31. Juli 2019 / 18:07 Uhr

Schmadtke will Nachwuchs-Arbeit des VfL Wolfsburg ausbauen – Kooperationen geplant

Schmadtke will Nachwuchs-Arbeit des VfL Wolfsburg ausbauen – Kooperationen geplant

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
VfL-Manager Jörg Schmadtke will die Jugend-Arbeit beim VfL Wolfsburg weiterentwickeln.
VfL-Manager Jörg Schmadtke will die Jugend-Arbeit beim VfL Wolfsburg weiterentwickeln. © imago/regios24
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Wolfsburgs Manager Jörg Schmadtke dementiert Gerüchte, wonach der VfL Wolfsburg einen Zweit-Klub aus dem Ausland kaufen will. Stattdessen wollen die Wolfsburger Kooperationen eingehen.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg will seine Nachwuchsarbeit noch weiter ausbauen und plant diesbezüglich Kooperationen mit anderen Vereinen. Gerüchte, wonach der VfL einen Zweit-Klub im Ausland kaufen will, wies VfL-Manager Schmadtke am Mittwoch zurück. Das hatte die SportBild zuvor geschrieben.

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Schmadtke: „Wir machen uns Gedanken, wie wir im Nachwuchsbereich noch effizienter ausbilden können. Dazu gehört auch die Idee einer Kooperation mit anderen Vereinen. Von einer Übernahme ist keine Rede.“ Laut SportBild suchte der österreichische Zweitligist SK Austria Klagenfurt im vergangenen Jahr nach neuen Investoren und führte in diesem Zusammenhang auch Gespräche mit dem VfL. „Es gab einen Austausch, nicht mehr und nicht weniger“, so Schmadtke.

Die wichtigsten Trainingslager-Erkenntnisse beim VfL Wolfsburg

1 - Fitness für den Kopf ist wichtig! In den acht Trainingstagen (am Samstag stand nur das Testspiel gegen Union Berlin an) in Schladming hatten Glasner und Co. keine Übung wiederholt. Die mitgereisten Fans staunten nicht schlecht – sie sahen einen Schubkarren-Slalomlauf, Schick-Schnack-Schnuck und Ampel-Pads, die ausgetreten werden mussten. Es klappte nicht alles, nicht jeder Profi blieb in der Karre, eine Übung mit Rollbrettern musste sogar abgebrochen werden. Aber alle Einheiten zielten auch auf Fitness im Kopf, auf schnelles Denken – damit die Spieler im Wettkampf schnell gute Lösungen finden können. Zur Galerie
1 - Fitness für den Kopf ist wichtig! In den acht Trainingstagen (am Samstag stand nur das Testspiel gegen Union Berlin an) in Schladming hatten Glasner und Co. keine Übung wiederholt. Die mitgereisten Fans staunten nicht schlecht – sie sahen einen Schubkarren-Slalomlauf, Schick-Schnack-Schnuck und Ampel-Pads, die ausgetreten werden mussten. Es klappte nicht alles, nicht jeder Profi blieb in der Karre, eine Übung mit Rollbrettern musste sogar abgebrochen werden. Aber alle Einheiten zielten auch auf Fitness im Kopf, auf schnelles Denken – damit die Spieler im Wettkampf schnell gute Lösungen finden können. ©
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Modell von Red Bull spielt keine Rolle

Die Wolfsburger wollen sich in der Nachwuchsförderung möglichst breit aufstellen und vielen talentierten Nachwuchsspielern eine Profi-Karriere ermöglichen. Das geht bisher nur eingeschränkt, da die Plätze in den Jugendteams begrenzt sind. Findet der VfL einen geeigneten Kooperations-Partner, könnten Nachwuchsspieler dort zum Einsatz kommen und so an den Profi-Bereich herangeführt werden.

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Dem Übernahme-Ansatz von Red Bull wollen die Wolfsburger aber nicht folgen. Das Brause-Unternehmen hat mit Klubs in Leipzig, Salzburg, New York, Brasilien oder Ghana ein globales Fußball-Netzwerk geschaffen. Schmadtke machte klar, dass der VfL keinen Zweit-Klub im Ausland kaufen wird. Das Ziel heißt: Kooperationen.