04. Juli 2018 / 16:45 Uhr

VfL Wolfsburg: Harte Vorbereitung? Knoche findet's gut

VfL Wolfsburg: Harte Vorbereitung? Knoche findet's gut

Tim Lüddecke
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Harte Wochen: Robin Knoche und seine Kollegen haben am Sonntag mit der Saison-Vorbereitung begonnen
Harte Wochen: Robin Knoche und seine Kollegen haben am Sonntag mit der Saison-Vorbereitung begonnen © Baschin
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VfL-Coach Bruno Labbadia zieht die Zügel in der Vorbereitung gleich mal an. Robin Knoche kennt das bereits aus zurückliegenden Zeiten in Wolfsburg – und findet's gut. 

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Als Robin Knoche am 19. August 2011 für die Wolfsburger Profi-Mannschaft debütierte, hieß der damalige VfL-Trainer Felix Magath. In Sachen Saisonvorbereitung kann den 26-Jährigen also nichts mehr schocken. Schon gar nicht der „Hügel der Leiden“, auf den auch Trainer Bruno Labbadia dieser Tage – wie angekündigt – regelmäßig zurückgreift. „Kenne ich schon“, sagt Knoche cool. Dass der Spaß dabei nicht unbedingt im Vordergrund steht – halb so wild. „Dafür sind wir in der Vorbereitung auch nicht hier.“

"Zeit, eine Mannschaft zu formen"

Es ist die Phase der Saison, in der man laut Knoche „Zeit hat, eine Mannschaft zu formen“. Die Phase, „in der es darum geht, eine ordentliche Grundlage zu schaffen“. Die Phase, in der sich Trainer Labbadia also als harter Hund gibt? „Wenn ihm was nicht passt, kann er das klar und deutlich äußern, das gehört zu seiner Position dazu“, sagt Knoche gelassen, allerdings - wie gesagt - auch Magath-vorbelastet… Der Innenverteidiger weiter: „Wenn man gut mitzieht, ist die Art und Weise auch umgänglich.“

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Bei den spielerischen Einheiten macht sich Labbadia immer mal wieder lautstark bemerkbar; er lobt, greift ein, sagt, welche Option besser für den Spieler gewesen wäre. Dann geht es wieder in den rein läuferischen Bereich. „Ob das nur eine Laufeinheit ist, oder in Verbindung mit dem Ball mit einer Extraeinheit hinterher, wie aktuell – da hat jeder Trainer eine andere Auffassung und Inhalte“, erklärt Knoche.

Im Gegensatz zu seinem Einstieg beim VfL, als sich ausschließlich alles um das Erreichen des Klassenerhalts drehte, hat Coach Labbadia nun hingegen die Möglichkeit, perspektivischer zu arbeiten. Auch die Stimmung auf dem Trainingsplatz ist wieder wesentlich gelöster. „Das war auch für ihn schwierig, wie er die Situation vorgefunden hat“, erinnert sich Knoche, „jetzt kann er sich das so aufbauen, wie er das gern möchte mit seinem Trainerstab.“

Foto; Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, VfL-Center, Fußball-Bundesliga, Trainingsstart VfL Wolfsburg, Saison 2018/19, Saisonauftakt, 01.07.2018, Zur Galerie
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, VfL-Center, Fußball-Bundesliga, Trainingsstart VfL Wolfsburg, Saison 2018/19, Saisonauftakt, 01.07.2018, ©
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Dafür ist es auch wichtig, dass sich die Neuzugänge schnell beim VfL zurechtfinden. „Ich habe da einen guten Eindruck“, sagt Knoche, „alle wurden relativ schnell integriert, viele sind wiedergekommen, die schon mal hier waren, für die ist das hier nichts ganz Neues.“ Hilfreich sei zudem, dass alle vier Neuen (Daniel Ginczek, Wout Weghorst, Pavao Pervan, Felix Klaus) Deutsch sprechen. „Das macht es relativ einfach für beide Seiten.“

"So soll es sein"

Auch sonst verbringen die Profis zwischen den Einheiten aktuell möglichst viel Zeit miteinander. „Diejenigen, die zugezogen sind und sich noch nicht auskennen, hängen sich an die anderen Jungs dran und so soll es ja auch sein“, erklärt der Ur-VfLer, der trotz seines Wohnorts in Braunschweig anbietet: „Wenn irgendwer Fragen hat, kann er gern zu mir kommen.“

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