18. November 2019 / 13:55 Uhr

Vier Treffer von Yannick Jakubowski beim 8:2-Torfestival des FC Kilia Kiel

Vier Treffer von Yannick Jakubowski beim 8:2-Torfestival des FC Kilia Kiel

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Yannick Jakubowski vom FC Kilia Kiel traf beim 8:2-Torfestival gegen die FSG Saxonia gleich vierfach.
Yannick Jakubowski vom FC Kilia Kiel traf beim 8:2-Torfestival gegen die FSG Saxonia gleich vierfach. © Uwe Paesler
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In der Fußball-Verbandsliga Ost deutet alles auf einen Alleingang des FC Kilia Kiel hin. Die Kilianer kanzelten die FSG Saxonia mit 8:2 ab und haben an der Tabellenspitze 13 Punkte Vorsprung auf den TSV Stein, der jedoch zwei Spiele weniger absolviert hat. Im Kampf um den Klassenerhalt sicherte sich Inter Türkspor Kiel II beim 4:0 gegen die TSG Concordia Schönkirchen wertvolle Zähler. Der VfR Laboe verlor ebenso wie der 1. FC Schinkel und die SSG Rot-Schwarz Kiel, die damit in der Abstiegszone angekommen ist.

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FC Kilia Kiel – FSG Saxonia 8:2

Für die FSG hätte das Spiel auch anders laufen können, wenn der Kilianer Chris Wippich in der ersten Minute einen Schuss von Dominik Schiffer nicht abgelockt hätte oder wenn Torben Ruckpaul kurze Zeit später mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz nicht an Kilia-Keeper Justus Kaack gescheitert wäre. Doch nicht nur die fehlende Effizienz vor dem gegnerischen Kasten begünstigte die Niederlage der Gäste, sondern vor allem eigene Fehler. Beim 1:0 konnte Partrick Rehberg einen Schuss nicht festhalten, so dass Yannick Jakubowski (22.) problemlos abstauben konnte. Zwar kam die FSG durch ein Eigentor zum Ausgleich, doch nach einem Eckball ließen die Gäste Jonas Schäfer komplett ungedeckt, der daraufhin zum 2:1 traf. Hälfte zwei war nur vier Minuten alt, da brach Jakubowski mit dem 3:1 endgültig die Moral der Gäste. Schäfer, Wippich, Morina und zweimal Jakubowski durften sich in der Folge noch in die Torschützenliste eintragen. „Wir haben uns zunächst das Leben schwer gemacht, aber letztlich geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung“, bilanzierte Kilias-Coach Steve Frank. „Nach dem 2:1 hatte ich noch Hoffnung, doch dann brachen bei uns alle Dämme“, meinte Saxonias Trainer Ralf Hartmann.

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Probsteier SG 2012 – VfR Laboe 4:1

Die zweiwöchige Spielpause war der PSG-Elf von Karim Youssef zunächst deutlich anzumerken. Folglich besaß zunächst der VfR Feldvorteile, die Darko Veselinovic (40.) zur Führung nutzte. In Hälfte zwei gaben die Platzherren den Ton an. Erst besorgte Dennis Wedemann mit einer missglückten Flanke den Ausgleich, dann war Florian Stahl zur Stelle und traf zum 2:1. Neun Minuten vor dem Ende bewies Stahl erneut seinen Torriecher, als er im Anschluss an einen Schuss von Eslam zum 3:1 abstaubte. Den Endstand besorgte dann Marcel Petersen, der seinen achtminütigen Einsatz nach viermonatiger Verletzungspause noch mit einem Treffer in der Schlussminute krönen konnte. „Meine Mannschaft hat mit jedem Tor mehr Lust auf dieses Spiel bekommen. Auf jeden Fall war es gut, dass wir nicht versucht haben, das 2:1 zu halten, sondern weiter auf das dritte Tor gedrängt haben“, sagte Youssef.

TSV Plön – 1. FC Schinkel 6:1

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Mehr Fußball-News aus der Region

MTV Dänischenhagen – SSG Rot-Schwarz Kiel 2:1

Die Gastgeber waren kompakt aufgestellt: „Wir wollten damit verhindern, dass der Gegner seine Stärken ausspielt“, sagte MTV-Coach Frank Knocke seine Taktik. Die ging zunächst auf. Kurz vor der Pause köpfte Christoph Kloss zum 1:0 (40.) ein. Gleich nach Wiederanpfiff gelang Moritz Schomburg mit einem sehenswerten Tor das 2:0 (47.), ehe sich das Blatt wendete. Der Kieler Coach Ole Jacobsen wechselte gleich dreimal aus, und fortan bekam seine Elf Oberwasser, während die Heimelf gegen den stärker werdenden Wind auf Konter setzte, diese jedoch vergab. Das 2:1 durch Julius Todt (89.) kam zu spät, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können.

(Reinhard Gusner)

TSV Flintbek – Wiker SV 1:1

Obwohl die Flintbeker im ersten Durchgang mehr vom Spiel hatten, mussten sie einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen, für den Carl Hauck per Freistoß (10.) gesorgt hatte. Danach hatten die Platzherren Pech, als sie zweimal am Aluminium scheiterten. Erst ein Foulelfmeter von Moritz Hübner brachte den Ausgleich (37.). Nach der Pause drängten die Wiker, aber ohne Erfolg. „Da hätten wir ein Tor machen müssen“, resümierte WSV-Coach Dannie Osterhoff, der mit dem Ergebnis letztlich allerdings zufrieden war. Genau wie sein Flintbeker Kollege Wolfgang Szellas: „Die erste Halbzeit lief gut bei uns, in der zweiten waren wir nicht mehr so präsent gegen einen starken Gegner.“

(Reinhard Gusner)

Klickt euch durch die Fotos zur Verbandsligabegegnung zwischen dem TSV Flintbek und dem Wiker SV:

Da konnten die Wiker Paul Clemen (li.) und Philip Süß (2. v. li.) nur noch zusehen, wie der Flintbeker Ron Fallet (Nr. 14) zum Kopfball kommt, der aber nichts einbrachte. Zur Galerie
Da konnten die Wiker Paul Clemen (li.) und Philip Süß (2. v. li.) nur noch zusehen, wie der Flintbeker Ron Fallet (Nr. 14) zum Kopfball kommt, der aber nichts einbrachte. ©

Die besten Torjäger in Schleswig-Holstein aus der Saison 2019/2020 (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 9. März 2020

34 Tore Zur Galerie
34 Tore ©

Inter Türkspor Kiel II – TSG Concordia Schönkirchen 4:0

Die Gastgeber fanden schnell in die Spur und gingen bereits nach zehn Minuten durch Ramyar Aszad Ismael Ismail in Führung, der ein Zuspiel von Kerem Atamtürker verwertete. Atamtürker war es auch, der beim 2:0 die entscheidende Rolle spielen sollte. Sein Pass auf Startelf-Debütant Yaaser Abdulahi hatte einen Strafstoß zur Folge, bei dem Atamtürker TSG-Keeper Losch verlud. In Halbzeit zwei hebelten dann Ismail und Atamtürker nach 53 Minuten die Abwehr der Concorden aus, so dass Abdulahi das 3:0 erzielen konnte. Erst danach trat Schönkirchen offensiv in Erscheinung, doch ohne Erfolg. Selbst ein Elfmeter von Samed Erol ging deutlich über das Tor. Bei Türkspor hingegen klappte nun alles, denn Atamtürker setzte den Schlusspunkt und nagelte einen 30-Meter-Freistoß in den Giebel. „Wir haben auf Fehler des Gegners gelauert und diese erfolgreich genutzt. Bezahlt gemacht haben sich auch unsere personellen Umstellungen im Vergleich zur Vorwoche“, sagte Inter-Trainer Mefail Sengül.