13. Januar 2021 / 14:54 Uhr

VfL Wolfsburg: Otavio trainiert wieder mit, Roussillon fehlt weiterhin

VfL Wolfsburg: Otavio trainiert wieder mit, Roussillon fehlt weiterhin

Engelbert Hensel, Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainierte wieder mit dem Team: VfL-Linksverteidiger Paulo Otavio.
Trainierte wieder mit dem Team: VfL-Linksverteidiger Paulo Otavio. © VfL Wolfsburg
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Paulo Otavio vom VfL Wolfsburg hat am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainiert, Linksverteidiger-Kollege Jerome Roussillon fehlt nach seiner Corona-Infektion immer noch.

Erfreuliche Nachrichten beim VfL Wolfsburg: Paulo Otavio ist am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, nachdem der Linksverteidiger angeschlagen aus dem beim 2:2 bei Union Berlin herausgegangen war und die Einheit am Dienstag verpasst hatte. Noch nicht so gut sieht's hingegen bei Jerome Roussillon aus, der Franzose hat nach seiner Corona-Infektion kurz vor Weihnachten immer noch keine Trainingsfreigabe und wird wohl auch das Spiel des Fußball-Bundesligisten am Samstag (15.30 Uhr) gegen RB Leipzig verpassen, der Franzose fehlte am Mittwochmorgen auf dem Platz.

Gegen die Sachsen dürfte VfL-Trainer Oliver Glasner also wohl wie schon zuletzt auf Otavio zurückgreifen - danach sah es auch im Training aus. Der Österreicher ließ den Brasilianer bei einer Übung hinten links ran. Rechts agierte Kevin Mbabu, denkbar, dass der schweizerische Nationalspieler gegen RB diese Position von Ridle Baku einnimmt und der deutsche U21-Nationalspieler davor auf der rechten Seite spielt. Damit hätten die Wolfsburger zwei schnelle Akteure auf der Außenbahn gegen die flinken Leipziger. In dieser Konstellation hatte Glasner beispielsweise auch beim 2:1 gegen Frankfurt und beim 1:2 beim FC Bayern spielen lassen. Die Innenverteidigung bildeten im Training John Anthony Brooks - und Kapitän Josuha Guilavogui.

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Der gelernte Mittelfeld-Mann war beim 2:2 in Berlin zur zweiten Halbzeit für den erschöpften Marin Pongracic eingewechselt worden und könnte den Kroaten auch am Samstag ersetzen. Denn Pongracic soll nach seinem Pfeifferschen Drüsenfieber und anschließender Covid-Infektion jetzt behutsam aufgebaut werden. Untersucht wurde der 23-Jährige inzwischen, am Mittwoch beim Training fehlte er zwar noch, am Donnerstag könnte er jedoch wieder einsteigen. Ihn gegen Leipzig aufzubieten, käme sicherlich zu früh. Gilt das auch für Innenverteidiger Maxence Lacroix? Der Franzose, der in dieser Woche wieder das Mannschaftstraining aufgenommen hat, soll nach seiner Corona-Erkrankung behutsam aufgebaut werden.

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Die zahlreichen Corona-Infektionen bei den Wolfsburgern (der VfL hatte Bundesliga-weit mit die meisten Fälle zu verzeichnen), ließen auch Guilavogui nicht kalt. Kurz vor Weihnachten, als es viele positive Covid-Tests im Klub gab, hatte auch der Franzose Angst, sich angesteckt haben zu können. „Ich habe mehr als 50 Schnelltests gekauft an Weihnachten. Immer, wenn ich mich mit meinen Eltern getroffen habe, habe ich einen Test gemacht“, schildert der VfL-Kapitän, der versuchte, seine Landsleute Roussillon und Lacroix in der Quarantäne-Zeit aufzumuntern. „Wir waren immer im Gespräch per Facetime“, erzählt der 30-Jährige.

Am Mittwoch auf dem Trainingsplatz ebenfalls nicht zu sehen war Josip Brekalo, der Flügelspieler hatte in der Hauptstadt einen Schlag auf den Oberschenkel abbekommen, soll am Donnerstag aber wieder mitüben und dürfte am Samstag einsatzbereit sein. Keine Option gegen Leipzig sind wohl Torhüter Lino Kasten (Bauchmuskelzerrung) und Jeffrey Bruma. Der Niederländer hatte im familiären Umfeld einen positiven Corona-Befund und befindet sich direkte Kontaktperson in häuslicher Quarantäne. Aber sowohl der Abwehrspieler als auch der Keeper hätten gegen RB wohl ohnehin nicht im Kader gestanden.