31. Mai 2019 / 16:25 Uhr

VfL Wolfsburg: Mehr Sitzplätze bei den Heimspielen der Frauen - nicht alle Fans finden das gut

VfL Wolfsburg: Mehr Sitzplätze bei den Heimspielen der Frauen - nicht alle Fans finden das gut

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Um diesen Bereich geht's: Hier sollen im AOK-Stadion die neuen Spitzplätze entstehen
Um diesen Bereich geht's: Hier sollen im AOK-Stadion die neuen Spitzplätze entstehen © Boris Baschin
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Der Meister und Pokalsieger des deutschen Frauenfußballs würde gern mehr Sitzplätze anbieten - darum wird die Kapazität des AOK-Stadions bei den Heimspielen des VfL Wolfsburg verringert. Einige Fans müssen dafür hinters Tor umziehen.

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Der VfL Wolfsburg wird zukünftig bei den Heimspielen der Frauen-Bundesliga mehr Sitzplätze anbieten. Der Block O1 des AOK-Stadions (eine Hälfte der Gegengeraden), bisher ein mit Klappsitzen versehener Stehplatzbereich, wird ein regelmäßiger Sitzplatzbereich. Die Kapazität des Stadions verringert sich damit bei den Spielen der VfL-Frauen von 5000 auf 4445 Plätze - die Anzahl der Sitzplätze steigt dafür von 1405 auf 2179.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Sitzplätze beim Frauenfußball sehr, sehr stark nachgefragt werden“, so VfL-Sprecher Dirk Zilles. Dem wolle der Verein durch diese Maßnahme Rechnung tragen. Beim Champions-League-Kracher gegen Lyon in der vergangenen Saison hatte der VfL mit Hilfe der Klappsitze den betroffenen Block bereits komplett zum Sitzplatzbereich gemacht. Ergebnis: Die Sitzplatzkarten waren sehr schnell vergriffen, die letzte Stehplatzkarte wurde derweil erst am Spieltag verkauft.

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Allerdings: Im Block O1 hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem „Stimmungsfans“ gesammelt, die mit Trommeln und Gesängen (auf Stehplätzen) das Team unterstützt haben. Für diese Anhänger ist künftig der Nordbereich hinterm Tor vorgesehen, damit sind sie nun zum Teil nicht einverstanden. Zwei Fanklubs haben sich beim VfL beschwert, ein klärendes Gespräch wurde für Mitte Juni angesetzt. Zilles: „Wir wollen eine Lösung finden, mit der alle gut leben können“.

In der vergangenen Saison lag der Meister und Pokalsieger VfL mit einem Schnitt von 1840 Zuschauern in der Zuschauer-Tabelle der Liga klar vorn - gefolgt von Potsdam (1399), Frankfurt (1245), Freiburg (1042) und Essen (1037). Alle anderen Klubs hatten weniger als 1000 Zuschauer im Schnitt, Schlusslicht ist Absteiger Mönchengladbach mit 229.

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