08. September 2019 / 13:25 Uhr

Titelregen: Vier Goldmedaillen für den SSC Rathenow (mit Galerie)

Titelregen: Vier Goldmedaillen für den SSC Rathenow (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Legte sich mächtig ins Zeug: Das Männerteam der Rathenower Kutterruderer. © Christoph Laak
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Kutterrudern: Die Rathenower haben bei den Deutschen Meisterschaften ordentlich abgeräumt. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Ralf Stolz vom Organisationsteam.

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Tollen Sport, eine lautstarke Kulisse und knappe Zieleinläufe bekamen die zahlreichen Besucher am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im Kutterrudern am Rathenower Alten Hafen zu sehen. Und für den gastgebenden Seesportclub Rathenow wurde dieser Wettkampf auch sportlich zum vollen Erfolg. „Wir können mit den Rennen sehr zufrieden sein. Unsere Boote haben vier von sechs möglichen Titel eingefahren, das ist richtig stark“, freute sich Ralf Stolz, der zum Organisationsteam der DM gehörte.

In Bildern: Das war der erste Tag der Deutschen Meisterschaften im Kutterrudern.

Die Wettkämpfe fanden am Alten Hafen in Rathenow statt. Die zahlreichen Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre während der Rennen.. Zur Galerie
Die Wettkämpfe fanden am Alten Hafen in Rathenow statt. Die zahlreichen Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre während der Rennen.. © Christoph Laak
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Gleich zum Auftakt hatte es mit einem Paukenschlag für die Rathenower begonnen. Über die 5000 Meter setzte sich das SSC-Boot hauchzart vor dem Team aus Wendisch Rietz durch. Am Ende gaben nur Wimpernschläge den Ausschlag für Rathenow, wobei die Freude natürlich umso größer war. „3,5 Sekunden sind auf 5000 Meter nicht viel. Das zeigt wie spannend das Rennen der Frauen war“, schätzte Ralf Stolz ein, der mit seinem Team ein tolles Event auf die Beine gestellt hatte, war die Stimmung am Alten Hafen mehrmals am Kochen.

Kanuten halten bis zur Halbzeit stark mit

Nach den Frauen gingen die Mixed-Teams auf die Langdistanz. Und auch malten sich die Gastgeber Titelchancen aus. Am Ende musste sich der Seesportclub aber dem Maritimen Club aus Bernburg knapp geschlagen geben. „Platz zwei ist aber auch in Ordnung“, findet Ralf Stolz, der danach selbst ins Boot stieg.

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Mit dem Männerteam des SSC konnte er sich überlegen den Titel holen. Am Ende hatten die Rathenower starke 21 Sekunden Vorsprung auf den ärgsten Verfolger. „Bis zur Halbzeit hatten auch die Rathenower Kanuten vorne mitgemischt, mussten dann aber der langen Strecke etwas Tribut zollen, freute sich Ralf Stolz über den starken Auftritt des Rathenower Wassersportvereins, dem extra eine Wildcard erteilt wurde.

Die Titel werden am Samstagabend gebührend gefeiert

„Nach drei von sechs Rennen hatten wir bereits zwei Titel in der Tasche, das wurde am Abend natürlich gebührend gefeiert. Es ging lange“, erklärte Ralf Stolz. Überhaupt sei das Feedback für den Wettkampf von den anderen Teams sehr positiv gewesen. „Es ist ja immer ein klein wenig wie ein Klassentreffen, wenn man auf die anderen Mannschaften trifft. Auf dem Zeltplatz am Wassersport war die Atmosphäre richtig toll“, freute sich der Mit-Organisator.

Und am Sonntag zeigten die Rathenower noch einmal, dass sie zu den besten Deutschen Kutterruderern gehören. Über die 1000 Meter konnten sich die Frauen erneut den Titel sichern. Diesmal sollte es allerdings noch ein bisschen spannender als über die 5000-Meter-Distanz zu gehen, hatte der SSC letztlich nur eine Sekunde Vorsprung. Im Mixed behielt dann wieder das Team aus Bernburg die Nase vorne, wobei sich die Gastgeber wieder über den zweiten Platz freuen durften.

Rathenower Kutterruderer holen zum Abschluss Gold vor den Kanuten

Und zum krönenden Abschluss kam es dann beim Männerrennen. Zur Halbzeit lagen die Kanuten aussichtsreich im Rennen und waren auf Kurs Goldmedaille. Letztlich spielte sich die Erfahrung der SSC-Männer aber aus, so dass sich diese vor den Kanuten die Goldmedaille sicherten. „Mein Respekt gilt dennoch den Kanuten, die ein tolles Rennen gefahren sind. Sie haben sich als gesamter Verein richtig stark mit eingebracht. Ein Dank gilt aber auch der Stadt und unseren Sponsoren. Ohne sie hätten wir das nicht so groß aufziehen können“, erklärte Ralf Stolz und hofft, dass künftig öfter Rennen am Alten Hafen stattfinden können. „Die Atmosphäre war klasse und die Zuschauer haben es super angenommen. Vielleicht ist künftig ein Havelpokal jährlich möglich.“

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