28. Mai 2021 / 19:52 Uhr

VfR Todendorf gibt Nachfolger von Sven Reddersen bekannt

VfR Todendorf gibt Nachfolger von Sven Reddersen bekannt

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Der VfR Todendorf stellt sich mit seinen beiden neuen Trainern neu auf. Von links nach rechts: Andreas Wowara, Kai Schneegaß, Sebastian Olk, Maximilian Müller-Ahrens und Maiko Sackmann.
Der VfR Todendorf stellt sich mit seinen beiden neuen Trainern neu auf. Von links nach rechts: Andreas Wowara, Kai Schneegaß, Sebastian Olk, Maximilian Müller-Ahrens und Maiko Sackmann. © VfR Todendorf
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Zwei ehemalige Trainer des SSC Hagen Ahrensburg übernehmen den Job beim Kreisligisten. "Natürlich hoffen wir, dass der Ligakader in den nächsten Wochen die gleiche Breite annehmen wird, da wir noch nicht mit allen Gesprächen fertig und noch auf der Suche nach Verstärkungen sind.“

Erst vor drei Wochen verkündete Sven Reddersen sein Aus beim VfR Todendorf. Der 53-Jährige, der den Dorfklub von der B-Klasse bis hoch in die Kreisliga geführt hatte, fühlte sich "mittlerweile einfach ein wenig ausgebrannt" und hat sich zunächst für eine Schaffenspause entschieden (wir berichteten). Nun haben die Stormarner gleich zwei neue Übungsleiter von sich überzeugen können.

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Erste Herrenmannschaft in der Trainerlaufbahn von Sebastian Olk

Die neuen Trainer der Ligamannschaft heißen Sebastian Olk und Kai Schneegaß. Olk war zuletzt für die U17 des SSC Hagen Ahrensburg verantwortlich, Schneegaß legte eine Auszeit von der Fußballbühne ein. Das Duo betreute einst zusammen die Oberliga-U19 der Ahrensburger und stand insgesamt schon fünf Jahre lang gemeinsam an der Linie. Olk war bis dato ausschließlich im Jugendbereich aktiv, freut sich aber nun auf seine erste eigene Mannschaft im Seniorenbereich. Insgesamt ist er schon seit 16 Jahren als Trainer im Einsatz. Vor seiner Zeit beim SSC coachte er elf Jahre lang Nachwuchsteams des TuS Hoisdorf.

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SSC Hagen Ahrensburg erteilte Freigabe trotz vorheriger Zusage

Sebastian Olk: "Ich freue mich, dass man mir das Vertrauen schenkt und mir die Möglichkeit gibt, im Herrenbereich Fuß zu fassen. Ich möchte mich bei der Abteilungsleitung des SSC Hagen bedanken, dass sie mir trotz der bereits getätigten Zusage für die kommende Saison die Freigabe gegeben hat, um die Chance beim VfR zu nutzen. Auch freue ich mich, dass Oliver Strey der Mannschaft als Torwarttrainer erhalten bleibt. Mit Kai befinde ich mich im regen Austausch und wir arbeiten super zusammen. Wenn man ihn auf dem Fußballplatz erlebt, merkt man sehr schnell, dass er den Fußball lebt und immer mit vollem Herzen dabei ist."

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Präsentiert der VfR Todendorf bald die ersten Neuzugänge?

Wie sieht es in puncto externe Neuzugänge für Todendorf aus? Laut Angaben von Olk führe man derzeit das ein oder andere Gespräch mit möglichen Neuzugängen. "Jedoch werden es wenn dann nur einzelne externe Spieler sein, die sich schnell in das funktionierende Mannschaftsgefüge integrieren können und dem Team auch in der Entwicklung weiterhelfen."

Sebastian Olk und Kai Schneegaß waren die Wunschlösungen des Vereins

Maximilian Müller-Ahrens, Zweiter Vorsitzender des Klubs, fügt hinzu: "Wir standen natürlich als Verein hinter Svens Entscheidung, da private Gründe immer vorgehen und wir wissen, was wir in den letzten Jahren zusammen geschaffen haben, auch dank seiner Arbeit. Das Schönste am Abschied ist jedoch aber das Wiedersehen, worauf wir uns alle nach Corona freuen. Die große Lücke, die Sven hinterlassen hat, konnten wir glücklicherweise sehr schnell füllen und das mit unseren Wunschlösungen. Sebastian und Kai sind zwar neue Namen in Todendorf, aber sehr viele Spieler im Verein haben die Beiden bereits in einem anderen Trikot als Trainer kennengelernt, wodurch auch der erste Kontakt zustande kam. Der erste Eindruck, sowie die Gespräche mit beiden Trainern waren genauso positiv wie das Feedback der Spieler. Aufgrund dessen freuen wir uns, mit den Beiden, unserem dritten Co- und Torwarttrainer Oliver Strey und unserem Betreuer Kay Lichtenberg mit einem breit aufgestellten Trainerteam in die neue Kreisliga-Saison zu gehen. Natürlich hoffen wir, dass der Ligakader in den nächsten Wochen die gleiche Breite annehmen wird, da wir noch nicht mit allen Gesprächen fertig und noch auf der Suche nach Verstärkungen sind.“