05. Oktober 2021 / 21:27 Uhr

VfL Wolfsburg im Test gegen den Hamburger SV: Hier geht's zum Livestream

VfL Wolfsburg im Test gegen den Hamburger SV: Hier geht's zum Livestream

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Spielpraxis: Im Testspiel gegen den HSV könnte VfL-Teainer Mark van Bommel (r.)  Spielern wie Felix Nmecha (l.) oder auch dem wieder verfügbaren Paulo Otavio Spielzeit geben.
Spielpraxis: Im Testspiel gegen den HSV könnte VfL-Teainer Mark van Bommel (r.)  Spielern wie Felix Nmecha (l.) oder auch dem wieder verfügbaren Paulo Otavio Spielzeit geben. © Boris Baschin
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Am Mittwoch (13 Uhr) bestreitet der VfL Wolfsburg ein Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den Hamburger SV. Eine Gelegenheit für Spieler, die sonst nicht so zum Zug kommen, um Spielpraxis zu sammeln. 

Einmal noch Vollgas, dann dürfen die Nicht-Nationalspieler des VfL Wolfsburg vier Tage die Beine hochlegen... Trainer Mark van Bommel hat den VfLern bis Sonntag frei gegeben – doch zuvor will er im nicht öffentlichen Testspiel am Mittwoch (13 Uhr, AOK-Stadion, live bei Wölfe-TV) gegen Zweitligist Hamburger SV von Daniel Ginczek und Co. ein Top-Vorstellung sehen.

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„Es ist gut, dass die Jungs Spielpraxis bekommen, die nicht immer oder nicht viel gespielt haben“, sagt der Holländer – und dürfte da etwa an die Neuzugänge Felix Nmecha und Micky van de Ven oder eben Stürmer Ginczek denken, der am vergangenen Samstag gegen Gladbach zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz in dieser Saison kam. „Um die Art und Weise zu verinnerlichen, wie wir Fußball spielen wollen, ist es wichtig, dass man nicht nur im Training elf gegen elf spielt, sondern auch mal gegen einen anderen Klub. Das ist ein großer Unterschied“, so van Bommel weiter.

Der Coach könnte am Mittwoch erstmals wieder Paulo Otavio (schwere Sprunggelenkverletzung) aufbieten, der Brasilianer machte auch am Dienstag alles im Training mit. Nicht mit dabei waren wiederum Abwehrmann Sebastiaan Bornauw (hat gegen Gladbach einen Schlag abbekommen), Admir Mehmedi (muskuläre Probleme) und Luca Waldschmidt (Vorsichtsmaßnahme). Der Offensivmann hatte am Samstag gegen Gladbach erstmals für den VfL getroffen. So wie im Mai 2017. Damals hatten sich die Rothosen dank Waldschmidt, der seit dieser Saison beim VfL spielt, vor dem Abstieg gerettet und den VfL in die Relegation befördert. Dank des ersten Bundesliga-Treffers ihres Jokers in der 88. Minute gewannen die Hanseaten damals 2:1 gegen die Niedersachsen.

Die Wolfsburger mussten in die Relegation, retteten sich da aber in den Duellen gegen Eintracht Braunschweig. Dem HSV wiederum blieb ein dritter Relegations-Krimi nach 2014 und 2015 erspart, 2018 jedoch musste der HSV dann runter in Liga zwei und steht da nach neun Spieltagen mit 14 Punkten auf Platz sieben. eh