22. Mai 2019 / 08:59 Uhr

VfL Wolfsburg: Wechselt U19-Coach Reis als Cheftrainer nach Kiel?

VfL Wolfsburg: Wechselt U19-Coach Reis als Cheftrainer nach Kiel?

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Thomas Reis ist bei Holstein Kiel im Gespräch
Thomas Reis ist bei Holstein Kiel im Gespräch © Gero Gerewitz
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Die A-Jugend des VfL Wolfsburg hat er gerade in die Endrunde zur deutschen Meisterschaft geführt, jetzt wartet womöglich ein Karrieresprung auf Thomas Reis: Der Trainer ist als neue Chefcoach beim Zweitligisten Holstein Kiel im Gespräch.

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Das Finale um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft hat der VfL Wolfsburg am Mittwoch beim 3:4 nach Elfmeterschießen gegen den VfB Stuttgart verpasst. Am Sonntag greifen die U19-Fußballer im Endspiel um den NFV-Pokal nach dem nächsten Titel. Und diese erfolgreiche Saison weckt Begehrlichkeit: Trainer Thomas Reis ist bei Zweitligist Holstein Kiel im Gespräch.

Dort könnte er auf Tim Walter folgen, der den VfB Stuttgart zur neuen Saison übernimmt. Kontakt haben die Kieler bisher aber weder zum VfL noch zu Reis aufgenommen, der seinen Vertrag in Wolfsburg kürzlich erst bis 2022 verlängert hat. „Das ist ein bisschen Bauchpinseln“, fühlt sich Reis geehrt, sagt allerdings auch: „Für die Spekulationen kann ich nichts. Aber ich finde es normal, dass Spekulationen aufkommen. Schließlich hat Fabian Wohlgemuth mich damals nach Wolfsburg geholt und Kiel war in der Vergangenheit zweimal mit Nachwuchstrainern erfolgreich.“

DM-Halbfinal-Rückspiel: A-Jugend des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart

Halbfinal-Rückspiel: A-Jugend des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart Zur Galerie
Halbfinal-Rückspiel: A-Jugend des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart ©
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Wohlgemuth hatte von 2011 bis 2018 als Leiter der Nachwuchsabteilung gearbeitet. Den letzten Kontakt zwischen Reis und dem 40-Jährigen „hat es vor drei bis vier Wochen gegeben“, so der U19-Coach. „Aber da ging es um andere Dinge.“

Lukrativ wäre Holstein aber definitiv. Und Reis würde sich vor der Aufgabe nicht scheuen. „Ich traue mir die Liga auf jeden Fall zu. Alles ab der 2. Bundesliga ist definitiv interessant. Und ich habe schon gezeigt, dass ich Mannschaften entwickeln kann.“ Allerdings weiß der 45-Jährige auch, was er an seinem bisherigen Arbeitgeber hat: „Man muss sich schon genau überlegen, was man in Wolfsburg aufgeben würde. Hier herrschen top Arbeitsbedingungen und es macht mir Spaß.“ Kritisch sieht Reis im Herrenbereich auch die Schnelllebigkeit. „Es ist die Frage, ob man wirklich ins Haifischbecken möchte. Im Nachwuchs gibt es nichts Besseres als den VfL.“ mwe

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