04. Februar 2019 / 18:20 Uhr

VfL Wolfsburg: Roussillon würde ein weiterer Siegtreffer gegen RB "nicht stören"

VfL Wolfsburg: Roussillon würde ein weiterer Siegtreffer gegen RB "nicht stören"

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Jerome Roussillon ist beim VfL wieder in guter Form.
Traf in der Bundesliga gegen RB Leipzig: Jerome Roussillon.
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RB Leipzig und Jerome Roussillon – da war vor etwa drei Monaten doch mal was... Mit seinem Tor bescherte der Linksverteidiger dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten den 1:0-Sieg gegen das Team von Trainer Ralf Rangnick. Am Mittwoch (18.30 Uhr) treffen der VfL und die Sachsen im Achtelfinale des DFB-Pokals erneut aufeinander, diesmal allerdings in Leipzig. Roussillon brennt schon auf die Partie und würde sich gern erneut in die Torschützenliste eintragen.

Der Franzose denkt gern an seinen ersten und bisher einzigen Bundesliga-Treffer zurück. Admir Mehmedi hatte damals den Konter mit einem weiten Ball auf Daniel Ginczek eingeleitet. Der Angreifer setzte sich stark gegen Diego Demme und Konrad Laimer durch, scheiterte jedoch an RB-Torwart Peter Gulacsi. Der Schlussmann wehrte ab, doch Roussillon zog im Vollsprint mit und netzte rutschend zur Führung ein. „Das Tor war schon speziell“, sagt der Abwehrmann, „weil es mein erster Bundesliga-Treffer war. Aber das Spiel am Mittwoch beginnt bei Null. Es würde mich nicht stören, wenn ich wieder treffen würde...“

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Am Samstag in Berlin war er zumindest schon dicht dran. Dort hatte sich Roussillon auch immer mit nach vorn gewagt, was auch durch die hochstehenden Hertha-Außenverteidiger möglich war – und hatte in der 18. Minute die VfL-Führung auf dem Fuß. Doch er scheiterte bei einem Konter gleich zweimal an Hertha-Keeper Rune Jarstein. Erfolgreicher lief es für Roussillon dann in der 65. Minute, als er einen Pass von Elvis Rexhbecaj erlief und den Ball von links flach zu Wout Weghorst spielte. Der Stürmer sorgte für das Siegtor. „Ich dachte auch erst, dass Elvis selbst schießt, aber dann habe ich schnell realisiert, dass der Pass kommt“, schildert Wolfsburgs Nummer 15.

Und genau diese Ausflüge nach vorn liebt Roussillon. Dann kann er nämlich seine Schnelligkeit ausspielen, ins Eins-gegen-eins gehen und für Gefahr sorgen. „Es gefällt mir, offensiv zu spielen“, bestätigt er. Auf seinem einen Treffer und zwei Assists – er bereitete in Leverkusen ebenfalls ein Weghorst-Tor vor – will sich Roussillon aber keinesfalls ausruhen. „Das ist noch lange nicht genug.“

Nachlegen kann der VfLer am Mittwoch. Aber er ahnt, dass es beim Tabellenvierten nicht einfach wird. „Das wird sicher schwer, aber wir haben in dieser Saison schon öfter gezeigt, dass wir auswärts gewinnen können.“ So jetzt in Berlin, wo es „die Mannschaft gut gemacht hat. Wir waren alle sehr glücklich und konnten wieder Witze machen. Nach den beiden Niederlagen auf Schalke und gegen Leverkusen war der Sieg sehr wichtig, aber der Fokus geht direkt wieder aufs nächste Spiel“, betont der Wolfsburger.

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Und im nächsten Spiel trifft Roussillon auf alte Bekannte – seine Landsmänner Ibrahima Konaté und Nordi Mukiele. Beide kennt der VfLer aus der Ligue 1, mit Letzterem hatte er von Januar 2017 bis Sommer 2018 zusammen beim HSC Montpellier gespielt. Für Roussillon ging der Weg von dort aus nach Wolfsburg, Mukiele schloss sich RB an. Jetzt gibt’s das Wiedersehen zwischen dem Links- und dem Rechtsverteidiger – auf dem Weg ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

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