25. März 2019 / 15:08 Uhr

Wolfsburgs Klaus: "Ich glaube nicht, dass Dortmund sich auf uns freut"

Wolfsburgs Klaus: "Ich glaube nicht, dass Dortmund sich auf uns freut"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Felix Klaus freut sich darauf, bei Borussia Dortmund im Signal-Iduna-Park zu spielen - und glaubt, dass sich der BVB über die Gäste aus Wolfsburg nicht freut. 
Felix Klaus freut sich darauf, bei Borussia Dortmund im Signal-Iduna-Park zu spielen - und glaubt, dass sich der BVB über die Gäste aus Wolfsburg nicht freut.  © imago/Montage
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So langsam pirscht sich Felix Klaus beim VfL Wolfsburg an die erste Elf heran. Beim furiosen 5:2 gegen Fortuna Düsseldorf war er seinem ersten Tor im grün-weißen Dress ziemlich nahe. Das nächste Spiel steigt bei Borussia Dortmund - auf diese Kulisse ist Klaus besonders heiß. 

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Die 0:6-Klatsche beim FC Bayern hat sich natürlich auch in der Bundesliga-Auswärtstabelle bemerkbar gemacht. Rangierte der VfL Wolfsburg zuvor noch auf dem zweiten Platz, musste man am vergangenen Spieltag Borussia Dortmund und RB Leipzig passieren lassen. Am Samstag (15.30 Uhr) ergibt sich nun die Möglichkeit, wieder an beiden vorbeizuziehen, dafür bräuchte es einen Sieg, ausgerechnet in Dortmund.

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"Es gibt einfachere Aufgaben, als uns auswärts zu erwischen"

VfL-Profi Felix Klaus gibt sich angesichts der immer noch starken Wolfsburger Bilanz (sieben Siege aus 13 Spielen) in der Fremde selbstbewusst: „Ich glaube nicht, dass die Dortmunder sich freuen, dass wir kommen. Es gibt einfachere Aufgaben, als uns auswärts zu erwischen.“

Klaus sieht Bayern stärker

Der 26-Jährige erwartet den BVB auch nicht so stark wie den FC Bayern, „sie sind schon noch ein Level über Dortmund, so wie sie gerade auftreten“, so Klaus, der sich auch den 3:2-Last-Minute-Sieg der Borussia zuletzt gegen Hertha BSC angeguckt hat. „Es hat lange 2:2 gestanden, das hätten die Berliner nicht verlieren müssen.“

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Auch in Sachen Meisterschaftskampf – beide Teams sind aktuell punktgleich – sieht Klaus die Münchner vorn: „Ich glaube, wenn Dortmund in München spielt, wird es diese drei Punkte Unterschied geben“, sagt er und schiebt cool hinterher: „Oder wenn sie vielleicht Punkte gegen uns lassen.“

"Wölfe" auf Europajagd unter Druck

Denn auch die Wolfsburger brauchen Zählbares, wenn sie weiter im Rennen um das internationale Geschäft bleiben wollen. „Wenn man so lange oben steht, will man das auch am Schluss“, erklärt der ehemalige Hannoveraner. So hatte er sich die Situation ja ursprünglich in Wolfsburg vorgestellt, als er in der vorletzten Winterpause beim Klub für die neue Saison unterschrieben hatte – und in der Relegation sogar zunächst um die Erstklassigkeit bangen musste. „Wir bekommen unsere Qualität jetzt auf den Platz. Und dann sieht man, was hier möglich ist.“

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Respekt und Vorfreude

Nur: Qualität hat auch der BVB, wie Trainer Bruno Labbadia unterstreicht: „Wir spielen jetzt gegen einen Topgegner mit Marco Reus, wir haben bei der Nationalmannschaft in Wolfsburg gesehen, was der alles kann.“ Klaus jedenfalls empfindet mehr Freude („mit den Zuschauern ist es schon geil, da zu spielen“) als Angst: „Mal schauen, was wir uns da einfallen lassen.“

Die restlichen Termine sind fix! Der Bundesliga-Fahrplan vom VfL Wolfsburg:

33. Spieltag (Samstag, 11. Mai, 15:30 Uhr): VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg Zur Galerie
33. Spieltag (Samstag, 11. Mai, 15:30 Uhr): VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg ©

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