01. Juli 2019 / 17:00 Uhr

VfL Wolfsburg: So lief das erste Training von Neuzugang Kevin Mbabu

VfL Wolfsburg: So lief das erste Training von Neuzugang Kevin Mbabu

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kevin Mbabu hat sein erstes Training beim VfL Wolfsburg absolviert.
Kevin Mbabu hat sein erstes Training beim VfL Wolfsburg absolviert. © imago images
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Kevin Mbabu hat sein erstes Training beim VfL Wolfsburg absolviert. Der Schweizer fügte sich direkt ein - und fand in Paul-Georges Ntep auf Anhieb einen Kollegen zum Flachsen. Daniel Ginczek fehlte hingegen. 

Eine lange Phase zum Eingewöhnen hat Neuzugang Kevin Mbabu beim VfL Wolfsburg nicht gebraucht. In seinem ersten Training im neuen Dress flachste er bereits nach wenigen Minuten mit Josuha Guilavogui. Später nutzte er einen Trainings-Zirkel zum ersten Kräftemessen mit den Kollegen.

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Vor allem mit dem Franzosen Paul-Georges Ntep verstand sich der 24-Jährige besonders gut. Immer wieder entschieden sie durch Schnick-Schnack-Schnuck, wer die nächsten zehn Sit-ups machen muss. Zwischen den Übungen gab es laute Lachanfälle und kleine Sticheleien. An neun verschiedenen Stationen testete Trainer Oliver Glasner Kraft, Ausdauer und Athletik.

Neuzugang Kevin Mbabu absolviert eine Station des Trainings-Zirkels

Schmadtke und Schäfer schauen genau hin

Ntep und Mbabu machten jede Übung im Doppelpack. Auf dem Plan standen unter anderem Sprints, Torschuss, Slalomlauf, Zweikämpfe, Stabilisierungsübungen und Kniebeugen. Zuvor absolvierten alle Spieler verschiedene Übungen zum Warmmachen. Alles unter den wachsamen Augen der beiden Chefs. VfL-Manager Jörg Schmadtke schaute bei den Kniebeugen ganz genau hin, Sportdirektor Marcel Schäfer machte es sich im Golfcart gemütlich.

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Trainingsauftakt beim VfL Wolfsburg: Der neue Trainer Oliver Glasner (r.) legte los ©

Mbabu überzeugt beim Sprint

Auf dem Platz mussten die 19 Spieler (plus drei Torhüter) lange Gas geben. Ganze zwei Stunden und acht Minuten ließ Glasner seine Schützlinge schwitzen. Mbabu, der im April für knapp zehn Millionen Euro von den Young Boys Bern zum Europa-League-Teilnehmer gewechselt war, zeigte sich in seiner ersten Einheit beim VfL stets präsent. Seine besonderen Fähigkeiten im Antritt ließ er schon mal aufhorchen - Ntep hatte bei den Sprints kaum eine Chance. Ausgeglichener war es dann aber bei den Zweikämpfen.

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Ginczek fehlt - Stimmung passt

Nicht mit dabei war Daniel Ginczek. Der Stürmer brach bereits das Auftakttraining am Sonntag aufgrund einer Wadenverletzung vorzeitig ab. Wann er wieder ins Training einsteigen kann, steht noch nicht fest. Der Torjäger schwitzte gesondert - und zwar in den Katakomben des VfL-Centers.

Der Rest des Teams zog die lange Einheit Glasners voll durch. Bei aller Konzentration kam aber auch der Spaß nie zu kurz. Innenverteidiger Robin Knoche: „Es ist umso schöner, wenn die Übungen, neben dem Effekt, den sie erzielen sollen, auch noch Spaß machen. Wir spielen alle Fußball, weil es Spaß macht.“

Ganz vorn dabei beim Auflockern der Stimmung war Kapitän Guilavogui. Immer wieder hatte er einen lockeren Spruch auf Lager. Als acht Teamkameraden am Ende des Trainings auf den 28-Jährigen warteten, um mit dem Gammeleck zu starten, sagte Guilavogui munter: "Ganz entspannt Jungs, ich bin doch gleich da." Der VfL zeigt in den ersten Tagen unter Glasner: Auch Vorbereitung kann für Spaß sorgen.