04. Januar 2020 / 12:27 Uhr

Videobeweis-Chef Jochen Drees erneuert Einladung in Kölner Keller: Mario Gomez "kann jederzeit kommen"

Videobeweis-Chef Jochen Drees erneuert Einladung in Kölner Keller: Mario Gomez "kann jederzeit kommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mario Gomez hatte die erste Einladung von Jochen Drees in den Kölner Videokeller nicht angenommen. Der Projektleiter Videobeweis hat sie jetzt erneuert.
Mario Gomez hatte die erste Einladung von Jochen Drees in den Kölner Videokeller nicht angenommen. Der Projektleiter Videobeweis hat sie jetzt erneuert. © imago images/Joachim Sielski/Martin Hoffmann/Montage
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Mario Gomez hat die erste Einladung von Jochen Drees in den Kölner Video-Keller nicht angenommen. Nun hat der Projektleiter Videobeweis des DFB den Ex-Nationalspieler erneut zu einer Besichtigung eingeladen.

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Ex-Nationalstürmer Mario Gomez hat die Einladung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Besuch des Videokellers in Köln bisher nicht angenommen. Das erklärte Jochen Drees, der Projektleiter Videobeweis beim DFB, am Samstag in einem Interview der Tageszeitung Die Welt. "Ich habe nur über die Medien mitbekommen, dass er offensichtlich nicht kommen möchte, weil er sich nicht persönlich eingeladen fühlt", sagte Drees und erneuerte die Einladung an den Stuttgarter: "Er kann jederzeit in das Video-Assist-Center kommen."

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Gomez wetterte bereits mehrfach gegen den Videobeweis

Gomez hatte nach dem 1:1 seines VfB Stuttgart im Zweitliga-Spiel bei Darmstadt 98 darüber geklagt, dass erneut ein Tor von ihm wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt worden war. "Die Leute kommen ins Stadion, weil sie Tore sehen wollen. Und wenn wir jedes Mal wegen zwei Zentimetern zurückpfeifen - das ist ein Witz", hatte der sichtlich aufgebrachte Gomez geschimpft: "Das ist einfach so ein Bullshit!" Es war bereits der fünfte Treffer von Gomez in den vergangenen drei Spielen, der nicht gegeben wurde.

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In dem Interview sagte Drees: "Das ist sachlich einfach nicht korrekt, denn vier der fünf Tore wurden korrekterweise von den Schiedsrichterassistenten auf dem Feld als Abseits identifiziert.“ Er unterstrich, dass die Wucht der Debatten in der Öffentlichkeit "stark abhängig von der Tagesaktualität" sei. "Wenn etwas passiert, kocht das Thema immer wieder hoch. Manchmal dient das Ganze offenbar auch als eine Art Ventil", schilderte Drees seine Sichtweise. Eine generelle und dauerhafte Kritik am Videoassistenten gebe es nicht.