19. November 2018 / 15:47 Uhr

VfL Wolfsburg: Schmadtke bestätigt gezogene Kaufoption bei Dimata – Gespräche mit Bruma

VfL Wolfsburg: Schmadtke bestätigt gezogene Kaufoption bei Dimata – Gespräche mit Bruma

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
VfL-Manager Jörg Schmadtke ist seit Sommer im Amt.
VfL-Manager Jörg Schmadtke ist seit Sommer im Amt. © imago/Jan Huebner
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Manager Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg bereitet schon die nächsten Transferperioden vor. Dimata bleibt in Anderlecht – Kein Kontakt zu Cornet.

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Es dauert zwar noch etwas, bis das Winter-Wechselfenster am 1. Januar 2019 öffnet. Doch VfL-Manager Jörg Schmadtke ist natürlich längst dabei, diese und sogar schon die nächste Transferphase im kommenden Sommer vorzubereiten. „Das ist ja ein fortwährender Prozess, der nie beendet ist“, sagt der 54-Jährige, der seit dieser Saison zusammen mit Sportdirektor Marcel Schäfer und Trainer Bruno Labbadia den Wolfsburger Kader zusammenstellt.

Alle Wünsche bekam Schmadtke in seiner ersten Wechselperiode freilich nicht gleich umgesetzt. Man erinnere sich nur mal an die auf der Ziellinie geplatzte Verpflichtung von Maxwel Cornet von Olympique Lyon. Auch der übergroße Kader konnte, bedingt durch die Altlasten von Vorgänger Olaf Rebbe, nicht vollumfänglich verkleinert werden.

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Mit Nany Dimata gibt es nun einen weiteren fixen Abgang. Der belgische Klub RSC Anderlecht, an den der Stürmer zu Saisonbeginn vom VfL verliehen worden war, hat die Kaufoption für den Sommer bereits gezogen, nachdem er in 14 Ligaspielen zehn Treffer erzielt hatte. „Das ist durch“, bestätigt Schmadtke, ohne auf die Modalitäten einzugehen. „Sport/Foot Magazine“ berichtet, dass die Kaufoption für den 21-Jährigen bereits nach fünf Einsätzen aktiviert wurde, damit die Zahlung erst im nächsten Geschäftsjahr fließt. Im Falle eines Weiterverkaufs über 10 Millionen Euro sollen die Wolfsburger allerdings mit zehn Prozent beteiligt werden.

Der Wechsel bedeutet für den VfL, der eine Summe im mittleren einstelligen Millionenbereich kassiert, also erst mal ein Verlustgeschäft; 2017 war der Belgier von Rebbe für 11,5 Millionen von KV Oostende verpflichtet worden, erzielte in insgesamt 24 Spielen aber keinen Treffer. Schmadtke: „Wir haben eine Lösung gefunden, mit der alle Seiten zufrieden waren.“

Das sind die Tops und Flops aller Schmadtke-Transfers:

<b>Jörg Schmadtke</b> hat für Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Köln so einige Transfers über die Bühne gebracht.  Zur Galerie
Jörg Schmadtke hat für Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Köln so einige Transfers über die Bühne gebracht.  ©

Bei den beiden weiteren Leihspielern Victor Osimhen (RSC Charleroi, zehn Ligaspiele, fünf Tore) und Riechedly Bazoer (FC Porto, kein Ligaspiel) gibt es noch keine Anzeichen, in welche Richtung es gehen könnte. Bei Jeffrey Bruma könnte sich schon im Winter was tun. Nachdem der Niederländer nach dem Testspiel gegen den SC Paderborn 07 Abwanderungsgedanken geäußert hatte, stellt Schmadtke Gespräche in Aussicht: „Und wenn es dann für alle Seiten stimmig ist, findet man auch eine Lösung.“

Wie umfangreich der Wolfsburger Manager im Winter auf dem Transfermarkt tätig werden will, kann er noch nicht seriös beurteilen. „Man muss die Situation auf sich einwirken lassen“, meint er hinsichtlich der restlichen Hinrunde bis Weihnachten. Gut möglich, dass Cornet, mit dem sich der VfL im Sommer bereits einig war, dann wieder zum Thema wird. Zumal er in Lyon - wenn überhaupt - nur als Joker zum Einsatz kommt. Ob es aktuell Kontakt gibt? „Derzeit nicht“, so Schmadtke.

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