24. August 2021 / 19:25 Uhr

VfL Wolfsburg und Grizzlys: Vollgas und großer Spaß auf der VW-Teststrecke

VfL Wolfsburg und Grizzlys: Vollgas und großer Spaß auf der VW-Teststrecke

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Einsteigen und anschnallen: Xaver Schlager (l.), Yannick Gerhardt, Kathy Hendrich (l.) und Lisa Weiß vom VfL Wolfsburg sowie Gerrit Fauser (kl. Bild, l.) und Sebastian Furchner von den Grizzlys Wolfsburg hatten mächtig Spaß auf der VW-Testrecke in Ehra-Lessien.
Einsteigen und anschnallen: Xaver Schlager (l.), Yannick Gerhardt, Kathy Hendrich (l.) und Lisa Weiß vom VfL Wolfsburg sowie Gerrit Fauser (kl. Bild, l.) und Sebastian Furchner von den Grizzlys Wolfsburg hatten mächtig Spaß auf der VW-Testrecke in Ehra-Lessien. © VW
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Die Grizzlys Wolfsburg sowie das Frauen- und das Männer-Team des VfL Wolfsburg durften am Dienstag auf dem VW-Testgelände in Ehra-Lessien verschiedene Autos im Grenzbereich testen. Der Spaßfaktor: hoch.

Sie wollten Spaß und gaben Gas! Am Dienstag durften sich zuerst die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg auf der VW-Teststrecke in Ehra-Lessien beim Fahrsicherheitstraining austoben, nachmittags waren dann das Frauen- und das Männerteam der Fußball-Bundesligisten des VfL Wolfsburg dran. Auch ihnen stand die Freude über diesen PS-reichen Tag ins Gesicht geschrieben.

„Wir freuen uns, dass es mal wieder möglich war, die Mannschaften hier begrüßen zu dürfen, um ihnen die Themen E-Mobilität und Fahrsicherheit näherbringen zu können“, sagt Christoph Adomat, der Leiter der VW-Sportkommunikation.

Fahrsicherheitstraining VfL Wolfsburg

Nach einer kurzen Begrüßung gab‘s dann nur noch eins: Bleifuß! Es ging um das Fahren auf nasser Fahrbahn, Bremsen, Offroad oder um das schnelle Wechseln einer Fahrspur. Zur Verfügung standen einige VW-Modelle wie der Touareg, der Golf R, der Golf GTE, der Arteon und der neue ID4, in dem die Teilnehmer etwa die Beschleunigung des Stromers testen durften. „Das ist schön, aufregend – und auch hilfreich. Das ist vielleicht das Wichtigste“, sagte Trainer Mark van Bommel über den PS-Nachmittag.

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Ist der VfL-Coach ein sicherer Autofahrer? „Ich hatte in den letzten Jahren keine Unfälle, ich bin normalerweise vorsichtig“, fügte der Ex-Profi hinzu. Das Testen der eigenen Grenzen sei wichtig, um sehen zu können, wie weit man gehen könne. „Man kann mehr, als man denkt“, so van Bommel. Und: „Alle sind dabei und haben Spaß.“

Spaß, den hatten auch Maxence Lacroix und Josuha Guilavogui. Auf über 100 km/h mussten die beiden VfL-Franzosen ihr Auto beschleunigen, dann bremsen und einem Hindernis ausweichen. Das gelang ganz gut. Guilavogui: „Ich fahre gern Auto und denke, dass ich es auch gut kann.“ Kurz nach diesem Satz standen auch schon Maximilian Arnold und Maximilian Philipp mit ihrem Auto neben dem von Guilavogui und Lacroix und wollten sich vordrängeln. Ein Schnick-Schnack-Schnuck-Duell entschied darüber, wer zuerst wieder aufs Gaspedal treten durfte. Vor der nächsten Runde machten die bestens gelaunten Franzosen das mit VfL-Spielerin Shanice van de Sanden…

VfL Wolfsburg und Grizzlys auf der VW-Teststrecke.

VfL Wolfsburg und Grizzlys auf der VW-Teststrecke. Zur Galerie
VfL Wolfsburg und Grizzlys auf der VW-Teststrecke. © VW

Insgesamt hatten die Spieler der Grizzlys und des VfL sechs verschiedene Module zu absolvieren, es dauerte jeweils 45 Minuten, bevor die nächste Herausforderung am Lenkrad folgte. „Abbremsen, ausweichen, auf einer engen Spur fahren - von jeder einzelnen Station konnte man Dinge mitnehmen. Hier kann man seine Grenzen austesten“, meinte Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen. „Dass beide Mannschaften zur selben Zeit hier sein können, ist klasse.“


Wie Kellermann durfte auch Koen Casteels schon öfter auf dem VW-Testgelände seine Grenzen beim Autofahren testen. „Es geht nicht um das Gewinnen, sondern um die Fahrsicherheit“, betonte der neue VfL-Kapitän. „Es macht Spaß, gerade, wenn du mal eine Vollbremsung machen musst. Da merkt man erst, wie lange das Auto wirklich braucht, bis es steht.“

Jede Menge Spaß hatten auch die Grizzlys. Trainer Mike Stewart etwa sagte mit einem breiten Lächeln im Gesicht: "Der Parcours war echt cool, wir sind alle an unser Limit gegangen - und haben dabei auch schön geschwitzt." Ihn freute vor allem die Teambuilding-Einheit, die sein Team noch enger zusammenschweißt: "Das ist gerade in dieser Phase sehr wichtig. Ich bin fast 50 Jahre alt, und das heute war ein Super-Erlebnis." Auch Kapitän Sebastian Furchner hatte große Freude am Fahren: "Das war ein Mega-Erlebnis. Es ist wichtig, wenn man als Team auch außerhalb der Eis-Halle zusammenkommt."