17. Oktober 2020 / 12:39 Uhr

Viererkette, Premierentor, Comeback: RSV Eintracht siegt unter "furchtbarem" Flutlicht

Viererkette, Premierentor, Comeback: RSV Eintracht siegt unter "furchtbarem" Flutlicht

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Lennart Buchholz (l., hier im Kopfballduell mit Mariusz Wolbaum) brachte den RSV Eintracht in Seelow mit 1:0 in Führung.
Lennart Buchholz (l., hier im Kopfballduell mit Mariusz Wolbaum) brachte den RSV Eintracht in Seelow mit 1:0 in Führung. © Benjamin Feller
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NOFV-Oberliga Nord: Am achten Spieltag setzte sich der Aufsteiger aus Stahnsdorf mit 2:1 (1:0) beim SV Victoria Seelow durch.

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„Ich kann den Jungs nur ein großes Kompliment aussprechen“, betont Patrick Hinze hörbar stolz. Nach vier sieglosen Pflichtspielen in Folge feierte der Trainer des Fußball-Oberligisten RSV Eintracht 1949 mit seinem Team am Freitagabend einen verdienten und zugleich hart erarbeiteten 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg beim SV Victoria Seelow. Die Voraussetzungen dafür waren alles andere als optimal: So musste der für das zentrale Mittelfeld eingeplante Torben Neubauer nach der Erwärmung aufgrund von Rückenproblemen passen. Die Lichtverhältnisse auf dem Seelower Kunstrasen seien laut Hinze zudem „furchtbar“ gewesen.

„Von der Mittellinie aus hat man das Tor fast nicht gesehen. Ich frage mich, wie so etwas in der Oberliga genehmigt werden kann.“ Sein Team, das erstmals in dieser Saison im 4-4-2-System auflief, ließ sich von diesen Nebengeräuschen aber nicht beirren. Rechtsverteidiger Lennart Buchholz brachte den RSV im Anschluss an eine Ecke von Niklas Goslinowski in Führung (21.). Yannik Heinze und zweimal Julian Rauch ließen in Durchgang eins weitere gute Möglichkeiten liegen.

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Nach dem Seitenwechsel spielten die Stahnsdorfer die sich bietenden Konterchancen nicht sauber genug aus und kassierten nach 74 Minuten durch Anastasios Alexandropoulos den Ausgleich. „Da hatten wir eine Phase von zehn Minuten, in denen wir viele Ecken und Einwürfe in gefährlichen Zonen zugelassen haben. So fällt auch das Gegentor“, moniert Hinze, dessen Mannschaft den „Charaktertest“ anschließend aber bestand. Der eingewechselte Dominik Kruska traf mit seinem schwächeren rechten Fuß zum 2:1 und erzielte sein Premierentor in der Oberliga. „Danach haben wir defensiv nichts mehr zugelassen“, freut sich der RSV-Coach, der nach 80 Minuten zudem Sommerneuzugang Antonin Hennig zu seinem Comeback nach fast einjähriger Verletzungspause verhalf.

RSV Eintracht 1949: Hemicker – Buchholz, Ring, Bensch, Stachnik (70. Draeger) – Engelhardt, Ronis, Kausch, Heinze (66. Kruska) – Goslinowski (80. Hennig), Rauch.