07. Februar 2022 / 12:24 Uhr

Viel Zeit im Bus: Was Bob-Olympiasieger Christoph Langen über die Chinesische Mauer erzählt

Viel Zeit im Bus: Was Bob-Olympiasieger Christoph Langen über die Chinesische Mauer erzählt

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
SPORTBUZZER-Redakteur Stephan Henke traf Olympia-Sieger Christoph Langen zufällig im Bus. 
SPORTBUZZER-Redakteur Stephan Henke traf Olympia-Sieger Christoph Langen zufällig im Bus.  © IMAGO/Fotostand
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Während der Olympischen Spiele braucht man viel Geduld, um von A nach B zu kommen berichtet SPORTBUZZER-Redakteur Stephan Henke. Das hat aber auch seinen Vorteil: So kam ein Gespräch mit Bob-Olympiasieger Christoph Langen zustande. 

Bei den Olympischen Spielen verbringt man viel Zeit im Bus (oder beim Warten darauf), um von A, B oder C nach D, E oder F zu kommen (und manchmal kommt man statt bei E aus Versehen bei X an). Auf einer der vielen Fahrten stieg auch Christoph Langen ein, 1998 und 2002 Bob-Olympiasieger, der seit rund einem Jahr für den Weltverband IBSF arbeitet.

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Für ein paar Minuten sah man auf dem Weg nach Yanqing im Vorbeifahren am Horizont auch einen kleinen Teil der Chinesischen Mauer und Langen erzählte, wie die Athletinnen und Athleten nach zwei Wochen in der Blase beim Probewettkampf im vergangenen Oktober der Touristenattraktion mal einen Besuch abstatten wollten. Nach einiger Überzeugungsarbeit bei den chinesischen Organisatoren wurden sie zumindest mit dem Bus dort hingefahren, aussteigen durften sie allerdings nicht. Aber weil die Scheiben des Busses durch das ständige Desinfizieren kaum zu durchschauen waren, hatte die Reisegruppe schon vorgesorgt. "Sie haben sich aus dem Hotel nasse Handtücher mitgenommen und die Scheiben vor der Abfahrt freigeputzt, damit sie die Mauer auch sehen konnten", erzählte Langen.

Der 59-Jährige berichtete auch von der beeindruckenden Bahn, die er am liebsten noch einmal selber runterfahren würde. "Technisch würde ich mir das noch zutrauen", sagte der ehemalige Bundestrainer, der ab und an auch noch in den Schlitten steigt und in Winterberg oder Innsbruck für Gäste die Bahn hinunterrast, "nur nicht mehr so schnell wie früher."

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