11. Juli 2019 / 15:29 Uhr

VfL Wolfsburg: Heißer Konkurrenzkampf um die Mittelfeldplätze

VfL Wolfsburg: Heißer Konkurrenzkampf um die Mittelfeldplätze

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Viel Konkurrenzkampf im Mittelfeld des VfL Wolfsburgs. Gleich sieben Spieler schielen auf einen Platz in der Stammelf. 
Viel Konkurrenzkampf im Mittelfeld des VfL Wolfsburgs. Gleich sieben Spieler schielen auf einen Platz in der Stammelf.  © imago/photoarena/Eisenhuth/Baschin/Montage
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Xaver Schlager, Maximilian Arnold, Josuha Guilavogui, Ignacio Camacho, Yannick Gerhardt, Elvis Rexhbecaj und Yunus Malli kämpfen beim VfL Wolfsburg um zwei Plätze im zentralen Mittelfeld des Fußball-Bundesligisten. Der Konkurrenzkampf ist groß - Manager Jörg Schmadtke gefällt's.

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Vorbereitungszeit – da geht‘s um einen Platz in der Startelf. Besonders heiß ist der Konkurrenzkampf beim VfL im Mittelfeld. Gleich sieben Profis kämpfen da um zwei Plätze im 3-4-3-System des neuen Trainers Oliver Glasner. Seit Dienstag mischt auch der von RB Salzburg gekommene Xaver Schlager beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten im Kampf um eine der beiden Positionen in der Mittelfeld-Zentrale mit.

Schmadtke: "Das ist hochinteressant"

In der vergangenen Saison waren Josuha Guilavogui, Maximilian Arnold und Yannick Gerhardt im 4-3-3-System von Ex-VfL-Trainer Bruno Labbadia gesetzt, nun beginnen alle wieder bei null. „In einem sehr wichtigen Mannschaftsteil“, wie Jörg Schmadtke betont. „Wir haben im Mittelfeld sehr unterschiedliche Besetzungsmöglichkeiten, deswegen ist das ein spannender Mannschaftsteil, das ist hochinteressant“, fügt der Manager mit Blick auf den Konkurrenzkampf hinzu.

Unter Labbadia war da meist Guilavogui als zentrale Figur vor der Vierer-Abwehrkette aufgelaufen, dazu Arnold und Gerhardt als Achter. In der Variante mit Mittelfeldraute gab Admir Mehmedi den Zehner hinter den beiden Spitzen. Kurzum: Da brauchte es mehr Mittelfeldspieler als unter Glasner, bei dem die Außenverteidiger schon in der Grundaufstellung wesentlich höher angeordnet sind als unter seinem Vorgänger.

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Königstransfer Schlager mittendrin

Eine der beiden Achter-Positionen will sich Schlager schnappen. Aber: „Lassen wir den Jungen erst mal ankommen, er trainiert jetzt mit, schaut sich mal um – und dann werden wir einen Spieler haben, der leistungswillig und laufstark ist und strategisches Denken im Kopf hat“, sagt Schmadtke über den VfL-Königstransfer.

Schlager: "Es hat eine Menge für den VfL gesprochen"

Bei Schlager hatte es schon im März Gerüchte über einen Wechsel in die Bundesliga gegeben – damals war der hochtalentierte und spielerisch starke Mittelfeldspieler mit Leipzig in Verbindung gebracht worden, zuletzt war auch Borussia Mönchengladbach interessiert, aber Schlager entschied sich für den VfL, der 12 Millionen Euro zahlte.

Warum Wolfsburg? "Es hat eine Menge für den VfL gesprochen. Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht und mir aber dennoch genügend Zeit und Raum gegeben für meine Entscheidung. Ich musste mich dabei nicht stressen. Ich habe mir zudem vorher das Umfeld angeschaut, die Trainingsbedingungen gesehen, und auch den Kader schätze ich als sehr stark ein. Es hat einfach alles gepasst", so Schlager in einem Interview auf der VfL-Homepage.

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Heißer Konkurrenzkampf

Fakt ist: Neben Schlager wollen auch noch Elvis Rexhbecaj, Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt, Yunus Malli sowie Josuha Guilavogui und Ignacio Camacho ins Team, wobei Guilavogui oder Camacho als zentrale Figur in der Abwehrdreierkette zum Einsatz kommen dürften, wie die Tests gegen Rostock und Caen bereits gezeigt haben. Am Samstag (15.30 Uhr) in Gifhorn gegen Venlo könnte Wolfsburgs neue Nummer 24 erstmals zum Einsatz kommen.

Schlager: "Ich habe mir keine großen Ziele gesetzt"

„Ich habe mir keine großen Ziele gesetzt. Es ist für mich eine vollkommen neue Erfahrung und ich schaue, dass ich so viel mitnehme, wie nur geht“, so Schlager über seine Erwartungen an seine erste Bundesliga-Saison. „Zu hoch gesteckte Ziele oder Erwartungen können schnell für Unmut sorgen. Ich will möglichst locker bleiben und mich einfach auf die neue Herausforderung freuen.“ Die erste Herausforderung ist klar – er will einen der beiden zentralen Plätze im Mittelfeld erobern.

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