11. Februar 2019 / 09:00 Uhr

VfL Wolfsburg: Labbadia entschuldigt sich bei den Schiedsrichtern

VfL Wolfsburg: Labbadia entschuldigt sich bei den Schiedsrichtern

Tim Lüddecke
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Schiri sein - für Bruno Labbadia eine brutal schwere Aufgabe
Schiri sein - für Bruno Labbadia eine brutal schwere Aufgabe © imago/Eibner
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Beim 3:3 zwischen dem SC Freiburg und dem VfL Wolfsburg stand auch Schiedsrichter Felix Brych im Blickpunkt -  unter anderem, weil er einen Elfmeter für den VfL nicht gab. Entsprechend groß war der Ärger bei Bruno Labbadia, der aber nach dem Abpfiff Versöhnliches sagte.

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Dieses 3:3 zwischen dem SC Freiburg und dem VfL sorgte für viel Gesprächsstoff, auch in Sachen Schiedsrichter-Entscheidungen. Felix Brych, der die Bundesliga-Partie geleitet hatte, stellte sich anschließend gar den Fragen der Medien. VfL-Coach Bruno Labbadia sah sich nach dem Spiel jedenfalls dazu veranlasst, die Unparteiischen in Schutz zu nehmen.

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Koen Casteels: Konnte sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit in Szene setzen - vorher kam von den Freiburgern nicht wirklich viel. Beim 1:1 durch Grifo war er dann erst machtlos. Beim 2:2 nach einer Ecke ebenfalls, allerdings trat ihm Freiburgs Heintz zuvor auf die Füße. Vor dem dritten Treffer kann er den Ball nicht festhalten. Note: 4 Zur Galerie
Koen Casteels: Konnte sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit in Szene setzen - vorher kam von den Freiburgern nicht wirklich viel. Beim 1:1 durch Grifo war er dann erst machtlos. Beim 2:2 nach einer Ecke ebenfalls, allerdings trat ihm Freiburgs Heintz zuvor auf die Füße. Vor dem dritten Treffer kann er den Ball nicht festhalten. Note: 4 ©
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„Es war sicherlich auch für ihn kein einfaches Spiel, beide Mannschaften haben sehr leidenschaftlich gespielt, es ist um jeden Ball gefightet worden“, meinte der 53-Jährige. Labbadia holte aus zu einer kleinen Anekdote: „Ich sage immer wieder, wenn ich auf meinen Beruf angesprochen werde: Als Spieler habe ich gedacht, dass ich wie ein Trainer denke – aber eigentlich wusste ich nur zehn Prozent von dem, was auf mich zukommt. Also entschuldige ich mich bei jedem Trainer von früher, dem ich begegne, dass ich so eine überhebliche punktpunktpunkt war. Und genauso ist es bei den Schiedsrichtern…“ Auch die Arbeit der Unparteiischen umfasse mehr als man womöglich denke.

Die vierten Offiziellen sagte Labbadia "Sorry"

Labbadia bekommt regelmäßig einen Eindruck, wie schwierig es ist, dieses Amt auszuüben, auch wenn das nur im eigenen Training ist. „Da dreht man durch. Man weiß gar nicht, wie man entscheiden will oder muss. Und das auch noch unter Druck.“ Wolfsburgs Coach habe einen „Riesen-Respekt“ vor den Schiedsrichtern, „auch wenn wir uns immer aufregen, das habe ich hier auch gemacht“, erklärte er. Labbadia entschuldigte sich aber beim vierten Offiziellen, „weil ich weiß, was das für eine Arbeit ist, da muss man mal eine Lanze für die Schiedsrichter brechen und sagen, dass das eine brutale Aufgabe ist“.

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