27. März 2019 / 16:36 Uhr

VfL Wolfsburg: Uduokhai und der Glücksmoment

VfL Wolfsburg: Uduokhai und der Glücksmoment

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Sport Bilder des Tages England U21 U 21 v Germany U21 - International Friendly Länderspiel - Vitality Stadium Germany s Ohis Uduokhai celebrates his side s second goal of the game Use subject to restrictions. Editorial use only. No commercial use. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xAdamxDavyx 41993241
Erzielte den Siegtreffer für die deutsche U21-Nationalelf: Wolfsburgs hoch talentierter Abwehrspieler Felix Uduokhai. © imago images / PA Images
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Er war müde, aber die Freude über den 2:1-Sieg mit der deutschen U21-Nationalmannschaft beim Test in England war Felix Uduokhai deutlich anzumerken. Der hochtalentierte VfL-Innenverteidiger hatte das Siegtor geschossen. Ausgerechnet der Abwehrmann, in der vergangenen Saison beim VfL noch der Shootingstar, in dieser Spielzeit jedoch bei Trainer Bruno Labbadia hintendran.

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Elf Pflichtspiele hat der bei den Fans so beliebte Uduokhai gerade mal auf seinem Konto stehen, 220 Minuten. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte er noch 24 Pflichtspiele absolviert. Da schmeckt solch ein Erfolgserlebnis wie das am Dienstagabend in Bournemouth besonders gut, was Uduokhai auch bestätigte: „Für solche Abende spielt man Fußball, das hat einfach Bock gemacht.“ Warum, erklärte er auch: „Abendspiel, Deutschland gegen England, geiles Stadion, die Fans eng dran – ich habe das sehr genossen, war sehr konzentriert, weil ich lange nicht mehr gespielt hatte.“

„Einige Sachen verstehe ich nicht"

Beim 5:2 des VfL gegen Düsseldorf hatte er gerade einmal sechs Minuten lang spielen dürfen – als Linksverteidiger. Im Abwehrzentrum setzt Labbadia auf Robin Knoche und John Anthony Brooks. „Einige Sachen verstehe ich nicht, das kann ich ehrlich sagen. Ich denke, dass die Spieler, die draußen sind, nicht zufrieden sind mit ihrer Rolle. Es wäre auch verkehrt, wenn das so wäre“, sagt Uduokhai zwar, aber der Erfolg des Teams habe Priorität: „In erster Linie ist es gut, dass die Saison deutlich ruhiger ist, davon profitieren alle Spieler.“ Ruhiger als im vergangenen Jahr, als die Wolfsburger sich erst in der Relegation gerettet hatten.

"Geil darauf sein, die Saison zu krönen"

Zur neuen Saison werden die Karten beim VfL durch den Trainerwechsel (Labbadia geht, der VfL-Wunschkandidat ist Marco Rose) neu gemischt, dann gibt‘s für Uduokhai eine neue Chance, in die erste Elf zurückzukehren. Zuvor jedoch gehe es darum, diese Spielzeit erfolgreich zu Ende zu bringen. „Dass der Trainer uns verlässt, darf jetzt kein Thema sein, wir haben eine überragende Ausgangslage, jetzt müssen wir geil darauf sein, die Saison zu krönen.“ Der VfL mischt als Tabellensiebter im Kampf um die europäischen Plätze mit.

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Die Liga habe jetzt Priorität, bevor U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz am 6. Juni seinen Kader für die EM-Endrunde in Italien bekannt gibt. Uduokhai will da dabei sein. Dass der Abwehrmann mit nigerianischen Wurzeln auch im Fokus von Nigerias deutschem Nationaltrainer Gernot Rohr steht, der ihn für die A-Nationalmannschaft nominieren möchte, „davon habe ich nichts gehört“, sagt der VfL-Profi. „Mein Fokus liegt auf der EM im Sommer, da möchte ich dabei sein. Für alles andere habe ich noch Zeit.“

Der steile Aufstieg von Felix Uduokhai beim VfL Wolfsburg

Erstes Foto als VfLer: Felix Uduokhai Zur Galerie
Erstes Foto als VfLer: Felix Uduokhai ©
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