14. September 2019 / 15:48 Uhr

VfL Wolfsburg: Weghorst zieht mit Lewandowski gleich - und ist dennoch nicht zufrieden

VfL Wolfsburg: Weghorst zieht mit Lewandowski gleich - und ist dennoch nicht zufrieden

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wout Weghorst zieht seit seinem Tor am Freitagabend gegen Fortuna Düsseldorf mit Robert Lewandowski gleich.
Wout Weghorst zieht seit seinem Tor am Freitagabend gegen Fortuna Düsseldorf mit Robert Lewandowski gleich. © 2019 Getty Images
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Und wieder war er der entscheidende Mann im Spiel: Wout Weghorst sicherte mit seinem Tor gegen Fortuna Düsseldorf den Wölfen einen Punkt. Es ist seine 20. Torbeteiligung im Jahr 2019. Zufrieden ist er dennoch nicht.

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Wout Weghorst – dieser Typ ist einfach Wahnsinn! Wahnsinnig gut. Besonders gern trifft der VfL-Torjäger gegen Fortuna Düsseldorf: Mit 3:0 hatte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist das Hinspiel gewonnen, mit 5:2 das Rückspiel. Entscheidender Mann: Weghorst. Vier Tore erzielte er selbst, drei weitere bereitete er vor. Beim 1:1 am Freitagabend bei der Fortuna war der Sturm-Riese wieder zur Stelle – und zog damit mit Bayern-Superstar Robert Lewandowski gleich.

Die Bilder zum Spiel Fortuna Düsseldorf gegen den VfL Wolfsburg

Wolfsburgs Wout Weghorst (rechts) jubelt nach seinem Tor zum 1:1 mit Wolfsburgs Vorbereiter Josip Brekalo (links).  Zur Galerie
Wolfsburgs Wout Weghorst (rechts) jubelt nach seinem Tor zum 1:1 mit Wolfsburgs Vorbereiter Josip Brekalo (links).  ©
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Funkel warnte vor "Schlüsselspieler" des VfL

Weghorst war im Kalenderjahr 2019 an 20 Bundesliga-Treffern direkt beteiligt, 14 Mal war der VfL-Torjäger selbst zur Stelle, sechsmal bereitete er vor. In Düsseldorf wurde der 1,97 Meter große Stürmer von VfL-Flügelflitzer Josip Brekalo bedient, der nach einem feinen Solo von der Grundlinie den Ball in den Rücken der Fortuna-Abwehr passte, Weghorst vollendete eiskalt. Es war bereits das dritte Tor im vierten Pflichtspiel in dieser Saison, dazu noch eine Torvorbereitung. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel schüttelte frustriert den Kopf, als der Niederländer im Spiel bei der Fortuna erneut zur Stelle war. Dabei hatte Funkel vor der Partie noch vor Weghorst gewarnt, ihn als „einer der Schlüsselspieler“, des VfL ausgemacht, der vorn viele Bälle festmacht und „äußerst laufstark ist. Außerdem spielt er mit Haken und Ösen, aber trotzdem sehr fair.“

"Wölfe" in der Einzelkritik: So waren die Spieler des VfL Wolfsburg gegen Fortuna Düsseldorf in Form

Pavao Pervan: Der Torhüter rückte für den verletzten Koen Casteels zwischen die Pfosten und erlebte in Düsseldorf einen überwiegend ruhigen Abend. Beim Gegentor schlug der Ball zwar in seiner Torwartecke ein, doch haltbar war der stramme Schuss eher nicht. - Note: 3 Zur Galerie
Pavao Pervan: Der Torhüter rückte für den verletzten Koen Casteels zwischen die Pfosten und erlebte in Düsseldorf einen überwiegend ruhigen Abend. Beim Gegentor schlug der Ball zwar in seiner Torwartecke ein, doch haltbar war der stramme Schuss eher nicht. - Note: 3 ©

"Das ist mein Job, den so reinzumachen"

Das machte er auch am Freitagabend – und lobte hinterher Brekalo für dessen schönes Zuspiel. „Super von ihm“, so Weghorst. Das Tor – kein Zufall. „Wir trainieren viel und sprechen viel zusammen“, schilderte Weghorst. Manchmal passe das Zusammenspiel mit einem Kollegen sofort, bei Brekalo und ihm habe es etwas Zeit gebraucht. „Aber jetzt passt es“, freute sich der Holländer, der weiß, wie man Pässe wie den von Brekalo zu verwerten hat. „Das ist mein Job, den so reinzumachen.“

Nun hat Weghorst fünf Tore und drei Vorlagen auf seinem Konto in Spielen gegen die Düsseldorfer. „Das ist super, aber so will ich das jetzt nicht sehen“, meinte er geknickt. Der ehrgeizige Offensivmann war nämlich nicht zufrieden mit dem zweiten Remis in Folge, nachdem der VfL am vorletzten Spieltag gegen Paderborn sich mit einem 1:1 hatte begnügen müssen. „Die Ziele, die wir haben – mit einem Punkt können wir nicht zufrieden sein.“

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Weghorst trotz Gleichstand mit Lewandowski geknickt

Auch die Tatsache, dass er nun wie Lewandowski an 20 Toren in diesem Kalenderjahr beteiligt war, konnte den Wolfsburger nicht wirklich versöhnlich stimmen. Zum einen sei das zwar „total positiv, damit bin ich zufrieden“, aber nach diesem Spiel habe das keine so große Bedeutung. „Das zählt nicht so“, meinte Weghorst geknickt. Er ärgerte sich über den Auftritt in der zweiten Halbzeit, „über die eigenen Fehler“.

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