14. September 2019 / 08:36 Uhr

VfL-Sportchef Jörg Schmadtke schimpft über Videobeweis und fordert 3D-Bilder: "Technik nicht im Griff"

VfL-Sportchef Jörg Schmadtke schimpft über Videobeweis und fordert 3D-Bilder: "Technik nicht im Griff"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
VfL-Sportchef Jörg Schmadtke übt harte Kritik am Videobeweis
VfL-Sportchef Jörg Schmadtke übt harte Kritik am Videobeweis © 2019 Getty Images
Anzeige

Der Führungstreffer von Fortuna Düsseldorf ließ beim VfL Wolfsburg die Emotionen hochkochen. War der Ball vor dem Tor im Aus? VfL-Boss Jörg Schmadtke übt harte Kritik am Videobeweis und hält 3D-Bilder für eine Lösung.

Anzeige
Anzeige

Die Diskussion um den Videobeweis in der Bundesliga nimmt kein Ende. Nach dem 1:1 (1:1) des VfL Wolfsburg am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf beschwerte sich VfL-Sportchef Jörg Schmadtke wieder einmal „über die Technik, die wir nicht im Griff haben“. Vor dem Führungstreffer der Fortuna durch Nico Gießelmann (17. Minute) war der Ball vor einer Hereingabe von Düsseldorfs Matthias Zimmermann augenscheinlich im Aus gewesen. Der Videoschiedsrichter überstimmte den Unparteiischen Manuel Gräfe aber nicht. „Das ist der Job des Schiedsrichters, der Ball ist klar im Aus, das kann man sehen“, beschwerte sich Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst anschließend deutlich beim TV-Streamingdienst DAZN.

Mehr zu Düsseldorf vs. Wolfsburg

Wieder einmal traf der Niederländer gegen seinen persönlichen Lieblingsgegner: Im dritten Spiel mit Wolfsburg gegen die Fortuna nun schon zum siebten Mal. Sein Ausgleich noch vor der Pause (29.) war aber zu wenig für die weiter ungeschlagenen Niedersachsen, um zumindest für eine Nacht auf Platz eins der Bundesliga-Tabelle zu springen. Das lag keineswegs nur am gewerteten Führungstor der Fortuna, wie alle VfL-Beteiligten betonten. Nicht nur Schmadtke sprach von einem „gerechten Unentschieden“.

"Wölfe" in der Einzelkritik: So waren die Spieler des VfL Wolfsburg gegen Fortuna Düsseldorf in Form

Pavao Pervan: Der Torhüter rückte für den verletzten Koen Casteels zwischen die Pfosten und erlebte in Düsseldorf einen überwiegend ruhigen Abend. Beim Gegentor schlug der Ball zwar in seiner Torwartecke ein, doch haltbar war der stramme Schuss eher nicht. - Note: 3 Zur Galerie
Pavao Pervan: Der Torhüter rückte für den verletzten Koen Casteels zwischen die Pfosten und erlebte in Düsseldorf einen überwiegend ruhigen Abend. Beim Gegentor schlug der Ball zwar in seiner Torwartecke ein, doch haltbar war der stramme Schuss eher nicht. - Note: 3 ©
Anzeige

Der Ärger über den Videobeweis aber blieb. Es gebe verschiedene Bilder von der Szene, sagte Schmadtke. „Auf dem einen kann man sagen: Da streift er vielleicht noch die Linie, auf den anderen ist es eigentlich eindeutig. Da ist es dann immer die Frage, welche Bilder ich nehme.“ In der Tat scheint der Ball bei einer seitlichen Perspektive eindeutig im Aus gewesen zu sein. Eine Perspektive von oben, bei der der Ball dann eben nicht mit vollem Umfang hinter der Linie gewesen sein könnte, fehlte aber. Für Schmadtke ein Problem der Technik. „Da brauchen wir dann überall die 3D-Technik, so wie an der Torlinie bei einer Torentscheidung“, befand der gebürtige Düsseldorfer und langjährige Fortuna-Torhüter.

Wie findest Du den Videobeweis? Hier abstimmen!

Mehr anzeigen

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt