20. März 2019 / 12:30 Uhr

VfL Wolfsburg: Marco Rose braucht noch Zeit - Schmadtke will Bebou

VfL Wolfsburg: Marco Rose braucht noch Zeit - Schmadtke will Bebou

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ihlas Bebou im Visier, im Austausch mit Marco Rose: Jörg Schmadtke hat gegenwärtig viel zu tun, um den VfL Wolfsburg für die nächste Saison zu rüsten.
Ihlas Bebou im Visier, im Austausch mit Marco Rose: Jörg Schmadtke hat gegenwärtig viel zu tun, um den VfL Wolfsburg für die nächste Saison zu rüsten. © imago/Montage
Anzeige

Weiter hofft der VfL Wolfsburg, die tolle Saison mündet in einer Teilnahme auf europäischer Bühne. Auf die kommende Spielzeit bereiten sich die "Wölfe" um Manager Jörg Schmadtke bereits vor. Der hat neben Trainerkandidaten auch Spieler auf dem Papier - unter anderem Ihlas Bebou.  

Anzeige
Anzeige

Seit gestern Nachmittag gibt es für den VfL Wolfsburg auf der Suche nach einem neuen Trainer einen potenziellen Mitbewerber weniger. 1899 Hoffenheim verkündete die Verpflichtung von Alfred Schreuder von Ajax Amsterdam – womit das ebenfalls bestehende Interesse an Marco Rose, VfL-Top-Kandidat, offiziell erloschen ist. Dass dem Trainer von Red Bull Salzburg aktuell mehrere Möglichkeiten für seine persönliche Zukunft aufgezeigt werden, ließ er nun in einem TV-Interview durchblicken.

Mehr zu den "Wölfen"

"Trotzdem geht es dann irgendwann um meine persönliche Situation"

Seit fast zwei Jahren coacht der gebürtige Leipziger die Salzburger Profis, nachdem er zuvor vier Jahre im RB-Nachwuchs gearbeitet hatte. Neben seinem größten Coup, dem Gewinn der UEFA Youth League mit der U19 des Klubs, wurde er im vergangenen Jahr auch österreichischer Meister, aktuell ist man wieder Tabellenführer.

„Ich glaube, dass man das nicht so oft in seiner Karriere hat, dass man viele Anfragen hat“, erklärte der begehrte 42-Jährige in der Sendung „Talk und Tore“ bei Sky Sport Austria.

Rose denkt an neue Herausforderung

Neben dem VfL soll aus der Bundesliga auch der FC Schalke 04 nach dem Aus von Domenico Tedesco reges Interesse an einer Verpflichtung haben. Roses Worte klingen jedenfalls so, als wäre der ehemalige Bundesligaprofi (Mainz 05) einem Abschied nicht abgeneigt.

„Ich weiß, was ich dem Verein zu verdanken habe. Und trotzdem geht es dann irgendwann um meine persönliche Situation. Um Ziele. Um neue Herausforderungen. Und dass ich irgendwann eine Entscheidung treffen werde“, so Rose, dessen Vertrag in Salzburg 2020 ausläuft.

Stimmen zum Spiel VfL Wolfsburg - Fortuna Düsseldorf

Dreierpacker Wout Weghorst: Das war der erste Hattrick in meiner Karriere. Das sind die Momente, für die man Fußballer geworden ist und wofür man im Spiel so viel ackert. Zur Galerie
Dreierpacker Wout Weghorst: "Das war der erste Hattrick in meiner Karriere. Das sind die Momente, für die man Fußballer geworden ist und wofür man im Spiel so viel ackert." ©
Anzeige

Rose macht sich selbst kein Druck

Ob Schalke oder Wolfsburg es wert wären, Österreich zu verlassen? „Ich glaube, dass man das nicht vergleichen sollte und nicht vergleichen kann. Erstens kenne ich die Vereine im Detail nicht, ich weiß aber, was ich hier in Salzburg habe“, erklärte er. Verraten wollte der Coach nur so viel: Eine Deadline, wann mit einer Entscheidung seinerseits zu rechnen sei, „gibt es nicht“.

10 Millionen minimum: Bebou ein Thema

Während die Trainerfrage in Wolfsburg fürs Erste also unbeantwortet bleibt, werden zumindest die Planungen in Sachen Kaderzusammenstellung für die neue Saison vorangetrieben. Ein Transferkandidat ist Ihlas Bebou vom Bundesliga-Vorletzten Hannover 96.

Der togolesische Nationalspieler (zehn Länderspiele), der aufgrund von Muskelverletzungen (zwei Sehnenanrisse) in dieser Saison nur zehn Ligaspiele (drei Tore, drei Assists) absolvieren konnte, wurde bereits vor der Saison als Neuzugang gehandelt. Der 24-jährige (schnelle) Flügelspieler hat eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 gültigen Vertrag: 15 Millionen Euro würde sie im Fall des Hannoveraner Klassenerhalts betragen, 10 Millionen im (wesentlich wahrscheinlicheren) Fall des Abstiegs.

Die Wölfe in Noten: So waren die Profis des VfL Wolfsburg gegen Fortuna Düsseldorf in Form

<b>Koen Casteels</b>: War in der ersten Halbzeit beim Ayhan-Freistoß machtlos, blieb beim Hennings-Versuch lange stehen und klärte so, stark auch seine Reaktion beim Lukebakio-Hammer. Note: 3 Zur Galerie
Koen Casteels: War in der ersten Halbzeit beim Ayhan-Freistoß machtlos, blieb beim Hennings-Versuch lange stehen und klärte so, stark auch seine Reaktion beim Lukebakio-Hammer. Note: 3 ©

Hilf uns, dem Amateurfußball zu helfen. Trage Dich auf gabfaf.de/supporter kostenlos als Supporter ein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt