07. August 2019 / 14:19 Uhr

VfR Neumünster und SV Tungendorf bereit fürs Stadtderby

VfR Neumünster und SV Tungendorf bereit fürs Stadtderby

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
VfR-Kapitän und Torschütze Issam Khemiri (Mitte) löst sich aus der Eicheder Dreierpack um Nico Bremser (links), Raza Habibi (hinten) und Torge Maltzahn (rechts).
VfR-Kapitän und Torschütze Issam Khemiri (Mitte) löst sich aus der Eicheder Dreierpack um Nico Bremser (links), Raza Habibi (hinten) und Torge Maltzahn (rechts). © jpw
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Landesliga Holstein: VfR mit Traumstart gegen SV Eichede II - SV Tungendorf nach 1:5-Packung vor Monster-Aufgabe

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Des einen Freud ist des anderen Leid. Während Oberliga-Absteiger VfR Neumünster mit dem 4:0-Heimerfolg gegen den SV Eichede II einen gelungenen Start in der Fußball-Landesliga Holstein hinlegte, kassierte Aufsteiger SV Tungendorf eine 1:5-Packung beim TSV Pansdorf. Am heutigen Mittwoch kommt es nun um 19 Uhr zum Stadtderby beim SV Tungendorf. Die Rasensportler demonstrierten gegen die Stormarner, dass sie um den sofortigen Wiederaufstieg mitspielen wollen.

"Wichtig, den Dreier mitzunehmen"

Angreifer Tarik Alioua legte sich besonders mächtig ins Zeug und steuerte drei Treffer (38., 69., 88.) zum Sieg bei. „In erster Linie geht es aber darum, dass wir als Mannschaft einen gelungenen Start hinlegen konnten und unseren treuen Fans immer wieder aufs Neue etwas zurückgeben. Man weiß, dass aller Anfang schwer ist, daher war es wichtig, den Dreier mitzunehmen“, so Alioua.

„Unser Ziel ist noch weit entfernt. Um wieder aufzusteigen, müssen wir die komplette Saison konstant spielen und unsere Leistung Woche für Woche abrufen. Mein persönliches Ziel ist neben dem Aufstieg natürlich die Torjägerkanone. Wichtig ist aber auch, dass ich der Mannschaft in jeglicher Art weiterhelfen kann. Jetzt müssen wir gleich nachlegen“, sagte der 25-jährige Alioua.

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Karten werden neu gemischt

„Wir können die Niederlage gegen Pansdorf schon gut einordnen. Uns haben 13 Spieler gefehlt, deshalb werden jetzt gegen die Lila-Weißen die Karten neu gemischt. Für uns ist es das erste Punktspielderby, und da muss man die Jungs nicht großartig motivieren. Natürlich ist der VfR Favorit und wir der Underdog, aber das nehmen wir gerne an“, verrät SVT-Coach Marco Frauenstein. Mit Kapitän Andreas Stölting, Yannick Greier, Dennis Beck, Lars Brettschneider und Jan Schmahl kehren fünf Stammkräfte zurück.

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„Ich hoffe auf eine volle Hütte. So ein brisantes Spiel kann auch schnell eine Eigendynamik entwickeln. Wir werden uns keinesfalls verstecken. Ich hoffe sehr, dass wir für viele Situationen spielerische Lösungen finden und unsere Chancen auch mal eiskalt nutzen können“, so Frauenstein. Beim VfR fehlen weiterhin Kjell Tietgen (angeschlagen) und Frider Blunck (Auslandsaufenthalt), während hinter dem Einsatz von Björn-Ole Peters ein Fragezeichen steht.