26. November 2018 / 11:07 Uhr

VfR Neumünster macht das Spiel, aber PSV Neumünster das Tor (mit Video)

VfR Neumünster macht das Spiel, aber PSV Neumünster das Tor (mit Video)

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Derby-Matchwinner: PSV-Verteidiger Dustin Christophersen (rechts) kann nach seinem Tor des Tages nur schwerlich von Marvin Kehl (li.) und Wilko Schmidt (verdeckt) eingefangen werden.
Der Derby-Matchwinner: PSV-Verteidiger Dustin Christophersen (rechts) kann nach seinem Tor des Tages nur schwerlich von Marvin Kehl (li.) und Wilko Schmidt (verdeckt) eingefangen werden. © jpw
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Fußball-Oberliga: Christophersen köpft Polizisten zum Derbysieg – Wichtige Siege für Inter Türkspor und Eutin 08

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Der PSV Neumünster ist zurzeit die Nummer eins in Neumünster. Dustin Christophersen sicherte den Polizisten in der Fußball-Oberliga mit einem Kopfballtor den knappen 1:0-Derbysieg gegen den VfR Neumünster. Derweil landeten Eutin 08 mit einem 6:1-Kantersieg gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Inter Türkspor Kiel mit einem 3:1-Erfolg gegen den Heider SV wichtige Siege im Abstiegskampf. Den ersten Spielausfall gab es ebenfalls am Wochenende: Der TSV Schilksee sagte das Duell mit dem SV Todesfelde aufgrund der Witterung ab.

PSV Neumünster – VfR Neumünster 1:0

„Es kotzt mich an, dass wir uns einfach nicht belohnen“, ärgerte sich VfR-Coach Jörg Zenker Minuten nach dem Abpfiff. Dustin Christophersen (77.) hatte die Gastgeber nach einer Pfützenreuter-Ecke vor 412 Zuschauern an der Stettiner Straße zum zweiten Derbysieg der Saison geköpft. „Ein Derbysieg ist immer geil. Aber der VfR war die Minuten davor deutlich besser. Schnupperte selbst am Siegtreffer. Deswegen ist unser Sieg sehr glücklich“, erklärte Dustin Christophersen.

Der PSV übernahm zunächst das Kommando, verzeichnete durch Amir Ahmadis Flachschuss, den VfR-Keeper Christopher Newe artistisch zur Ecke klärte, den ersten Hochkaräter (11.). Fortan hatte der PSV den Ball und der VfR die Chancen. Sefa Cakir scheiterte freistehend an PSV-Keeper Philipp Reinhold (25.), ehe er aus fast identischer Position verzog (37.). Auch nach der Pause gehörte die erste Aktion den Polizisten: Torben Czekay konnte Newe jedoch aus der Nahdistanz nicht überwinden (47.). Zusehends war der VfR die bessere Mannschaft. Allein der Torerfolg blieb Finn Bock (55.) und Tarik Alioua (74.) versagt. Im Gegenzug setzte Christophersen den Lucky Punch (77.). VfR-Youngster Otto Schmidt sah in der Schlussphase die Ampelkarte (82.).

Das Tor seht Ihr auch in unserem neuen TORBUZZER-Video:

Torbuzzer SH: SC Weiche - FC St. Pauli II, SSV Jeddeloh - VfB Lübeck, PSV Neumünster - VfR Neumünster

Hier den Ausgang der Saison tippen!

Inter Türkspor Kiel –Heider SV 3:1

Die anfangs defensiven Kieler wurden bereits nach sieben Minuten kalt erwischt. Heides Leif Hahn zog aus 30 Meter ab und traf gegen den überraschten Inter-Torwart Justus Kaack zum 1:0 für die Gäste (7.). Nach zehn Minuten fand Inter den Zugriff, agierte mutiger und hätte durch Alban Jasari ausgleichen können, der aus fünf Meter an Heides Schlussmann Torben Franzenburg scheiterte (14.). In der temporeichen Partie mit vielen verbissenen Zweikämpfen wurde Inter immer stärker und war dem Ausgleich nahe.

Erdogan Cumur, der beim Torschuss auf das leere Tor noch gestört wurde, hatte die beste Chance (41.). Nach dem Wechsel spielte nur noch Türkspor. Gegen die verunsicherten Gäste, denen kaum mehr etwas gelang, traf zunächst der trickreiche Driton Gashi per Kopf zum Ausgleich (52.), ehe Cumur (54.), Alban Jasari (55.) sowie Arian Jasari (70./Latte, 78.) die verdiente Führung ausließen. Cumur sorgte schließlich auf Pass von Gashi für das 2:1 (80.), ehe Alban Jasari den 3:1-Endstand herstellte (90.+7). „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und freue mich, dass sich die Jungs für den hohen Aufwand belohnt haben“, sprach Inter-Trainer Özcan Atasoy von einem hoch verdienten Sieg.

TSV Bordesholm – SC Weiche Flensburg 08 II 1:4

Die Bordesholmer erwischten gingen in ihrer starken Anfangsphase durch Malte Lucht früh (6.) in Führung. Dann aber wendete sich nach einer Viertelstunde das Blatt. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, wurden danach aber fast nur noch defensiv gefordert“, sah der Bordesholmer Coach Björn Sörensen seine Warnung vor dem Spiel („Die Flensburger sind offensiv sehr zu beachten“) zunehmend bestätigt. Seine Mannschaft ließ schon im ersten Durchgang gegnerische Torchancen zu, die aber von den Gästen noch nicht genutzt wurden.

Ab Wiederanpfiff dauerte es aber nicht lange, bis die Regionalliga-Reserve erfolgreich war. Innerhalb weniger Minuten lagen die Bordesholmer durch Sebastian Tramm (54.) und Marcel Cornils (61.) im Rückstand. „Wir haben keine Mittel gefunden, gegen die besseren Flensburger eine Niederlage abzuwenden. So ist der Sieg der Gäste auch verdient“, musste Sörensen registrieren, dass der Gegner die Abwehrfehler seiner Elf in den Schlussminuten gnadenlos bestrafte. Bjarne Schleemann (82.) und Sebastian Kiesbye (89.) bauten die Flensburger Führung noch aus.

Eutin 08 –Frisia 03 Risum-Lindholm 6:1

Nur 102 Zuschauer wollten bei grauem Herbstwetter das letzte Heimspiel von Trainer Lars Callsen am Waldeck sehen. Doch die bekamen wenigstens ordentlich etwas geboten. Thies Borchardt ließ die 08-Fans bereits nach 18 Minuten jubeln, als er aus 20 Metern traf. Fatlind Zymberi legte per Kopf nach Rave-Flanke (44.) das 2:0 nach, das den Gastgebern angesichts des Eutiner Chancenwuchers noch schmeichelte. „Endlich haben wir vor der Pause mal einen draufgesetzt“, freute sich Callsen, der in der Winterpause Platz für Dennis Jaacks auf der 08-Trainerbank macht.

Der Einbahnstraßenfußball schlug sich erst langsam in Zählbarem nieder. Zymberi erhöhte auf Ferchen-Steilpass auf 3:0 (55.). Dann folgten die Momente des ehemaligen Lindholmers Kevin Ferchen. Der Torjäger schnürte einen Doppelpack zum 5:0 (63./69.), ehe Lukas Lindner per Foulelfmeter (84.) das halbe Dutzend voll machte. Dem Ex-Eutiner Jannik Fust gelang noch Frisias Ehrentreffer (87.).

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