13. Juni 2019 / 11:47 Uhr

Wölfe-Kader: Drei Neue sind bereits da – mindestens zwei weitere sollen noch kommen

Wölfe-Kader: Drei Neue sind bereits da – mindestens zwei weitere sollen noch kommen

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL-Manager Jörg Schmadtke will die Jugend-Arbeit beim VfL Wolfsburg weiterentwickeln.
VfL-Manager Jörg Schmadtke will die Jugend-Arbeit beim VfL Wolfsburg weiterentwickeln. © imago/regios24
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Kevin Mbabu, Joao Victor und Paulo Otavio stehen als Verstärkung beim VfL Wolfsburg fest. Mindestens zwei weitere Neue sollen noch kommen. Zuletzt wurde Däne Jensen von Celta Vigo angeboten.

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Im vergangenen Sommer ging es fix mit den Neuen – geht‘s in diesem Sommer wieder so schnell? Felix Klaus war der erste VfL-Neuzugang, sein Wechsel aus Hannover nach Wolfsburg war schon Anfang des vergangenen Jahres durchgesickert. Es folgten Pavao Pervan (Linz), Wout Weghorst (Alkmaar) und Daniel Ginczek (Stuttgart) – allesamt noch vor dem Trainingsstart.

Einzig Jerome Roussillon (Montpellier) kam erst Anfang August. Früh genug, damit sich schon vorm Start eine Hierarchie im Team bilden konnte.

Drei Neue stehen bereits fest

Mit Joao Victor (Linz), Kevin Mbabu (Bern) und Paulo Otavio (Ingolstadt) hat der VfL drei Neue schon eingetütet, mindestens zwei weitere Spieler sollen noch kommen. Aber den ganz großen Druck, diese Deals zu machen, sieht Jörg Schmadtke in diesem Jahr nicht, „weil wir eine andere Grundlage haben, weil wir ein Gebilde haben, was in sich geschlossener ist als im vergangenen Jahr“, betont der VfL-Manager, der zusammen mit Sportdirektor Marcel Schäfer einen Kader basteln muss, der gut genug für drei Wettbewerbe (Liga, Pokal, Europa League) ist.

Der VfL ist finanziell weiter eingeschränkt, hat noch etliche teure Akteure im Kader, die keine Rolle mehr spielen (PG Ntep, Riechedly Bazoer, Jeffrey Bruma).

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Einen Kader zu bauen, der gut genug für drei Wettbewerbe ist – davor ist dem Manager nicht bange. Er glaubt: „Wir haben schon zum heutigen Stand eine wettbewerbsfähige Mannschaft – das ist doch schon mal gut. Und alles, was wir versuchen, um das Team noch zu verbessern, muss passen und muss natürlich verhandelt werden. Wir schauen mal, wie schnell die Dinge gehen – wir haben da noch die eine oder andere Idee.“

Ein Mittelfeldspieler soll noch kommen

Die eine oder andere Idee – unter anderem will der VfL noch einen Mittelfeldspieler holen, einen Achter. Schmadtke: „Da sind wir auf einem guten Weg.“ Namen verrät der Manager keine. Angeboten wurde dem VfL für diese Position jüngst Mathias Jensen. Der dänische U21-Nationalspieler des spanischen Erstligisten Celta Vigo spielt in den Überlegungen der VfL-Verantwortlichen aber eher eine untergeordnete Rolle. Hoffenheims Nadiem Amiri wird schon länger beim VfL gehandelt, genau wie Salzburgs Xaver Schlager, der jedoch zu einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach tendieren soll.

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Am 25. Juni kommen der neue VfL-Coach Oliver Glasner und sein Trainerteam nach Wolfsburg, am 30. Juni legen die Wolfsburger dann mit der Vorbereitung los. Gut möglich, dass Schmadtke und Schäfer bis dahin den neuen Kader – wie im vergangenen Sommer auch – fast fertig gebaut haben. „Manchmal gehen die Dinge schnell von der Hand und manchmal dauern sie eben ein bisschen“, gibt sich der Manager entspannt.

Fünf zentrale Abwehrspieler beim VfL

Dass das VfL-Duo bis dahin auch noch einen schnellen Innenverteidiger verpflichtet hat, davon ist eher nicht auszugehen. Denn mit Robin Knoche, John Anthony Brooks, Marcel Tisserand, Felix Uduokhai und dem zum VfL zurückkehrenden Jeffrey Bruma (war im vergangenen halben Jahr an Schalke ausgeliehen) haben die Wolfsburger schon fünf zentrale Abwehrspieler unter Vertrag, daher wurde intern festgelegt: Erst wenn einer der Innenverteidiger geht, kann ein Neuer geholt werden.

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