13. September 2019 / 20:59 Uhr

VfL Wolfsburg: Pokal-Kracher beim FC Bayern, Sonntag gegen Hoffenheim

VfL Wolfsburg: Pokal-Kracher beim FC Bayern, Sonntag gegen Hoffenheim

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Müssen im DFB-Pokal in München ran: Für Pernille Harder (M.) und Co. geht’s im Achtelfinale gegen den FC Bayern.
Müssen im DFB-Pokal in München ran: Für Pernille Harder (M.) und Co. geht’s im Achtelfinale gegen den FC Bayern. © Boris Baschin
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Das ist ein richtiger Kracher! Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg müssen im Achtelfinale des DFB-Pokals beim FC Bayern München ran. Das Top-Spiel steigt am 16. oder 17. November.

VfL-Coach Stephan Lerch sagt: „Wir hätten dieses Spiel natürlich gerne zu einem anderen Zeitpunkt erlebt, aber so ist nun mal der Wettbewerb. Wir nehmen diese Herausforderung an und sind Selbstbewusst genug, um uns zu diesem frühen Zeitpunkt gegen den FC Bayern durchzusetzen.“ Vergangene Saison trafen beide Mannschaften im Halbfinale aufeinander, der VfL entschied das Duell in München mit 4:0 klar für sich. Lerch: „Wir haben gute Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen im Pokal.“ Besondere Brisanz erhält das Spiel auch dadurch, „dass wir ein paar Tage später wieder auf den FC Bayern treffen“. Dann aber im AOK-Stadion am 24. November.

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Doch erstmal steht das Duell mit der TSG Hoffenheim am Sonntag (14 Uhr, im AOK-Stadion) an. Für den VfL ist das der erste Härtetest der Saison. In den bisherigen beiden Ligaspielen setzten sich die Hoffenheimerinnen mit 6:1 in Jena und 4:0 gegen Köln durch, können dazu bereits acht verschiedene Torschützinnen aufweisen.

Lerch wird in dem Duell auf Neuzugang Fridolina Rolfö verzichten müssen. Die Schwedin hat weiterhin mit muskulären Problemen zu kämpfen. Sie feierte zwar am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal-Spiel bei der SV Berghofen (2:0) ihr VfL-Debüt, musste aber nach rund 30 Minuten verletzt raus. „Wir wollen uns da wirklich Zeit lassen, damit es in Ruhe ausheilt“, sagt Lerch, der zur Ausfallzeit der Außenbahnspielerin keine Prognose geben wollte.


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Sara Gunnarsdottir, die in Berghofen einen Schlag abbekommen hatte und wie Rolfö unter der Woche nicht mit in den Kosovo zum Champions-League-Duell mit dem KFF Mitrovica (10:0) gereist war, steht wieder zur Verfügung bei der Rückkehr in den Liga-Alltag.

„Hoffenheim verfolgt einen ähnlichen Stil wie wir: attraktiven Ballbesitz-Fußball, sie versuchen Dreiecke zu bilden und sie verfügen über viele technisch starke Spielerinnen“, so der VfL Coach. „Ich hoffe, dass die TSG sich nicht nur hinten reinstellt. Die Erfahrung haben wir in den bisherigen Spielen ja gemacht, dass die Mannschaften sehr tief stehen.“

Die TSG setzt vermehrt auf junge Spielerinnen, auf große Transfers wird verzichtet. Lerch: „Ich finde es ganz toll, was sie da in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. Sie sind jetzt überwiegend zusammengeblieben und als Mannschaft zusammengewachsen.“