28. August 2017 / 21:25 Uhr

VfL Wolfsburg: Träsch und Seguin vor dem Abschied

VfL Wolfsburg: Träsch und Seguin vor dem Abschied

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vorm Abschied vom VfL Wolfsburg - Paul Seguin und Christian Träsch
Vorm Abschied vom VfL Wolfsburg - Paul Seguin und Christian Träsch
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Das Spiel am Samstag in Frankfurt war gerade beendet, da benutzte Olaf Rebbe schon wieder sein Handy. Kein Wunder: Auf den VfL-Sportdirektor wartet bis Donnerstag noch viel Arbeit, bevor abends dann die Transferliste schließt. Mindestens ein Flügelflitzer wird noch kommen – und Christian Träsch sowie Paul Seguin stehen jeweils vor einem Wechsel. Der des dienstältesten VfL-Profis Träsch zum FC Ingolstadt ist nahezu perfekt und soll noch heute offiziell bekannt gegeben werden – der von Seguin auch?

Der FC Augsburg ist heiß auf das VfL-Eigengewächs, das unter Wolfsburgs Ex-Coach Valérien Ismael noch erste Wahl war. Aber unter Andries Jonker zählte der Defensivmann zuletzt nicht einmal mehr zum Kader, was Seguin verärgerte. „Ich bin fit, ich weiß nicht, warum ich keine Chance bekomme“, sagt der Sohn von DDR-Legende Wolfgang „Paule“ Seguin. „Ich bin jetzt elf Jahre im Verein, hätte hier gern den nächsten Schritt gemacht. Aber wenn es nicht geht, muss ich ihn halt woanders machen“, sagt Seguin und fügt hinzu: „Ich glaube, dass ich bei einem anderen Verein mehr Spielzeit bekomme.“ Die Wunschlösung ist der FCA, von dem der VfL erst jüngst Routinier Paul Verhaegh verpflichtet hatte. Jetzt könnte Seguin den umgekehrten Weg gehen. Nach WAZ-Infos geht’s beim 22-Jährigen, der noch einen Vertrag bis 2021 in Wolfsburg hat, „nur“ um ein Leihgeschäft und nicht um einen Verkauf. „Mal schauen, ob am Ende alles klappt, viel Zeit ist ja nicht mehr“, so Seguin, für den es neben dem FCA noch weitere Interessenten gibt.

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Bei Träsch wiederum war immer klar, dass es um einen Verkauf geht. Am Montag weilte der vielseitig einsetzbare Defensivmann in seiner Heimat in Ingolstadt, um die letzten Details zu klären. Zudem stand dort der obligatorische Medizincheck an. Der 29-Jährige soll beim FCI einen langfristigen Vertrag unterschreiben und nach seiner Karriere im Klub eingebunden werden – so etwas hatte sich Träschi, wie ihn die Fans rufen, immer gewünscht.Träsch geht – und wen holt Rebbe noch? Ein Thema bleibt Iuri Medeiros von Sporting Lissabon, zumal die Wunschlösung Malcom (Girondins Bordeaux) nicht zu bekommen ist. Verliehen werden soll noch Youngster Justin Möbius, und verkaufen würde der VfL auch Europameister Vieirinha, der sich mit PAOK Saloniki einig sein soll. Allerdings: Die Griechen haben nach dem Aus in der Europa-League-Quali kein Geld, wollen ihn ablösefrei, doch der VfL winkt ab.

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