17. Juli 2019 / 21:07 Uhr

VfR Evesen müht sich gegen TSV Hagenburg ins Halbfinale

VfR Evesen müht sich gegen TSV Hagenburg ins Halbfinale

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Durch den Anschlusstreffer von Rizgar Akad (Mitte) gerät der Favoritensieg des VfR Evesen in der 86. Minute nochmal kurz in Gefahr. © Jörg Bressem
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Favorisierter VfR Evesen hat beim Lüdersfelder Volksbank-Masters Mühe mit dem TSV Hagenburg und muss um den Sieg zittern

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Das Ergebnis täuscht. Der VfR Evesen gewann das Viertelfinale beim Lüdersfelder Volksbank-Masters am Ende zwar mit 4:2, hatte gegen den TSV Hagenburg zwischenzeitlich aber große Probleme. Die erste Halbzeit verlief zunächst wie erwartet. Der favorisierte VfR Evesen, der mit Niklas Siepe als linken Verteidiger, Louis Elsner auf der rechten Angriffsseite und Marc Zenker im Tor drei Neuzugänge in der Startelf hatte, machte das Spiel und hatte 70 Prozent Ballbesitz.

Doch trotz hohen spielerischen Aufwandes kam wenig dabei heraus. Torchancen ergaben sich für den Bezirksligisten erst in den letzten zehn Minuten, als der Druck für die Hagenburger zu groß wurde und der Kreisligist kaum noch hinten herauskam. In dieser Phase hatte die Mannschaft von Trainer Felix Dyck mehrere hochbrisante Szenen in direkter Tornähe zu überstehen. Kaum glaubte man, dass es der Kreisligist schafft, sich mit einem glücklichen 0:0 in die Pause zu retten, da kam es ganz anders.

Bei einem sporadischen Vorstoß des TSV Hagenburg brachte Moritz Heine seinen Torwart Zenker mit einem Rückpass in Schwierigkeiten. Der VfR-Torwart setzte einen Befreiungsschlag an und traf ausgerechnet Michael Mantik, der konsequent nachgesetzt hatte. Der Ball rollte zur kuriosen 1:0-Pausenführung des Außenseiters ins Tor.

Doch der VfR Evesen korrigierte das Unglück in der zweiten Halbzeit. Nico Kleiber glich nach einem Torwartfehler von Ricardo Schulz zum 1:1 aus (51.) und Caglayan „Charly“ Tunc erzielte in einem umstrittenen Luftkampf mit Schulz die 2:1-Führung der Eveser (67.).

Als Tunc nach einem bösen Hagenburger Abspielfehler auf 3:1 erhöhte (72.) schien das Spiel gelaufen zu sein. Durch den Anschlusstreffer von Rizgar Akad geriet der Favoritensieg in der 86. Minute aber noch mal kurz in Gefahr. Kleiber beseitigte mit dem Eveser 4:2 nach schönem Zuspiel von Kaoa Aosman erst in der Nachspielzeit alle Zweifel.

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Am Freitag trifft der VfR Evesen im ewigen Nachbarschaftsduell auf den VfL Bückeburg. Anstoß ist um 20 Uhr.

VfR Evesen: Zenker, Moritz Heine, Städter, Elsner, Fichtner, Siepe, Tunc, Pentke, Nico Kleiber, Hull, Stolte (Aosman, Brandt, Lennard Heine, Marzinowski, Mühlenharz).

TSV Hagenburg: Schulz, Joof, Bruns, Salakin, Mun, Akad, Jung, Gallus, Mantik, Trepte, Aust (Träger, Wölke, Fieberg, Kretschmann).

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