02. April 2019 / 16:44 Uhr

VfL Wolfsburg: Rose kommt nicht! Wird's jetzt Glasner?

VfL Wolfsburg: Rose kommt nicht! Wird's jetzt Glasner?

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
LASK Linz-Trainer Oliver Glasner.
VfL-Trainerkandidat: Oliver Glasner. © imago/GEPA pictures
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Lange Zeit hatte die Spur zu Marco Rose geführt, er war der Wunschkandidat des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten als Nachfolger von Bruno Labbadia für den Sommer. Doch nach SPORTBUZZER-Informationen hat der 42-Jährige dem VfL abgesagt!

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Der Coach von RB Salzburg wird als neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach gehandelt. Dort hört Ex-VfL-Trainer Dieter Hecking zum Saisonende auf. Seine Rückkehr nach Wolfsburg ist nicht ausgeschlossen, neuer Top-Kandidat des VfL ist aber Oliver Glasner.

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Der 44-jährige Österreicher ist in Deutschland weitgehend unbekannt, hat sich in seiner Heimat allerdings einen exzellenten Ruf als Spieler-Entwickler und Taktiker mit guter Außendarstellung erobert. Nach Stationen bei RB Salzburg (Co-Trainer unter Roger Schmidt) und dem SV Ried ist er seit 2015 Chefcoach und Sportdirektor des Linzer ASK, den er erst zurück in die 1. Liga und dann in die Europa-League-Qualifikation führte. Schon vorm Jahreswechsel hatte es in der Berater-Szene erste Spekulationen über Glasner und Wolfsburg gegeben.

Schmadtke und Hecking kennen und schätzen sich

Mit Glasner hat VfL-Manager Jörg Schmadtke noch nicht zusammengearbeitet, mit Hecking wiederum schon - und zwar bei Alemannia Aachen und bei Hannover 96. Stets erfolgreich. „Wir haben schnell gemerkt, da ist eine einheitliche Vorstellung vom Fußball. Unsere Familien, die Frauen, die Kinder haben sich auf Anhieb verstanden. Es ist eine Freundschaft, die es in unserem Fußball-Geschäft höchst selten gibt“, hatte Hecking im vergangenen Sommer zum SPORTBUZZER gesagt. Bis zum Oktober 2016 hatte er für den VfL gearbeitet, 2015 mit Wolfsburg den Pokal gewonnen und in der Champions League gespielt. „Zwischen Jörg und mir hat es auch mal gekracht. Aber die große Stärke vom Jörg ist: Es geht ihm immer um die Sache und nie um die Person – und das ist für mich immer das Entscheidende gewesen.“



09.03.2019, Rheinland-Pfalz, Mainz: Fußball: Bundesliga, FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach, 25. Spieltag, Opel Arena Mainz. Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking. Foto: Torsten Silz/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Setzt seine Arbeit in Mönchengladbach nicht fort: Trainer Dieter Hecking könnte zum VfL zurückkehren. © dpa

Im Interview mit Sky Sport News HD hatte Schmadtke am Dienstagmittag noch betont, dass der VfL neben Rose auch weitere Kandidaten an der Angel habe. Dabei handelt es sich um Glasner und auch Hecking, dessen Rückkehr eher unrealistisch, aber auch nicht ausgeschlossen ist.

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Wout Weghorst hadert nach einer vergebenen Chance. Zur Galerie
Wout Weghorst hadert nach einer vergebenen Chance. ©
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Wann fällt die Entscheidung in Sachen Labbadia-Nachfolger? „Im Idealfall Ende April, Anfang Mai“ soll es so weit sein, sagt Schmadtke, ein „späterer Zeitpunkt wäre aber auch nicht dramatisch schlimm“, so der Manager weiter. „Es geht darum, dass wir einen Trainer finden, der den eingeschlagenen Weg fortführt, ihn im Idealfall noch verfeinert und verbessert.“