12. Juli 2019 / 14:08 Uhr

Der VfL Wolfsburg testet in Gifhorn: Glasner verzichtet auf wildes Positions-Rotieren

Der VfL Wolfsburg testet in Gifhorn: Glasner verzichtet auf wildes Positions-Rotieren

Alexander Flohr
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Yunus Malli zeigte in den ersten Testspielen einen guten ersten Eindruck. 
Yunus Malli zeigte in den ersten Testspielen einen guten ersten Eindruck.  © Boris Baschin
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Am Samstag (15.30 Uhr) testet der VfL Wolfsburg gegen den VVV-Venlo. Trainer Oliver Glasner könnte eine erste vermeintliche A-Elf auf den Platz schicken. Einige Profis werden jedoch angeschlagen nicht mit nach Gifhorn fahren. 

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Der Konkurrenzkampf beim VfL Wolfsburg geht in die nächste Runde: Im Testspiel am Samstag (15.30 Uhr) in der Gifhorner Flutmulde gegen den niederländischen Erstligisten VVV-Venlo verzichtet VfL-Trainer auf ein wildes Positions-Rotieren.

"Es soll langsam in die Richtung gehen, dass die meisten Spieler die Testspiele auf jenen Positionen bestreiten, auf denen wir sie auch vorgesehen haben", sagt Glasner. Der Österreicher will durchaus "weiter ausprobieren", doch nun gilt es, Routinen zu entwickeln.

Die Defensiv-Philosophie des Trainers hat der Kader bereits angenommen und zuletzt gegen den französischen Zweitligisten SM Caen (2:1) nur eine gefährliche Situation innerhalb von 45 Minuten zugelassen. In dieser Woche legte Glasner unterschiedliche Schwerpunkte. Mal das Spiel bei eigenem Ballbesitz, dann das schnelle Umschalten und die Bewegung gegen den Ball. Dabei ging es vor allem um die Fragen: Wie sollen die Spieler den Gegner attackieren? Wie kann man nach Ballgewinn schnell und effektiv nach vorn spielen? Wie sollen sich die Profis verhalten, wenn das gegnerische Team in die gefährliche Zone kommt? Glasner: "Wir wollen etwas schneller nach vorn spielen und häufiger diagonal und vertikal agieren."

VfL Wolfsburg gegen SM Caen: Der Test in Bildern

Sicher im Passspiel: Oliver Glasner Zur Galerie
Sicher im Passspiel: Oliver Glasner ©
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Schlager und Arnold legen los

Wie schon im Test gegen Drittligist Hansa Rostock (2:1) wird Glasner die Mannschaft zur Halbzeit auswechseln, damit jeder Profi 45 Minuten spielt. Dabei kann es aufgrund der Aufstellung bereits erste Erkenntnisse geben, wer gute Karten auf einen Stammplatz hat. Schon gegen Rostock hatte in der ersten Halbzeit eine vermeintliche A-Elf gespielt, nach dem Seitenwechsel bis auf Jerome Roussillon und Renato Steffen eine B-Mannschaft.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der 44-Jährige erneut nach ähnlichem Muster aufstellen wird. Besonders spannend ist die Besetzung der beiden Positionen im zentralen Mittelfeld. Zuletzt spielten Yannick Gerhardt und Elvis Rexhbecaj zusammen mit Yunus Malli in der Zentrale. Am Samstag sind auch Maximilian Arnold, Josip Brekalo, Felix Uduokhai und Neuzugang Xaver Schlager (kam für 12 Millionen Euro von RB Salzburg) dabei. Das Quartett könnte seinen ersten Einsatz in der Vorbereitung bekommen.

Bilder vom Testspiel des VfL Wolfsburg gegen Hansa Rostock:

Hansa Rostocks Julian Riedel blickt gespannt im Kabinengang. Zur Galerie
Hansa Rostocks Julian Riedel blickt gespannt im Kabinengang. ©

Kein Risiko bei Guilavogui und Bruma eingehen

Auch Steffen und Admir Mehmedi (zuletzt muskuläre Beschwerden) werden wieder dabei sein, VfL-Kapitän Josuha Guilavogui und Verteidiger Jeffrey Bruma hingegen nicht. Sie haben leichte Beschwerden und trainieren aktuell nur individuell. "Da wollen wir kein Risiko eingehen", sagt Glasner. Auch hinter dem Einsatz von Linksverteidiger Paulo Otavio (muskuläre Beschwerden) steht noch ein Fragezeichen. Er trainierte am Freitagmorgen noch nicht mit dem Team.

Neuigkeiten gibt es auch bei Defensiv-Allrounder Ignacio Camacho (Fuß) und Stürmer Daniel Ginczek (Rücken). Beide VfL-Profis werden bis zum Start des Trainingslager kein Spiel machen und nur individuell trainieren. Ob beide mit nach Österreich fahren, ist nicht klar. Glasner: "Bei Daniel wollen wir nicht, dass er jetzt wieder drei Wochen voll mitmacht und dann wieder zwei Wochen nicht dabei ist. Wir wollen ein stabiles Level erreichen. Auch Cama hat alle Zeit. Wir drängen ihn nicht. Er ist ein fixer Bestandteil des Teams."

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