09. Oktober 2018 / 15:51 Uhr

VfL Wolfsburg: Klaus und Guilavogui in der nächsten Woche wieder da!

VfL Wolfsburg: Klaus und Guilavogui in der nächsten Woche wieder da!

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Womöglich demnächst wieder gemeinsam auf dem Trainingsplatz: Die zuletzt verletzten Josuha Guilavogui (2. v. l.) und Felix Klaus (2. v. r.).
Womöglich demnächst wieder gemeinsam auf dem Trainingsplatz: Die zuletzt verletzten Josuha Guilavogui (2. v. l.) und Felix Klaus (2. v. r.). © Boris Baschin
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Sowohl Felix Klaus als auch Josuha Guilavogui haben aufgrund von schwereren Verletzungen in der aktuellen Saison noch nicht großartig für den VfL Wolfsburg eingreifen können. Nun steigen sie in der kommenden Woche zumindest mal wieder in Wolfsburg ein.

Die Gruppe auf dem Trainingsplatz am VfL-Center ist aktuell überschaubar. „Wir haben gerade 14 Feldspieler, und davon waren drei U23-Spieler“, berichtet Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia am Dienstagmittag zwischen der Einheit am Morgen und der am Nachmittag. Zehn Spieler sind aktuell wegen Länderspielreisen auf Achse und dann fehlen eben noch ein paar Verletzte, die normalerweise dabei wären, wie etwa Ignacio Camacho, Josuha Guilavogui und Felix Klaus. Gute Nachrichten: Immerhin steigen die beiden Letzteren in der nächsten Woche wieder beim VfL ein.

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Am Dienstag brauste Klaus bereits in seinem Dienstwagen vom VfL-Center weg. „Felix scharrt mit den Hufen, ist zuletzt echt ungeduldig gewesen“, sagt Labbadia über den Neuzugang von Hannover 96, der gleich zu Anfang der Vorbereitung verletzt ausgefallen war. Mitte August musste sich der 26-Jährige in Berlin einer Operation unterziehen, nachdem er zuvor Schmerzen im Bauchmuskelbereich beklagt und eine konservative Behandlung nicht angeschlagen hatte. Nun fühlt er sich wieder gut, merkt nichts mehr. „Aber er wird momentan noch vom Operateur gebremst, der sagt, es sei noch zu gefährlich“, gibt der VfL-Coach Auskunft, „einen anderen Spieler hatte er mal drei Monate komplett rausgenommen“.

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Klaus kann bereits aufs Anti-Schwerkraft-Laufband, das dazu da ist, einzustellen, mit wie viel Körpergewicht man läuft, bei ihm sind es aktuell 60 Prozent. Eine knappe Woche wolle der VfL daher noch abwarten, hofft dann, dass es grünes Licht für den nächsten Schritt gibt: Lauftraining draußen und erste Übungen mit dem Ball. „Wichtig ist: Er fühlt sich total frei und merkt gar nichts mehr“, so Labbadia.

Guilavogui kann "viel machen"

Auch Josuha Guilavogui macht nach seiner Knieverletzung, zugezogen im ersten Saisonspiel gegen Schalke, gute Fortschritte. Der Franzose, der die Reha bislang in seiner Heimat absolviert, wird ebenfalls Anfang der kommenden Woche in Wolfsburg erwartet. „Er kann viel machen“, berichtet der Trainer von seinem Telefonat am Sonntag mit dem VfL-Kapitän, „er ist sehr positiv, hat viel gearbeitet, ist laut Arzt voll im Soll.“

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<b>Koen Casteels:</b> Erbrachte bei einem zünftigen Kruse-Volleyschuss seinen ersten echten Arbeitsnachweis in der 28. Minute. Beim Gegentreffer von Klaasen aus kurzer Distanz ohne Abwehrchance. Dann immer mal wieder mäßig gefordert, wo er voll auf der Höhe war. Wirklich auszeichnen konnte er sich jedenfalls nicht oft. Note: 3 Zur Galerie
Koen Casteels: Erbrachte bei einem zünftigen Kruse-Volleyschuss seinen ersten echten Arbeitsnachweis in der 28. Minute. Beim Gegentreffer von Klaasen aus kurzer Distanz ohne Abwehrchance. Dann immer mal wieder mäßig gefordert, wo er voll auf der Höhe war. Wirklich auszeichnen konnte er sich jedenfalls nicht oft. Note: 3 ©

Bei der konservativen Behandlungsmethode geht es für den 28-Jährigen darum, möglich viel Muskulatur um sein Knie aufzubauen. Als der Spaßvogel zuletzt beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach beim VfL vorbeischaute, präsentierte er sein gestähltes Bein. „Er war sehr stolz“, sagt Labbadia schmunzelnd, „aber wir kriegen die Bilder auch geschickt, er hat seine Muskulatur sehr, sehr gut aufgearbeitet“. Allerdings bleibt der 52-Jährige bei allerlei Prognosen nach wie vor vorsichtig. „Ich muss ihn hier sehen, wie er mit der Mannschaft auftritt, muss mit ihm arbeiten und ein Gefühl bekommen. Ich bremse da lieber erst mal.“

Labbadias Sechser-Problem

Dabei wäre eine zeitnahe Rückkehr von Sechser Guilavogui gerade nach der schwereren Adduktorenverletzung von Camacho umso wichtiger. Mit Marcel Tisserand, eigentlich Innenverteidiger, der aber schon gegen Bremen auf der aktuellen Problemsituation des VfL zum Einsatz kam, gibt es ein letztes Backup – das sich nun aber erst mal mit dem Kongo auf Länderspielreisen befindet. Labbadia dazu: „Wir denken nach, wie wir das auffangen können. Die reinen Sechser haben wir erst mal nicht. Wir müssen über die Doppelsechs nachdenken. Maximilian Arnold, Elvis Rexhbecaj, aber auch Yannick Gerhardt kommen da in erster Linie in Frage.“ Und ganz vielleicht ja auch bald wieder: Guilavogui.

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