07. November 2017 / 16:00 Uhr

VfL Wolfsburg: Knoche schließt einen Winter-Wechsel nicht aus

VfL Wolfsburg: Knoche schließt einen Winter-Wechsel nicht aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Ist derzeit nur Innenverteidiger Nummer 4: VfL-Profi Robin Knoche (l.).
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Am Sonntag beim 3:3 gegen Hertha BSC hatte sich Robin Knoche mal wieder zeigen dürfen - weil Felix Uduokhai (Kniereizung) fehlte, war das Eigengewächs erste Wahl. Zudem durfte der Abwehrmann beim 1:0-Sieg im DFB-Pokal gegen Hannover 96 durchspielen. Ansonsten saß der Abwehrmann des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten fast nur auf der Bank. Unter Trainer Martin Schmidt hatte er vor dem Hertha-Spiel lediglich gegen Bremen beginnen dürfen. Einen Abschied im Winter schließt der Innenverteidiger nicht aus.

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Als Andries Jonker noch VfL-Trainer war, sah Knoches Rolle besser aus - auch bedingt durch die Ausfälle von Jeffrey Bruma und John Anthony Brooks. Damals vertraute der Niederländer dem 25-Jährigen, inzwischen ist das Verletzten-Duo aber zurück und Youngster Uduokhai hat sich durch starke Leistungen an Knoche vorbeigeschoben. Marcel Tisserand hat sich als Linksverteidiger etabliert. Somit bleibt Wolfsburgs Nummer 31 meist nur die Reservistenrolle. "Ich mache mir intern kein Ranking", sagt Knoche. Aber: "Natürlich wurmt mich die Situation." Dass er gegen Berlin wieder in der Startelf stand, freute Knoche: "Ich habe im Training hart dafür gearbeitet. Mein Einsatz war aber auch durch den Ausfall von Felix begünstigt." Ob sich der VfL-Profi in der Winterpause eine neue Herausforderung sucht, ließ er offen, schloss es aber nicht aus. "Darüber müssen wir zu einem anderen Zeitpunkt sprechen. Erst mal ist die Leistung wichtig, die wir auf den Platz bringen", so Knoche.

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Und die war gegen den Hauptstadtklub defensiv noch nicht solide. Ein Grund dafür war aber auch die neue Zusammenstellung der Innenverteidigung. Mit Brooks bestritt Knoche lediglich ein paar Testspiele in der Vorbereitung. "Wir hatten keine große Chance, uns einzuspielen. Wir haben aber ganz gut harmoniert, in der zweiten Halbzeit aber manchmal nicht so den Zugriff gehabt", so Knoche.

Dass es am Sonntag das siebte Unentschieden im siebten Spiel unter der Regie von Schmidt gegeben hatte, ärgert Knoche. "Wir hätten drei Punkte holen müssen. Uns fehlt aber die Konsequenz, den Sack zuzumachen oder den Vorsprung mit allen zu verteidigen", bemängelt der Abwehrmann. Mit Blick auf die Tabelle, in der der VfL derzeit Rang 14 belegt, sagt der Innenverteidiger: "Die Punkteausbeute bringt uns nicht voran. Ich würde lieber ein Spiel verlieren und eins gewinnen, anstatt zweimal unentschieden zu spielen. Dann hätten wir immerhin einen Punkt mehr. Keiner von uns will da unten stehen. Nach der Vorsaison sollten wir den Ball aber flach halten und demütig sein."