11. April 2019 / 19:04 Uhr

VfL Wolfsburg: Rangnick hat sich "mal mit Ginczek beschäftigt"

VfL Wolfsburg: Rangnick hat sich "mal mit Ginczek beschäftigt"

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg,SPORT, Fußball-Bundesliga, VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim, 08.12.2018,
Schwer zu stoppen: VfL-Stürmer Daniel Ginczek (M.) könnte in Leipzig sein Startelf-Comeback geben. © Boris Baschin
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Zweimal durfte VfL-Profi Daniel Ginczek nach seiner Bandverletzung im rechten Fuß zuletzt wieder ran, jetzt wartet der Angreifer auf sein Startelf-Comeback für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Das könnte es am Samstag (15.30 Uhr) bei RB Leipzig geben – und dort hatte einer den Angreifer schon vor längerer Zeit mal auf dem Zettel...

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Immer wieder wurde Gin-czek in seiner Karriere von Verletzungen zurückgeworfen. Das war in Stuttgart so, das war in Nürnberg so und das war jüngst auch in Wolfsburg so. Und genau diese Anfälligkeit hinderte RB-Trainer und -Sportdirektor Ralf Rangnick, Wolfsburgs Nummer 33 zu verpflichten. „Er ist ein Spieler, mit dem wir uns auch mal beschäftigt haben“, bestätigt der 60-Jährige, „aber seine Verletzungen haben ihn immer wieder zurückgeworfen.“ Und gerade, weil Rangnick um die Qualitäten von Ginczek weiß, warnt er sein Team. „Mit ihm hat Wolfsburg noch einen wuchtigen, schnellen Stürmer, der weiß, wo das Tor steht. Es freut mich, dass er wieder fit ist, aber gegen uns muss er nicht unbedingt treffen“, so der Coach schmunzelnd.

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Sollte der 27-Jährige von Beginn an auflaufen, dürfte das den Platz von Renato Steffen kosten. Der Doppel-Torschütze machte gegen Hannover ein starkes Spiel, müsste dann aber wieder auf der Bank Platz nehmen – das torgefährliche Trio Ginczek, Wout Weghorst und Admir Mehmedi wäre wieder vereint. Ob das wirklich so kommt, da wollte sich VfL-Trainer Bruno Labbadia noch nicht festlegen. „Wenn wir eine Idee hätten und es anders besser passen würde, hätte ich keine Scheu davor, es umzusetzen“, spricht der 53-Jährige seinem Schützling Steffen keine Stammplatz-Garantie zu, sagt aber auch: „Wir haben ihn aufgestellt, weil wir das Gefühl hatten, er kann uns viel Energie geben. Und in Leipzig brauchst du viel Energie, weil sie selbst auch viel Energie reinbringen, die Räume eng machen und konsequent im Umschaltspiel sind.“

Immer wahrscheinlicher wird ein Ausfall von Yannick Gerhardt, den ein Bluterguss im Oberschenkel behindert. „Am Mittwoch hatten wir Hoffnung, weil er Teile des Trainings mitmachen konnte. Aber danach sah es nicht so gut aus. Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber das steht in der Schwebe“, sagt Labbadia. Für Gerhardt könnte erneut Elvis Rexhbecaj auflaufen, der gegen Hannover den Gelb-gesperrten Maximilian Arnold ersetzt hatte. Das Eigengewächs kehrt in Leipzig zurück. „Elvis gehört zu den 14, 15 Stammspielern, die wir brauchen. Er hat eine super Entwicklung genommen und es auch gegen Hannover gut gemacht. Er ist sicherlich eine große Option für das Spiel“, so der VfL-Coach.

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Aber auch RB plagen Personalsorgen: Kapitän Willi Orban fehlt aufgrund der fünften Gelben Karte. „Die Frage ist, ob wir Dreier- oder Viererkette spielen. Stefan Ilsanker und Nordi Mukiele wären Optionen, vielleicht auch beide zusammen“, lässt Rangnick seine Entscheidung offen. Neben Orban kommt für Yussuf Poulsen (Angina) und Tyler Adams (Adduktorenprobleme) ein Einsatz gegen den Tabellensechsten zu früh: „Tyler ist nicht schmerzfrei und wir wollen da kein Risiko eingehen.“ Auch die längerfristig verletzten Dayot Upamecano und Ersatztorwart Yvon Mvogo stehen nicht zur Verfügung.

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