14. September 2021 / 13:31 Uhr

Vier Treffer in 18 Minuten: Roßweins Benjamin Brambor erlebt Torwunder

Vier Treffer in 18 Minuten: Roßweins Benjamin Brambor erlebt Torwunder

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benjamin Brambor (M.) jubelt mit seinen Mannschaftskameraden.
Benjamin Brambor (M.) jubelt mit seinen Mannschaftskameraden. © Robin Seidler
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Der Kreisoberliga-Fußballer Benjamin Brambor vom Roßweiner SV schießt sich mit fünf Treffern zum persönlichen Rekord. Vier davon fallen beim 8:2 gegen den SC Partheland innerhalb von 18 Minuten.

Polenz. Das Sonntagsspiel in der Kreisoberliga beim SC Partheland verlief mit einem 8:2 mehr als erfolgreich für den Roßweiner SV. Und für einen RSV-Stürmer im Besonderen: fünf der acht Tore gingen auf das Konto des 36-jährigen Benjamin Brambor, der damit in seiner mehr als 25 Jahre langen Laufbahn einen persönlichen Rekord aufstellte. „Das fühlt sich natürlich großartig an“, erzählt der Torschütze im Nachgang. Beachtlich an dieser Trefferbilanz war, dass vier der fünf Brambor-Treffer innerhalb von 18 Minuten zustande kamen. Man könnte fast denken, der Mittelstürmer war allein auf dem Platz. „Nein, ich stand einfach gut, habe jede Chance genutzt und die Zuspiele meiner Kameraden waren auch Punktlandungen“, so Brambor.

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Den Erfolg gegen den SC Partheland verbuche die Mannschaft als klare Leistungsspitze, doch das kommende Spiel startet bekanntlich wieder bei 0:0. „Das Ergebnis vom Wochenende ist toll, aber wir bleiben auf dem Boden der Tatsachen. Bennewitz ist ein schwerer Gegner.“ Doch das Ziel sei klar: Heimspiele müssen gewonnen werden. Darüber hinaus haben die Roßweiner auch beim Blick auf das Saisonende eine klare Vorstellung im Kopf. Der aktuell Tabellenvierte möchte an die Spitze der Kreisoberliga. „Wir wollen nicht nur vorne mitmischen, sondern Erster werden“, erklärt Brambor entschlossen. Die Klatsche gegen Laubegast im Sachsenpokal war die erste Niederlage seit anderthalb Jahren. Natürlich sei das ein harter Schlag gewesen, aber das Team lasse sich davon nicht runterziehen. Aktuell konnte der RSV aufgrund des Pokals und einer wetterbedingten Absage nur zwei Spiele bestreiten, das baue Druck auf. Aber man bleibe immer zuversichtlich.

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Mannschaftskollege Martin Schwibs ist als mehrfacher Torschützenkönig bekannt. Zeichnet sich da ein internes Duell ab? Wohl eher weniger, denn der RSV hat die Teamleistung auf dem Platz im Fokus. „Wir sind eine Einheit, da macht Vorbereiten genauso viel Spaß, wie selbst Tore zu schießen. Aufgrund des Altersdurchschnitts haben wir sehr viel Erfahrung zusammen und jeder einzelne kann seine Qualität weiter steigern. Da ist niemand unverzichtbar. Aber nur gemeinsam können wir gewinnen“, so Brambor. Man freue sich immer über persönliche Erfolge, aber auch für die Mitspieler – interne Duelle seien da eher nebensächlich.

Alicia Müller