18. Dezember 2018 / 23:19 Uhr

VfL Wolfsburg: So wird's ein frohes Fest!

VfL Wolfsburg: So wird's ein frohes Fest!

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Guilavogui hat getroffen, der VfL Wolfsburg ist erst einmal Sechster
Guilavogui hat getroffen, der VfL Wolfsburg ist erst einmal Sechster
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Der VfL Wolfsburg hat jetzt schon mehr Siege auf dem Konto als in der gesamten vergangenen Saison - dank des Tor-Comebacks des Kapitäns und des Siegers im Mittelstürmer-Dreikampf.

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Das sieht nach einem frohen Fest aus: Mit einem 2:0-(2:0)-Sieg gegen den VfB Stuttgart hat der VfL seine Serie auf fünf Spiele ohne Niederlage ausgebaut und dabei 13 von 15 möglichen Punkten geholt. Josuha Guilavogui und Wout Weghorst trafen am Dienstagabend vor 21.800 Zuschauern in der kalten VW-Arena. In der Tabelle klettert Wolfsburgs Fußball-Bundesligist damit zumindest für einen Tag auf Platz sechs, am MIttwoch kann 1899 Hoffenheim durch einen Sieg bei Werder Bremen wieder vorbeiziehen.

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Weghorst und Daniel Ginczek auf der einen Seite, Mario Gomez auf der anderen – es war sowas wie das Gipfeltreffen der längst nicht mehr als antiquiert geltenden Mittelstürmer-Typen. „Torjäger sterben nicht aus, dürfen nicht aussterben“, hatte VfL-Trainer Bruno Labbadia, einst selbst Top-Goalgetter, vorm Spiel noch am Sky-Mikrofon erklärt. Dann war es aber ein Wolfsburger Nicht-Torjäger, der das Spiel in die für den VfL richtige Richtung lenkte. Und das tat Guilavogui per Kopf in bester Mittelstürmer-Manier.

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Koen Casteels ©

Für den Kapitän war es bei seinem dritten Startelf-Einsatz nach seinem Kreuzbandriss das erste Saisontor und der siebte Bundesliga-Treffer insgesamt. Bemerkenswert: Fünf dieser sieben Tore waren der jeweils erste VfL-Treffer des Spiels! „Ein Tor zu schießen, das ist das beste Gefühl, das du auf dem Platz haben kannst. Ich habe in der vergangenen Saison drei Tore geschossen, nach jedem habe ich gedacht, dass ich der Boss hier im Stadion bin“, hatte der Franzose vor der Saison im WAZ-Interview gesagt – nicht ahnend, dass er bis kurz vor Weihnachten warten muss, ehe es wieder so weit ist...

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17. Spieltag: FC Augsburg (23.12., 15.30 Uhr, (A)) ©

Ein bisschen warten musste auch Weghorst, der nach einem Katastrophen-Fehler der Stuttgarter Abwehr schnell reagierte und zum 2:0 traf. Seit seinem Elfmeter-Tor in Hannover war der emsige Holländer vier Spiele lang ohne Abschlussglück und teilweise sogar ohne Abschluss-Situationen geblieben. Jetzt liegt Weghorst in der internen VfL-Torjägerliste wieder vorn – und gewann damit sozusagen auch den Mittelstürmer-Dreikampf des Abends, Gomez und Ginczek gingen gegen ihre jeweiligen Ex-Vereine leer aus.


Dem VfL sicherte Weghorst so gegen die Stuttgarter schon vor der Pause den Sieg. Während der VfB nun zwölf Liga-Spiele nacheinander in der VW-Arena nicht gewinnen konnte, hat Wolfsburg nun in dieser Saison sieben Spiele gewonnen, in der gesamten vergangenen waren es nur sechs. Und das Jahresfinale 2018 steht ja noch aus – am Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg.

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