23. April 2018 / 18:58 Uhr

VfL Wolfsburg: Jaeckel und Didavi fehlen, Camacho und Guilavogui üben gesondert

VfL Wolfsburg: Jaeckel und Didavi fehlen, Camacho und Guilavogui üben gesondert

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Abwehr: <b>Paul Jaeckel</b> 
Am Knie verletzt: Paul Jaeckel vom VfL Wolfsburg © imago/regios24
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Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison... Auch vor dem Keller-Knaller am Samstag gegen den Hamburger SV hat der VfL mit personellen Problemen zu kämpfen.

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Beim Training am Montag fehlte Youngster Paul Jaeckel, der Innenverteidiger musste sich einer MRT-Untersuchung unterziehen. Trainer Bruno Labbadia: "Er ist im Spiel ausgerutscht, hat so das Knie überstreckt." Wie schlimm ist es? Offen! Gegenüber Fans sprach Jaeckel am Montag von einer Dehnung im Knie. Wahrscheinlich ist der 19-Jährige im Nord-Duell nicht erste Wahl, zumal Labbadia unter anderem wieder Felix Uduokhai zur Verfügung steht. Der Ex-Münchner war für den Auftritt in Mönchengladbach gesperrt, nachdem er im letzten Heimspiel gegen Augsburg mit Gelb-Rot vom Platz gemusst hatte. Zudem stehen auch John Anthony Brooks und Marcel Tisserand (durften beide in Gladbach erstmals wieder auflaufen) wieder für die zentrale Abwehrposition zur Verfügung.

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Hoffnung gibt's auch bei Josuha Guilavogui und Ignacio Camacho, beide Mittelfeldabräumer trainierten am Montag zwar noch nicht mit der Mannschaft, sondern gesondert, befinden sich jedoch nach ihren Verletzungen auf dem Weg der Besserung. Guilavogui absolvierte vor dem Teamtraining eine Einheit, Camacho danach. Labbadia ist vorsichtig optimistisch: "Camacho konnte in der vergangenen Woche noch nicht so viel machen, jetzt ist er wieder im Lauftraining." Ebenso wie Guilavogui. Bleibt die Frage: Wann üben beide wieder mit der Mannschaft? Labbadia wollte sich noch nicht festlegen, wann das Duo sein Pensum erhöhen kann. "Da geht man dann ins Risiko, wir müssen genau abwägen, wann wir das machen."

6.8.1997: Hamburgs Martin Zafirov (h.) kassierte beim 1:1 beim VfL Wolfsburg in der 87. Minute die Rote Karte. Grund dafür war eine Tätlichkeit. Zur Galerie
6.8.1997: Hamburgs Martin Zafirov (h.) kassierte beim 1:1 beim VfL Wolfsburg in der 87. Minute die Rote Karte. Grund dafür war eine Tätlichkeit. ©
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Gar nicht auf dem Platz am Montagnachmittag war Daniel Didavi. Der VfL-Spielmacher hat in Gladbach einen Schlag auf die Achillessehne bekommen, doch das ist nicht ganz so schlimm. Labbadia: "Daniel hat zwar kein Fieber, er hat aber starke Halsschmerzen, konnte kaum reden." Ebenfalls nicht dabei war Sebastian Jung, der VfL-Pechvogel (hatte zuletzt eine Wadenverletzung) weilte bei einer Nachuntersuchung. Erstmals dabei wiederum im Mannschaftstraining war Yannick Gerhardt, der sich beim Pokal-Aus im Februar auf Schalke einen Syndesmoseriss zugezogen hatte.