13. August 2019 / 18:16 Uhr

VfL Wolfsburg II: Deshalb ist für Kapitän Klamt in der Abwehr wieder vieles neu

VfL Wolfsburg II: Deshalb ist für Kapitän Klamt in der Abwehr wieder vieles neu

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fußball-Regionalliga Nord, Saison 2019/2020, VfL Wolfsburg II-BSV SW Rehden
Kniet sich in jedem Spiel rein: VfL-II-Kapitän Julian Klamt muss sich wieder an neue Nebenleute gewöhnen. © Roland Hermstein
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Julian Klamt ist mit dem VfL Wolfsburg II vor einer Woche in seine bereits zwölfte (!) Regionalliga-Saison als Stammkraft gegangen. In dieser Zeit hatte er schon zahlreiche Spieler an seiner Seite, und auch diesmal muss sich der Fußballer wieder auf andere Nebenleute einstellen. Mit Michael Edwards und Tim Siersleben hat der Kapitän in dieser Spielzeit richtig talentierte Jungs mit in der Innenverteidigung.

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Klamt ist nicht nur Mannschaftsführer, sondern einer der vorweg geht, der Verantwortung übernimmt, die Mitspieler mitzieht, aber auch mal den Mund aufmacht, wenn es sein muss. Letzteres passierte am Samstag nach dem Last-Minute-3:3 gegen den Hamburger SV II. Hamburgs Keeper Joshua Wehking kam bei einer Ecke mit nach vorn und köpfte den Ball rein. „Das passiert eben, wenn du nicht wach bist, das haben wir einfach schlecht verteidigt“, monierte Klamt, schloss sich aber mit ein.

Drei Gegentore in einem Spiel, das hatte es in dieser Saison noch nicht gegeben. Dass es gegen den HSV II nun drei waren, zeigte auch, dass beim VfL II noch nicht alles rund läuft. Das Team muss sich erst noch finden.

Regionalliga: VfL Wolfsburg II gegen Hamburger SV II

Regionalliga: VfL Wolfsburg II gegen Hamburger SV II. Zur Galerie
Regionalliga: VfL Wolfsburg II gegen Hamburger SV II. ©
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Das gilt auch für die Defensive. „Es braucht Zeit und Spiele, um sich einzuspielen. Das hat man auch in der vergangenen Saison gesehen, da war am Anfang auch noch nicht alles toll“, sagt Klamt. Zum Verständnis: Mit Robin Ziegele (Eintracht Braunschweig) und Dominik Franke (SV Wehen Wiesbaden) sind die Nebenleute des 29-Jährigen weg, dort agieren jetzt die Youngster Siersleben und Edwards. „Mit Tim komme ich sehr gut zurecht. Gerade fußballerisch bringt er einiges mit, gerade im Spielaufbau, den wir mit der Dreierkette auch brauchen“, lobt Klamt. Ähnlich sieht es Trainer Rüdiger Ziehl: „Bei Tim ist die Entwicklung sehr gut, er spielt souverän von hinten heraus. Man merkt ihm nicht an, dass er ein sehr junger Spieler ist.“

Etwas anders ist es bei Edwards, der die Vorbereitung bei den Profis statt bei der U23 mitgemacht hat und auch weiterhin immer wieder oben mittrainieren soll. „Mit Michael ist es natürlich schwierig, wenn er nicht mit uns trainiert. Er hat ein gutes Spiel gemacht, außer beim letzten Freistoß, bei dem er etwas ungestüm ist. Aber dafür ist er jung, das muss er lernen. Da hat man noch den jugendlichen Leichtsinn gesehen.“ Ziehl traut dem US-Amerikaner noch deutlich mehr zu: „Bei ihm geht‘s darum, bei uns Spielpraxis zu sammeln. Sein Anspruch ist sicher ein anderer als in der U23 zu spielen.“

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