27. Mai 2018 / 23:01 Uhr

VfL Wolfsburg: Kommt Stuttgarts Daniel Ginczek?

VfL Wolfsburg: Kommt Stuttgarts Daniel Ginczek?

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
12.05.2018, Bayern, München, Fußball: Bundesliga, Bayern München - VfB Stuttgart, 34. Spieltag in der Allianz Arena. Daniel Ginczek von Stuttgart jubelt über sein Tor zum 1:4. Foto: Andreas Gebert/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt. +++ dpa-Bildfunk +++
Ein VfL-Kandidat: Stuttgarts Daniel Ginczek. © dpa
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Der VfL will für die neue Saison mindestens zwei neue Stürmer holen - einer könnte vom VfB Stuttgart kommen...

Der VfL arbeitet mit Hochdruck am neuen Kader. Und nach dem Fast-Abstieg in der gerade abgeschlossenen Spielzeit wird sich einiges im Aufgebot des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten verändern. Sechs, sieben neue Spieler dürften kommen. Mindestens zwei neue Stürmer will der VfL verpflichten – einen Kandidaten haben die Wolfsburger nach SPORTBUZZER-Informationen schon länger im Visier: Daniel Gin-czek vom VfB Stuttgart.

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Sieben Tore waren dem 27-Jährigen in der vergangenen Saison gelungen. In 23 Liga-Spielen. Kein schlechter Wert, zumal der Angreifer zehn Spiele verletzt gefehlt hatte.   Eiskalt war er besonders am Ende: Mit einem Doppelpack beim  Saisonfinale in München (4:1) hatte sich Ginczek in die Pause verabschiedet. Zuvor war er der Spieler neben oder hinter Ex-VfL-Kapitän und Stoßstürmer Mario Gomez, der im Winter nach Stuttgart zurückgekehrt war.

Zusammen mit ihm hatte Ginczek meist den vordersten Block gebildet. Wurde der jedoch überspielt, musste der mögliche VfL-Neuzugang mit nach hinten arbeiten, bei eigenem Ballbesitz wiederum schaffte Ginczek Räume, oder er war derjenige, der bei Standards die Bälle per Kopf verlängerte. Kurzum: Der Offensivmann (Vertrag bis 2020) ist ein Arbeiter, einer, der viele Wege geht für die Mannschaft, zudem kann Ginczek als zentraler Stürmer, aber auch über den Flügel kommen.

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Die Bilder zum Relegations-Rückspiel zwischen Holstein Kiel und dem VfL Wolfsburg

Bei Sonnenschein und bester Stimmung im Holstein Stadion betreten die Kieler das Feld. Zur Galerie
Bei Sonnenschein und bester Stimmung im Holstein Stadion betreten die Kieler das Feld. ©

Solch einen Typen wünscht sich Labbadia. Und zwar schon länger. Nach WAZ-Informationen hatte der Trainer  bereits bei Ex-VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe (jetzt Huddersfield Town) sein Interesse am Stuttgarter Angreifer hinterlegt. Dass der VfL zwingend etwas an seiner Offensive machen muss, war in der gerade beendeten Saison immer wieder sichtbar. Fast schon resignierend hatte Labbadia gegen die Torflaute angekämpft, immer und immer wieder ließ er seine Profis im Training Abschlüsse üben. Am Ende zahlte sich das aus – im Saisonfinale gab’s ein 4:1 gegen Köln, im Relegations-Hinspiel gegen Kiel ein 3:1. Insgesamt waren dem VfL nur 36 Treffer gelungen – einzig die Absteiger Köln (35) und Hamburg (29) sowie Kellerkind Freiburg (32) hatten weniger Tore erzielt.

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Divock Origi, zuletzt die Mittelstürmer-Besetzung in der VfL-Startelf, ist derweil auf Vereinssuche. Dass der vom FC Liverpool ausgeliehene Belgier nicht in Wolfsburg bleiben wird, stand schon seit Monaten fest, bei den Reds hat der 23-Jährige allerdings trotz eines Vertrags bis 2019 auch keine Zukunft, die Offensive dort ist mit Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino hochkarätig besetzt; Daniel Sturridge gehört nach einer Ausleihe an West Bromwich Albion zunächst auch wieder zum Liverpool-Kader – und mit Danny Ings und Dominic Solanke sind zudem zwei weitere Mittelstürmer im Kader. Origi zieht es möglicherweise zurück nach Frankreich, wo er lange (in Lille) gespielt hat.