12. September 2019 / 15:47 Uhr

VfL Wolfsburg: So will Gegner Düsseldorf Torjäger Weghorst an die Kette legen

VfL Wolfsburg: So will Gegner Düsseldorf Torjäger Weghorst an die Kette legen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, Fußball-Bundesliga, VfL Wolfsburg - Fortuna Düsseldorf, 16.03.2019,
Soll an die Kette gelegt werden: VfL-Stürmer Wout Weghorst (2. v. l.) traf beim bisher letzten Duell mit der Fortuna dreimal. © Boris Baschin
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Die Bilanz des VfL gegen Düsseldorf könnte besser kaum sein: Acht Spiele, fünf Siege, drei Remis. Eine Niederlage gab’s noch nicht. Dass es in der abgelaufenen Saison zwei Dreier für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gab, daran hatte Torjäger Wout Weghorst maßgeblichen Anteil. Das weiß auch Fortuna-Coach Friedhelm Funkel und warnt daher ausdrücklich vor dem brandgefährlichen Niederländer.

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Mit 3:0 hatte der VfL das Hinspiel gewonnen, mit 5:2 setzten sich die Wolfsburger in der Rückrunde durch. Entscheidender Mann: Weghorst. Vier Tore erzielte er selbst, drei weitere bereitete er vor. "Er ist tatsächlich einer der Schlüsselspieler, macht vorne viele Bälle fest und ist äußerst laufstark. Außerdem spielt er mit Haken und Ösen, aber trotzdem sehr fair“, lobt Funkel den VfL-Knipser.

Aber der Düsseldorf-Coach hat sich schon einen Plan zurechtgelegt, mit dem es gelingen soll, den Stürmriesen an die Kette zu legen. Nur im Verbund sei es möglich, Weghorst zu stoppen, betont Funkel: „Wir müssen besser gegen ihn verteidigen als in der vorigen Saison. Das heißt: Ihn hart und fair bekämpfen und dann auf einen Schiedsrichter hoffen, der nicht jede Kleinigkeit abpfeift.“

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5. Spieltag: VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim / 23. September (20.30 Uhr) ©
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Doch Weghorst und Co. werden alles daran setzen, bei der Fortuna den dritten Saisonsieg einzufahren. Denn neben drei Punkten winkt für die Wolfsburger bei einem Sieg mindestens für eine Nacht die Tabellenspitze. VfL-Trainer Oliver Glasner würde die Spitzenposition gern übernehmen. „Klar, wir fahren nach Düsseldorf, um dort zu gewinnen. Die Folge wäre Platz eins“, sagt der Coach, ergänzt aber: „Ich würde mir die Tabelle nicht ausschneiden und irgendwo hinhängen. Wir haben gesagt, wir wollen nicht groß rumrechnen, weil es nichts bringt.“

Und der 45-Jährige weiß auch, dass Düsseldorf keine Laufkundschaft wird: „Sie spielen sehr kompakt. Gegen Leverkusen hatten sie keine Chance, aber Frankfurt haben sie das Leben schwergemacht. Die werden uns nicht den roten Teppich ausrollen, sondern uns alles abverlangen.“

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