25. August 2019 / 19:58 Uhr

VfL Wolfsburg startet dank Weghorst und Co. perfekt - Hertha kann Bayern-Leistung nicht bestätigen

VfL Wolfsburg startet dank Weghorst und Co. perfekt - Hertha kann Bayern-Leistung nicht bestätigen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wout Weghorst verwandelt den Elfmeter zum 1:0 für den VfL Wolfsburg - und jubelt anschließend mit Kapitän Josuha Guilavogui.
Wout Weghorst verwandelt den Elfmeter zum 1:0 für den VfL Wolfsburg - und jubelt anschließend mit Kapitän Josuha Guilavogui. © Getty / imago images / Camera4
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Der VfL Wolfsburg ist nach dem 2. Spieltag der Bundesliga eine von fünf Mannschaften, die noch ungeschlagen ist. Beim 3:0-Sieg gegen Hertha BSC im Olympiastadion Berlin trafen Wout Weghorst, Josip Brekalo und Jerome Roussillon für die "Wölfe".

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Wout Weghorst hat es wieder getan - und diesmal dem neuen Hertha-Chefcoach Ante Covic das Heim-Debüt kräftig vermasselt. Der 27 Jahre alte Niederländer (9. Minute/Foulelfmeter) sorgte gemeinsam mit dem eingewechselten Josip Brekalo (82.) und Jerome Roussillon (90.) am 2. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison für den 3:0 (1:0)-Sieg des VfL Wolfsburg bei Hertha BSC. Im Februar diesen Jahres hatte Weghorst mit dem einzigen und entscheidenden Treffer den Wolfsburger Auswärtssieg in der Vorsaison der Bundesliga perfekt gemacht.

Mit dem zweiten Erfolg in der aktuellen Spielzeit nach dem 2:1-Auftakt gegen den 1. FC Köln ist Wolfsburg mit dem neuen Cheftrainer Oliver Glasner einer der fünf verlustpunktfreien Vereine der Liga und ordnet sich auf dem vierten Tabellenplatz ein. Trotz mehr Ballbesitz und tollen Kombinationen in Halbzeit eins verpasste es dagegen die Hertha, am Sonntag das vielbeachtete 2:2 vom Saisonstart beim FC Bayern zu veredeln. "Großer Respekt an die Jungs, was sie hier gezeigt haben. In der zweiten Halbzeit waren wir defensiv sehr stabil", sagte Glasner nach dem Spiel bei Sky.

Das ist die Einzelkritik für die Spieler des VfL Wolfsburg nach der Partie der 1. Bundesliga bei Hertha BSC

<b>Koen Casteels:</b> Viele dreckige Stellen wird der Belgier auf seinem Trikot. In der 22. Minute hielt er den Schuss von Marko Grujic. Danach hatte Wolfsburgs Nummer 1 nicht mehr viel zu tun. Note 3 Zur Galerie
Koen Casteels: Viele dreckige Stellen wird der Belgier auf seinem Trikot. In der 22. Minute hielt er den Schuss von Marko Grujic. Danach hatte Wolfsburgs Nummer 1 nicht mehr viel zu tun. Note 3 ©
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Schiedsrichter nimmt Elfmeter-Entscheidung für Hertha BSC zurück

Vor 42.738 Zuschauern - darunter auch Ex-Trainer Pal Dardai - schafften es die Gastgeber nicht mehr, die robusten und zweikampfstärkeren Wolfsburger zu überwinden. Seit dem Wiederaufstieg 2013 hatte Hertha zuvor keinen Heim-Auftakt verloren. Mit einem Zähler stehen die Berliner auf Tabellenplatz elf.

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Gleich nachdem die Hertha-Fans die Rückkehr von Covic - jetzt als Trainer - ins Olympiastadion gefeiert hatten, gab es die ersten großen Aufreger. Nach nur 18 Sekunden zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann nach einer Aktion von Joshua Guilavogui gegen Ondrej Duda auf den Elfmeterpunkt, sah sich die Aktion auf Hinweis von Video-Assistent Günter Perl aus Köln aber noch einmal an und nahm den Strafstoß nach mehr als zwei Minuten zurück.

Kalou vergibt Großchance für Hertha BSC

Auf der Gegenseite überprüfte Winkmann seine Elfmeter-Entscheidung nicht mehr, obwohl auch die Attacke von Karim Rekik gegen Felix Klaus kein glasklares Foul war. Der Niederländer Weghorst verwandelte sicher. Die „sehr große Vorfreude“ bei Covic war schnell vorbei.

Die Berliner Profis zeigten im Abschnitt eins den von ihrem neuen Trainer geforderten mutigen Offensivfußball, ließen Ball und Gegner laufen, auch wenn nicht alles gelang. Routinier Salomon Kalou hätte früh ausgleichen können. Doch der Kopfball des 34 Jahren alten Ivorers, der im Vergleich zum vielbeachteten 2:2 des Hauptstadtklubs zum Saisonstart beim FC Bayern neu in die Berliner Startelf gerückt war, strich knapp am VfL-Tor vorbei (12.). Kurz danach traf Kalou den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig.

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen Hertha BSC und VfL Wolfsburg

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner gibt seiner Mannschaft in der Trinkpause Anweisungen. Zur Galerie
Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner gibt seiner Mannschaft in der Trinkpause Anweisungen. ©

Guilavogui beim VfL Wolfsburg mit starker Leistung

Die Gäste vertrauten nach der frühen Führung vor allem ihrer kompakten Defensive mit dem starken Franzosen Guilavogui als zentralen Prellbock. Der 28-Jährige brachte in letzter Sekunde bei einem Schuss von Marco Grujic noch den Fuß dazwischen, nachdem kurz zuvor Torwart Koen Casteels bei einem fulminanten Versuch des Liverpool-Leihspielers schon hervorragend reagiert hatte.

Covic war zu dem Zeitpunkt schon längst Dauergast an der Außenlinie seiner Coaching-Zone. „Ich darf das in beiden Funktionen erleben, so viele schaffen das nicht“, sagte der frühere Hertha-Profi zur Stimmung im nur reichlich halbvollen Olympiastadion.

„Wichtig ist, dass wir einen Plan B in der Tasche haben“, hatte Covic gesagt und schickte in Halbzeit zwei Davie Selke und den erst 18 Jahre alten Neuzugang Daishawn Redan auf das Feld. Und der junge Niederländer verzog gleich bei seiner ersten Aktion nur knapp (72.). Auf der anderen Seite macht der Kroate Brekalo alles klar, Roussillon erhöhte sogar auf 3:0. Hertha hat nun die jüngsten fünf Aufeinandertreffen mit dem VfL nicht gewonnen.

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