12. April 2019 / 15:01 Uhr

VfL Wolfsburg: Trainer Labbadia warnt vor Leipzigs Raketen

VfL Wolfsburg: Trainer Labbadia warnt vor Leipzigs Raketen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Werner Cunha Labbadia
Aufgepasst: Vfl-Trainer Bruno Labbadia (r.) warnt sein Team vor den RB-Raketen Matheus Cunha (M.) und Timo Werner (l.).
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Zusammen haben sie schon 31 Tore erzielt, bilden das magische Dreieck bei RB Leipzig: Emil Forsberg, Timo Werner und Yussuf Poulsen sind die Lebensversicherung des kommenden VfL-Gegners. Dass Letzterer aufgrund einer Angina ausfällt, bereitet den Sachsen keine Probleme. Mit Matheus Cunha steht ein weiterer hungriger Angreifer bereit. Bruno Labbadia, Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, warnt sein Team vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr) aber nicht nur vor der Offensive...

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Bitter ist der Verlust von Poulsen dennoch, schließlich ist er mit 15 Treffern und drei Vorlagen Leipzigs torgefährlichster Akteur. „Wenn man überlegt, welchen Weg Poulsen gegangen ist, dann ist das schon Wahnsinn“, erinnert sich Labbadia. 2013 war der Däne zu RB gewechselt, als der Klub noch in der 3. Liga unterwegs war. Bis heute ist der 24-Jährige in Leipzig geblieben und sorgte mit seinen Toren dafür, dass sich der Klub zu einem Dauergast im internationalen Wettbewerb entwickelt hat.

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VfL Wolfsburg - RB Leipzig (1:0) ©
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Schlechte Erinnerungen an Cunha

Gegen den VfL kann er diesmal nicht dabei sein, dafür dürfte Cunha in der Startelf stehen – und mit dem 19-Jährigen haben die Wolfsburger keine guten Erfahrungen gemacht. Er war es nämlich, der die Labbadia-Elf Anfang Februar mit seinem Tor zum 1:0 aus dem DFB-Pokal warf. „Da haben wir anfangs ein paar Sachen gut gemacht, aber dann haben wir die Stärken von Leipzig aufkommen lassen“, blickt Labbadia zurück. Und auch diesmal muss der VfL auf Cunha Acht geben, am vergangenen Wochenende stellte der Angreifer mit einem Traumtor in Leverkusen seine Qualitäten unter Beweis.

Bleiben noch Werner und Forsberg: Letzterer hatte lange Zeit aufgrund von Leistenproblemen gefehlt, findet aber langsam zu alter Stärke zurück. Gegen Hertha BSC vor zwei Wochen sowie zuletzt in Leverkusen erzielte der Schwede je ein Tor und bereitete je einen weiteren Treffer vor. Und Werner? Beim Nationalspieler, den Labbadia einst in Stuttgart zum Bundesliga-Profi machte, läuft es rund. 13 Tore und fünf Vorlagen stehen auf seinem Konto. „Bei Werner ist das Außergewöhnlichste die Gier nach Toren und seine Abschlussstärke“, sagt der VfL-Coach und versteht nicht, dass ihm eine Schwalbe gegen Schalke aus dem Jahr 2016 von einigen immer noch nachgetragen wird: „Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Er ist einer der besten deutschen Stürmer, die wir haben.“

Das Cunha-Tor aus dem Pokalspiel
Das Cunha-Tor aus dem Pokalspiel © dpa
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Für Labbadia ist der Leipziger Erfolg aber nicht nur die Offensive zurückzuführen. „Das wäre zu einfach. Sie haben einfach Raketen und zwar auf allen Positionen“, sagt der 53-Jährige. Und weiter: „Ich betrachte die Offensive als sehr stark. Aber darauf allein darf man sie nicht reduzieren. Sie haben eine super Abwehrleistung, weil sie das alle zusammen machen, ähnlich wie wir.“

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