18. Dezember 2018 / 19:34 Uhr

Serie fortgesetzt: VfL Wolfsburg siegt auch gegen den VfB Stuttgart

Serie fortgesetzt: VfL Wolfsburg siegt auch gegen den VfB Stuttgart

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wolfsburgs Wout Weghorst bejubelt sein Tor zum 2:0 gegen VfB Stuttgart.
Wolfsburgs Wout Weghorst bejubelt sein Tor zum 2:0 gegen VfB Stuttgart. © Peter Steffen/dpa
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Der formstarke VfL Wolfsburg konnte das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 für sich entscheiden. Damit holen die Wölfe aus den vergangenen fünf Spielen vier Siege – und bleiben mit 25 Punkten auf dem Konto weiter voll auf Europa-Kurs.  

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Dank seines erfolgreichen Herbst-Endspurts darf der VfL Wolfsburg vom Europapokal träumen. Der VfL gewann am Dienstagabend verdient mit 2:0 gegen den VfB Stuttgart. Josuha Guilavogui (24. Minute) und Wout Weghorst (44.) schossen die Wölfe vor 21 780 Zuschauern zum vierten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen. Für den mit Trauerflor aufgelaufenen VfB bleibt die Situation im Kampf um den Klassenerhalt dagegen heikel.

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Ex-Wolfsburger Gentner im Mittelpunkt

Im Blickpunkt stand am Dienstagabend vor allem der Einsatz von Gentner, der seit Samstag um seinen toten Vater trauert und sich trotzdem zu einem Einsatz bei seinem Ex-Verein entschied. „Es war natürlich zunächst brutal, aber dann hat er sich gemeldet und gesagt, dass er spielen will“, berichtete VfB-Trainer Markus Weinzierl kurz vor Anpfiff beim Pay-TV-Sender Sky. „Wir hätten jede Entscheidung akzeptiert“, sagte der Coach, der „sehr, sehr froh“ war, dass Gentner spielte: „Er ist wichtig für uns, weil er die Kapitän ist.“

Gentner hatte in der Kabine „selber ein paar Sätze gesagt, die sehr emotional waren“ - dann lief er zum 39. Mal in Serie als Kapitän des VfB auf und zeigte eine kämpferische Leistung. Zu seinem Startelf-Debüt kam hingegen Antonis Aidonis. Aufgrund der VfB-Personalprobleme musste der 17-Jährige als Rechtsverteidiger aushelfen.

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart

Der Stuttgarter Timo Baumgartl (links) muss den Ball gegen Wolfsburgs Wout Weghorst behaupten. Zur Galerie
Der Stuttgarter Timo Baumgartl (links) muss den Ball gegen Wolfsburgs Wout Weghorst behaupten. ©

1:0: Guilavogui ist zur Stelle

In seinem zweiten Bundesliga-Spiel nach einem Kurzeinsatz gegen Nürnberg sah der Nachwuchsspieler wenig glücklich aus, als der VfL in Führung ging. Nach einem Freistoß von Maximilian Arnold stand der aufgerückte Guilavogui völlig frei, und Aidonis schaute zu, wie der VfL-Mittelfeldspieler den Ball per Kopf mühelos über die Linie drückte.


Die Stuttgarter hatten es bis dahin mit Kontern versucht und mussten nun selber mehr für das Spiel tun. Nur mühsam fanden sie zu einem effektiven Spielaufbau. Gefährlich für VfL-Torhüter Koen Casteels wurde es kaum. VfB-Mittelstürmer Mario Gomez, der in anderthalb Jahren im Dress des VfL 17 Tore erzielt hatte, erhielt wenig vernünftige Anspiele.

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Koen Casteels ©

Casteels und seine Vordermänner haben wenig zu tun

Der zuletzt verbesserte VfL wirkte deutlich selbstbewusster und entschlossener. Die Wolfsburger standen sicher in der Defensive und ließen die Gäste nur selten in den Strafraum kommen. Stattdessen nutzten sie das offensivere Spiel des VfB zu Kontern.

Kurz vor der Pause erhöhte Weghorst auf 2:0. Der niederländische Angreifer nutzte schwere Fehler von Marc-Oliver Kempf und Santiago Ascacibar, der den Ball mit einem Fehlpass für Weghorst auflegte.

Weinzierl brachte in der zweiten Halbzeit neue Spieler, unter anderem den bis Sommer in Wolfsburg spielenden und von den VfL-Fans ausgepfiffenen Daniel Didavi. Doch besser wurde das VfB-Spiel dadurch nicht. Zu harmlos spielten die Stuttgarter - zur Freude der Wolfsburger, die mit dem Heimdreier weiter voll auf Europa-Kurs bleiben.