28. Juni 2019 / 10:26 Uhr

Vier Neue, vier Zweikämpfe: Heißer Konkurrenzkampf beim VfL Wolfsburg

Vier Neue, vier Zweikämpfe: Heißer Konkurrenzkampf beim VfL Wolfsburg

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Xaver Schlager, Kevin Mbabu, Victor Joao und Paulo Otavio bringen Schärfe in den Konkurrenzkampf beim VfL Wolfsburg.  
Xaver Schlager, Kevin Mbabu, Victor Joao und Paulo Otavio bringen Schärfe in den Konkurrenzkampf beim VfL Wolfsburg.   © imago/montage
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Jung und dynamisch: Die Neuzugänge beim VfL Wolfsburg sorgen für einen hitzigen Konkurrenzkampf. Der Rahmen steht, Jörg Schmadtke ist happy - und äußert sich zu weiteren Neuzugängen, die in der Autostadt heimisch werden könnten. 

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Am Freitagnachmittag stellt der VfL Oliver Glasner vor, am Sonntag startet der Österreicher mit dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in die Vorbereitung. Dabei sind auch vier Neuzugänge, die für einen spannenden Konkurrenzkampf im Kader des Europa-League-Teilnehmers sorgen dürften.

Die Neuen, das sind Rechtsverteidiger Kevin Mbabu (Bern), Flügelflitzer Joao Victor (Linz), Linksverteidiger Paulo Otavio (Ingolstadt) und Mittelfeldspieler Xaver Schlager (Salzburg). „Wir haben geschaut, was uns in den einzelnen Segmenten im Team noch gefehlt hat und haben versucht, das hinzubekommen. Ich glaube, dass uns das gelungen ist“, sagt VfL-Manager Jörg Schmadtke.

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Duell zwischen Mbabu und William

Auf der rechten Außenbahn im von Glasner bei seinem Ex-Klub Linz favorisierten 3-4-3-System werden sich William und Neuzugang Mbabu einen heißen Zweikampf liefern. In der vergangenen Spielzeit hatte sich der kleine Brasilianer nach einigen Patzern stabilisiert – und doch holten Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer für diese Position einen Neuen, weil die Verträge mit Sebastian Jung und Paul Verhaegh nicht verlängert wurden.

"Man sollte William nicht einfach vergessen"

Jetzt duellieren sich rechts William und Mbabu. „Vom Grundsatz her ist Kevin ein Defensivmann, der jedoch sehr laufstark ist und ein ordentliches Tempo hat“, sagt Schmadtke. „Mal sehen, wie das am Ende ist. Man sollte William nicht einfach vergessen – das wird schon ein schöner Zweikampf werden.“

Backup Otavio will nicht nur sitzen

Nicht ganz so heiß dürfte es auf der linken Außenbahn zugehen, nachdem Jerome Roussillon in seinem ersten Jahr beim VfL vollends überzeugt und sich gar in die Notizbücher des FC Barcelona gespielt hatte. Die Linksverteidiger-Rakete ist gesetzt, Otavio jedoch komme nicht zum VfL, um „auf der Ersatzbank die Sitzheizung zu testen“, so der Manager schmunzelnd.

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Schlager: Robust, erfahren und ein feiner Linksfuß

Auch hier hat Glasner die Qual der Wahl – das Gleiche gilt fürs Mittelfeld, für das Schlager geholt wurde. Obwohl der Österreicher erst 21 Jahre alt ist, hat er schon 37 Spiele auf europäischer Ebene absolviert. „Xaver ist sehr robust und international erfahren“, sagt Schmadtke über den Linksfuß, der bei RB Salzburg zentral gespielt hat. Beim VfL heißen seine Konkurrenten Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt und Elvis Rexhbecaj. Kapitän Josuha Guilavogui (oder der zuletzt verletzte Ignacio Camacho) wiederum, auch im Mittelfeld zu Hause, könnte unter Glasner der zentrale Aufbauspieler in der Abwehr-Dreierkette sein.

Verdrängt Victor Mehmedi?

Bleibt noch Joao Victor, der unter Glasner in Linz auf dem linken offensiven Flügel die Gegner vor Probleme gestellt hat. In der taktischen Grundordnung unter Glasner-Vorgänger Bruno Labbadia spielte hier häufiger Admir Mehmedi, der jedoch in der Offensive alle Freiheiten hatte. Muss auch er um seinen Platz fürchten? Schmadtke freut sich, dass sich der Brasilianer für Wolfsburg entschieden hat, denn auch er sei einer, der den neuen VfL besser machen kann.

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Das neue VfL-Trainerteam vor der Abreise: Thomas Sageder, Michael Angerschmid, Oliver Glasner und Michael Berktold ©

Mehr Neue nur bei Abgängen

Der Manager: „Schauen wir mal, ob er am Ende wirklich auf dem Flügel ist, oder ob Joao Victor woanders spielt. Er verfügt über ein hohes Maß an Tempo – für einen Stürmer ist es nicht verkehrt, wenn er schnell auf den Beinen ist...“ Grundsätzlich habe man bei der Wahl der Neuen versucht, „eine gewisse Homogenität im Kader hinzubekommen und dem Trainer möglichst viele Optionen zu bieten“.

Vier Neue sind schon da, mit Maximilian Philipp (Dortmund) könnte ein weiterer Neuer für die Offensive kommen, wenn noch ein Profi geht. Kandidaten sind Josip Brekalo und PG Ntep. Auch ein schneller Innenverteidiger wird noch gesucht. Der Manager: „Die Dinge, die sich jetzt noch verändern könnten, hängen von Abgängen ab.“

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Als wir dazu aufgerufen haben, uns Bilder rund um die Meisterschaft des VfL Wolfsburg zu schicken, waren wir schon sehr zuversichtlich – wir ahnten, dass uns das eine oder andere schöne Bild mit Erinnerungen an den Mai 2009 erreichen würde. Am Ende hat uns die Resonanz dann aber doch überrascht - hier ist eine Auswahl zum Durchklicken. Zur Galerie
Als wir dazu aufgerufen haben, uns Bilder rund um die Meisterschaft des VfL Wolfsburg zu schicken, waren wir schon sehr zuversichtlich – wir ahnten, dass uns das eine oder andere schöne Bild mit Erinnerungen an den Mai 2009 erreichen würde. Am Ende hat uns die Resonanz dann aber doch überrascht - hier ist eine Auswahl zum Durchklicken. ©

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