13. März 2022 / 20:14 Uhr

Vier kurzfristige SSV-Ausfälle: Kästorf und TSG Bad Harzburg trennen sich 0:0

Vier kurzfristige SSV-Ausfälle: Kästorf und TSG Bad Harzburg trennen sich 0:0

Tim Gerhold
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Keine Tore: Der SSV Kästorf (am Ball) und die TSG Bad Harzburg trennten sich 0:0.
Keine Tore: Der SSV Kästorf (am Ball) und die TSG Bad Harzburg trennten sich 0:0. © Lea Behrens
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Keine Treffer in Kästorf: Der SSV und die TSG Bad Harzburg haben sich in der Fußball-Landesliga nach 90 torlosen Minuten am Sonntag die Punkte geteilt. SSV-Trainer Sajmir Zaimi musste kurzfristig auf vier Stammspieler verzichten und war daher nicht unzufrieden mit dem Ergebnis.

Mit einem torlosen Remis endete am Sonntag die Fußball-Landesliga-Partie zwischen dem SSV Kästorf und der TSG Bad Harzburg. Einige kurzfristige Ausfälle aufseiten seiner Mannschaft stellten SSV-Trainer Sajmir Zaimi vor dem Spiel vor Probleme. Mit Dimitrios Tsampasis, Kerim Nurdogan, Nico Gercke und Paul Bammel waren gleich vier Stammspieler nicht einsatzbereit. Folglich musste Zaimi Spieler der zweiten Mannschaft in den Kader beordern. „Wenn man um 10 Uhr erfährt, dass Teile der Mannschaft nicht spielen können, ist es zu spät, um das Spiel abzusagen“, so Zaimi.

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Das Ergebnis sei am Ende - gerade nach dem Verlauf der zweiten Halbzeit - glücklich gewesen, stellte der Coach fest. Zweimal waren die Gäste kurz vor Schluss gefährlich vor dem Kästorfer Gehäuse aufgetaucht, scheiterten jedoch jeweils am Aluminium. Zaimis Mannschaft hatte nach einem ordentlichen Pensum im ersten Durchgang zum Ende hin konditionelle Probleme. „Wir wollten das Spiel in der ersten halben Stunde entscheiden, haben das allerdings nicht geschafft. Dafür haben uns die richtigen Entscheidungen in der Box und der unbedingte Wille gefehlt“, sagte der SSV-Trainer.

Fußball-Landesliga: SSV Kästorf - TSG Bad Harzburg

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Fußball-Landesliga: SSV Kästorf - TSG Bad Harzburg © Lea Behrens

Die Gäste hingegen hätten sich vor allem auf das Schlagen langer Bälle konzentriert und damit einzelne Nadelstiche setzen können. Schließlich sei es für Zaimis personell gebeutelte Mannschaft vor allem darum gegangen, die Null halten zu können. „Am Ende saßen nur noch Abwehrspieler auf der Bank, so gewinnt man kein Spiel. Aber die Jungs haben alles reingehauen.“

SSV: Neuschulz – Saikowski, Subotic, Brendler (75. Goedecke), Brandt – Kröger, Irek – Zeqiri (62. Bier), Mamalitsidis, Thaqi – Drangmeister.

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