07. Januar 2019 / 10:38 Uhr

VfL Wolfsburg: Weghorst-Zwangspause bereitet wohl doch mehr Sorgen

VfL Wolfsburg: Weghorst-Zwangspause bereitet wohl doch mehr Sorgen

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
VfL-Stürmer Wout Weghorst trainiert individuell.
VfL-Stürmer Wout Weghorst trainiert individuell. © Roland Hermstein
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Die Sprunggelenkprobleme von Wout Weghorst sind nun doch schon etwas länger bekannt – und womöglich ernster, als zunächst angenommen. Wie lange er im Trainingslager des VfL Wolfsburg noch aussetzen muss, ist erst mal offen.

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Eigentlich kann sich der VfL Wolfsburg aktuell nicht beklagen. Platz fünf in der Liga, exzellente Bedingungen im Trainingslager unter der Sonne Portugals und ein Kader, in dem bis auf Ignacio Camacho (nach Sprunggelenk-OP) kein Spieler verletzt fehlt. Eine Sache wäre da aber schon noch: Denn die Zwangspause von Wout Weghorst bereitet womöglich doch mehr Sorgen als ursprünglich gedacht.

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Das Spunggelenk: Ein bekanntes Problem

Der Niederländer musste gleich die zweite Einheit im Trainingslager am Freitag früh abbrechen, arbeitet seitdem nur noch individuell mit Rehatrainer Michele Putaro. Und nachdem es zunächst hieß, dass er lediglich umgeknickt sei, erklärte Trainer Bruno Labbadia nun, dass es sich bei den Sprunggelenk-Wehwehchen des 26-Jährigen um ein bekanntes Problem handele.

Bereits seit Ende November plagen Weghorst immer wieder mal Schmerzen. Trotzdem absolvierte er fast alle Spiele seitdem über die volle Distanz – nur in Nürnberg wurde er drei Minuten vor Schluss ausgewechselt – und schloss die Hinrunde mit sechs Toren als treffsicherster Stürmer ab.

Fußball, Bundesliga, Saison 2018/2019, VfL Wolfsburg, Trainingslager, Wintertrainingslager, Portugal, Almancil Zur Galerie
Fußball, Bundesliga, Saison 2018/2019, VfL Wolfsburg, Trainingslager, Wintertrainingslager, Portugal, Almancil ©

Das sind die Hinrunden-Torschützen des VfL Wolfsburg:

1 Tor: Jerome Roussillon. Zur Galerie
1 Tor: Jerome Roussillon. ©

Rückkehr unbekannt

Während seines Winterpausen-Urlaubs vor dem Trainingslager habe er nun eigentlich nichts mehr gespürt. „Weil er nur die Läufe gemacht hat“, erläutert Labbadia, „aber nach einer falschen Bewegung im Training hat er es wieder gespürt. Es war dann auch so, dass das Gelenk blockiert war.“


Dieser Tage in Almancil werde nun versucht, „das Sprunggelenk so zu belasten, dass er es schonen und trotzdem körperlich arbeiten kann“, so der VfL-Coach. Dafür absolvierte Weghorst Einheiten im Wasser sowie im Kraftraum. Labbadia könne aber erst mal nicht sagen, wie viele Tage Weghorst im Mannschaftstraining noch fehlen wird. „Wir hoffen, dass er nach den Dingen, die der Doc mit ihm gemacht hat, bald wieder einsteigen kann.“

Am Montagmorgen arbeitete Weghorst immerhin erstmals wieder alleine mit dem Ball auf dem Platz...