18. April 2018 / 13:21 Uhr

Viele offene Rechnungen für RB Leipzig bis zum Saisonende

Viele offene Rechnungen für RB Leipzig bis zum Saisonende

Anne Grimm
Leipziger Volkszeitung
Leipzigs Naby Deco Keita musste gegen Leverkusen mit Schmerzen vom Feld.
Leipzigs Naby Deco Keita musste gegen Leverkusen mit Schmerzen vom Feld. © dpa
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Das Restprogramm von RB Leipzig weckt böse Erinnerungen an das Ende der Hinrunde: Nur zwei Punkte holte das Hasenhüttl-Team gegen diese vier Kontrahenten. Zum Trainingsauftakt vor der Partie gegen Hoffenheim waren Naby Keita und Bruma angeschlagen.

Leipzig. Nach zwei freien Tagen sah die Welt am Mittwoch am Cottaweg bei RB Leipzig nicht viel freundlicher aus als vorher. Die Sonne strahlte zwar, als RB Leipzig den Trainingsplatz betrat, um die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Verfolger TSG Hoffenheim zu starten. Personell gab es allerdings keine guten Nachrichten für Trainer Ralph Hasenhüttl. Naby Keita und Bruma übten wegen muskulären Problemen nur individuell. Dabei benötigt der Vizemeister gegen das Team von Julian Nagelsmann alle Kräfte, in der Hinrunde setzte es mit 0:4 die höchste Saisonniederlage.

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2. FC Schalke 04 - 56 Punkte (+14 Tore): Gladbach (H), FC Augsburg (A), Eintracht Frankfurt (H). ©

Dayot Upamecano (Oberschenkelzerrung) und Konrad Laimer (Muskelbündelriss) sind noch keine Option für Samstag. Marcel Sabitzer (Schulter-OP am Mittwoch) und Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss) kommen in dieser Saison sowieso nicht mehr zurück.

Der Fahrplan bis Mitte Mai ist klar: Vier Spiele und vier Punkte Rückstand aufholen, um am Ende erneut die Champions League zu erreichen. Doch in der Hinrunde gelang den Leipzigern gegen diese Kontrahenten kein Sieg: Hoffenheim (0:4), Mainz (2:2), Wolfsburg (1:1) und Hertha (2:3).

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Keine Ausreden mehr

„Wir haben noch ein paar Rechnungen zu begleichen. Wir müssen vor allem mental wieder Frische bekommen. Dazu haben wir jetzt die Möglichkeit. Ich wünsche mir, dass man das dann auch sieht, das wir etwas anders agieren und wieder über 90 Minuten powern können“, sagt RB-Coach Hasenhüttl, der sich mit seiner Mannschaft in dieser Woche in Ruhe auf den Verfolger aus Hoffenheim, mit einem Punkt Rückstand Tabellenfünfter, vorbereiten kann.

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Kapitän Willi Orban meint: „Jetzt geht´s um die Wurst. Hinten kackt die Ente, wie es so schön heißt. Wir müssen schauen, dass wir schön regenerieren. Es gibt keine englischen Wochen mehr, keine Ausreden. Wir können uns top vorbereiten auf die letzten Spiele und wissen, dass wir viele Siege brauchen. Aber ich bin optimistisch.“ Dabei haben die Leipziger das mit Abstand schlechteste Torverhältnis der ersten sechs Mannschaften, müssen also eher fünf Punkte aufholen. Die Gegner aus Mainz und Wolfsburg kämpfen noch gegen den Abstieg, haben also auch nichts zu verschenken. Eine spannende Bundesliga-Schlussphase steht bevor.