10. Januar 2019 / 16:30 Uhr

VfL Wolfsburg: "Um Platz fünf kämpfen" – Guilavogui will noch mal nach Europa

VfL Wolfsburg: "Um Platz fünf kämpfen" – Guilavogui will noch mal nach Europa

Tim Lüddecke
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Ziele im Blick: Josuha Guilavogui
Ziele im Blick: Josuha Guilavogui © Roland Hermstein
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Vor der Saison wäre der Kapitän des VfL Wolfsburg mit Platz zehn zufrieden gewesen. Nach der Hinrunde hat sich die Erwartungshaltung von Josuha Guilavogui allerdings verändert: Sollte der VfL Platz fünf in der Rückrunde wieder abgeben, "wäre ich natürlich enttäuscht". Am Freitag geht's zum Paintball.

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Josuha Guilavogui lässt die Beine baumeln. Selbst das Trainingslager in Almancil bereitet dem Knie keine Probleme. Doch über seinen Kreuzbandriss, den er sich zu Anfang der Hinrunde zugezogen und schon gegen Ende wieder auskuriert hatte, will er nicht mehr reden: „Es ist alles in Ordnung, ich habe keine Schmerzen“, sagt er, will nur noch nach vorn gucken. Der Kapitän des VfL Wolfsburg zeigt sich zufrieden mit der Zeit in Portugal, die sich allmählich dem Ende zuneigt.

"Wir haben Bock auf den Rest der Saison"

„Wir haben gut gearbeitet, es war nicht immer einfach, aber gut“, lobt der Franzose seine Mitspieler, mit denen er in der Rückrunde noch einiges vorhat. „Wir haben eine geile Hinrunde gespielt und haben Bock auf den Rest der Saison“, sagt der 28-Jährige. Dass sich das auch auf die Stimmung beim VfL auswirkt, verblüfft eher weniger. „Wenn sie jetzt nicht gut ist, wann dann?“ Beste Bedingungen, blendendes Wetter und die aktuelle Bundesliga-Tabelle - das sind die Zutaten, die das Trainingslager eigentlich jedem Wolfsburger schmecken lassen.

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VfL-Kapitän Guilavogui in Almancil Zur Galerie
VfL-Kapitän Guilavogui in Almancil ©
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Guilavoguis Ansage für die Rückrunde lautet: „Wir wollen wieder mehr Spiele gewinnen als verlieren.“ Klappt‘s mit der Umsetzung, wird das europäische Geschäft zwangsläufig ein Thema. Der Sechser ist einer der wenigen Wolfsburger Profis, die dieses Wort tatsächlich auch bewusst in den Mund nehmen. Der fünfte Platz, auf dem der VfL nach der Hinrunde steht, soll natürlich verteidigt werden. „Das wird nicht einfach sein. Aber warum nicht?“, meint er, „Wir haben den fünften Platz verdient, jetzt müssen wir um ihn kämpfen.“

Wenn Guilavogui diese Dinge fordert, denkt er dabei auch an seine eigene Karriere. „Ich bin jetzt 28, vielleicht habe ich nicht mehr so viele Chancen, in der Europa League zu spielen.“ Als er 2014 nach Wolfsburg kam, spielte er mit dem Klub in der Europa League, ein Jahr später sogar in der Champions League. „Darum geht es in meinem Kopf“, sagt er, „wir haben nun zwei Jahre nach unten geguckt, jetzt will ich einfach nach oben schauen.“

"Nach den Einheiten will keiner mehr 30 Minuten reden"

Hätte man ihn vor der Saison gefragt, hätte Guilavogui Platz zehn sofort unterschrieben. Doch nach der Hälfte der Spielzeit hat sich die Situation verändert. „Natürlich wäre ich enttäuscht, wenn wir den fünften Platz verlieren.“

Ursprünglich wollte der Kapitän das Trainingslager nutzen, um seine Mitspieler auch noch mal als Kapitän einzuschwören. Das hat er inzwischen auf die nächste Woche verschoben („Da werden wir noch mal reden“), erklärt Guilavogui: „Nach den Einheiten will keiner mehr 30 Minuten reden.“ Auch am Freitag geht es für die Mannschaft eher um Action, wenn sich die Profis ausnahmsweise mal nicht beim Kicken verausgaben werden, sondern beim Paintball.

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