30. Juni 2019 / 18:42 Uhr

VfL Wolfsburg: Marcel Tisserand will mit Oliver Glasner über seine Rolle im Team sprechen

VfL Wolfsburg: Marcel Tisserand will mit Oliver Glasner über seine Rolle im Team sprechen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcel Tisserand vom VfL Wolfsburg ist Kapitän der DR Kongo
Marcel Tisserand vom VfL Wolfsburg ist Kapitän der DR Kongo © Boris Baschin
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Ob Marcel Tisserand beim VfL Wolfsburg bleibt, ist noch nicht sicher. Der Verteidiger, der aktuell noch beim Afrika-Cup weilt, will ein Gespräch mit seinem neuen Trainer Oliver Glasner abwarten -  und sich dann Gedanken über seine Zukunft machen.

Verteidiger Marcel Tisserand hat eine durchwachsene Saison beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hinter sich. Warfen ihn am Anfang noch Verletzungen zurück, reichte es anschließend nicht immer für den 18er Kader. Erst in den letzten sechs Saisonspielen kam der Kapitän der Demokratischen Republik Kongo, die am Sonntagabend (21 Uhr) im letzten Gruppenspiel des Afrika Cups gegen Simbabwe ran muss, wieder regelmäßig zum Einsatz.

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Dass Tisserand auch in der kommenden Saison im VfL-Trikot auflaufen wird, ist daher noch nicht gewiss - im Moment plane er aber keinen Wechsel, sagte der Verteidiger im Interview mit "France Football". Vorher suche er das Gespräch mit seinem neuen Coach Oliver Glasner. "Ich werde erst mit ihm darüber sprechen, welche Rolle ich unter ihm einnehmen werde. Wenn er in der nächsten Saison auf mich setzt, bleibe ich." Baue Glasner nicht auf Tisserand, komme für den Nationalspieler auch ein Wechsel infrage. "Aber im Moment ist das nicht geplant."

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Der 26-Jährige blickt mit gemischten Gefühlen auf die vergangene Saison zurück, in der er auf zehn Bundesliga-Spiele für den VfL kommt: "Ich hatte ein paar Verletzungen, war eine Zeit lang außen vor", sagt Tisserand. Aber: "Ich hatte das Glück, die Saison gut zu beenden, habe Spiele am Stück gemacht und war dadurch den Spielrhythmus bereit für den Afrika Cup." Doch der läuft für die DR Kongo wenig erfreulich - mit null Punkten sind Tisserand und seine Landsmänner in der Vorrundengruppe Tabellenletzter, ein Weiterkommen als Drittplatzierter ist unwahrscheinlich, aber rechnerisch noch möglich. "Wir wollten anders in den Wettbewerb starten, jetzt sind wir auf andere Teams angewiesen, das stört uns ein bisschen."

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Darüber, dass nach der 0:2-Niederlage gegen Ägypten manche Teamkollegen Tisserands mit Liverpools Superstar Mohamed Salah Selfies gemacht haben, waren vor allem einige Fans sauer - auch Tisserand fand die Aktion nicht gut: "Wir haben gerade ein Spiel verloren, da macht man keine Selfies, egal mit welchem Spieler, das ist nicht zulässig."