04. November 2019 / 13:40 Uhr

Kantersieg für Dahlewitz, Eintracht KW mit zehntem Sieg (mit Galerie)

Kantersieg für Dahlewitz, Eintracht KW mit zehntem Sieg (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Bei diesem Duell gegen Pascal Hannemann (r.) blieb ZSV-Keeper Jann Ulma Sieger, bei vier anderen setzte sich der Dahlewitzer-Angreifer erfolgreich durch. 
Bei diesem Duell gegen Pascal Hannemann (r.) blieb ZSV-Keeper Jann Ulma Sieger, bei vier anderen setzte sich der Dahlewitzer-Angreifer erfolgreich durch. © Kevin Päplow
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: SV Blau-Weiß Dahlewitz schlägt den Zellendorfer SV mit 7:0.

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In der Fußball-Kreisoberliga ist der FSV Eintracht Königs Wusterhausen in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge. Der knappe Auswärtssieg beim SV Siethen war am zehnten Spieltag der zehnte in Folge für die Truppe von Trainer-Routinier Wolfgang Juhrsch. Von den nächsten neun Teams, die in der Tabelle hinter der Eintracht platziert sind, konnte nur der SV Blau-Weiß Dahlewitz sein Heimspiel überzeugend gegen den Zellendorfer SV gewinnen. Ligaschlusslicht SV Schönefeld zeigte mit seinem zweiten Saisonerfolg ein kleines Lebenszeichen im Liga-Abstiegskampf.

SV Blau-Weiß Dahlewitz – Zellendorfer SV 7:0 (5:0): „Das war heute eine tolle erste Halbzeit meines Teams. Wir haben einen Gegner, der eigentlich keine echte Chance hatte, dominiert und konnten so in der zweiten Hälfte den Schongang einlegen. Ich bin zufrieden und freue mich über eine starke Leistung der Mannschaft“, sagte Blau-Weiß-Coach Dirk Kasprzak.

Überragender Akteur in seinem Team war vor 50 Zuschauern Angreifer Pascal Hannemann, der im ersten Spielabschnitt einen Viererpack erzielte (8., 15., 24., 40.). Den fünften Dahlewitzer Treffer markierte Nikolas Haug (20.). Nach dem Seitenwechsel schalteten die Hausherren zwei Gänge runter, kamen aber durch Benjamin Lehmann (75.) und den in der Pause eingewechselten Patrick Engelmann (87.) noch zu zwei weiteren Erfolgserlebnissen.

In Bildern: Blau-Weiß Dahlewitz schlägt Zellendorf klar mit 7:0.

Blau-Weiß Dahlewitz (blaue Trikots) fertigt den Zellendorfer SV mit sieben Toren ab. Zur Galerie
Blau-Weiß Dahlewitz (blaue Trikots) fertigt den Zellendorfer SV mit sieben Toren ab. © Kevin Päplow
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FSV Admira 2016 – BSC Preußen II 2:4 (1:2): Vor 45 Zuschauern gingen die Gäste in Minute sieben durch Christopher Evans mit 1:0 in Führung. Nach dem Ausgleich von André Hönow (11.) war es erneut Evans, der den alten Abstand wieder herstellte (15.). Sechs Minuten nach der Pause erzielte auch Hönow Treffer Nummer zwei. Für die Gäste war es dann Fabian Ihlow, der mit zwei direkt verwandelten Freistößen den 4:2-Sieg unter Dach und Fach brachte (65., 83.).

„Diese Niederlage war nicht eingeplant, da wir schon zuhause den Dreier holen wollten. Wir haben im ersten Abschnitt zwei Geschenke verteilt, die die Gäste eiskalt ausgenutzt haben. Nach dem Ausgleich haben wir den Faden verloren und konnten uns auch keine klaren Chancen mehr erarbeiten. Unterm Strich war unsere Leistung heute viel zu wenig“, konstatierte FSV-Trainer Stefan Eggert.

SV Schönefeld – SV Teupitz/Groß Köris 6:0 (4:0): Bereits zur Pause lag der Tabellenletzte durch die Treffer von Selim Grzmehle (8.), Norman Gaulke (12., 24.) und Fabian Szkoda (35.) mit 4:0 vorn. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Alexander Frank Weber (66.) und Tobias Almir Jahnke (77.) auf 6:0. 

„Unser Team hat von der ersten Minute an eine sehr konzentrierte Leistung, wie bereits schon in den vergangenen Partien, gezeigt, nur sich diesmal mit drei wichtigen Zählern im Abstiegskampf belohnt“, resümierte Christian Walter, Sportlicher Leiter beim SVS. „Wir haben die Partie verdient verloren, weil wir unsere schlechteste Saisonleistung abgeliefert haben“, ärgerte sich Gästecoach Dennis Stiehl.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik

SV Waßmannsdorf – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 1:1 (1:1): Wie schon im Kreispokalduell am 13. Oktober zwischen beiden Teams stand es nach 90 Minuten unentschieden. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste, die durch Daniel Tauchmann mit 1:0 in Führung gingen (7.). Mit seinem 16. Saisontor gelang Phillip Göing nach 42 Minuten der 1:1-Endstand. Zehn Minuten nach der Pause wurde SVW-Akteur Patrick Pristaff mit glatt Rot vorzeitig zum Duschen geschickt.

„Gegen den Platzverweis werden wir Protest einlegen, da er ein Witz war. Patrick hatte die Hand auf der Schulter seines Gegenspielers, mehr nicht. Selbst der Schiedsrichterbeobachter, der vor Ort war, schüttelte bei der Roten Karte nur ungläubig den Kopf“, sagte Waßmannsdorf-Trainer Christian Schneemann, „ansonsten war es eine schwache Partie, das Remis geht in Ordnung.“

SV Siethen – FSV Eintracht KW 1:2 (0:1): „Es war ein verdienter Arbeitssieg des Teams gegen einen tief stehenden Gegner. Schiedsrichter Marko Schmidt bekommt ein Extralob, denn er hatte die Partie gut im Griff“, sagte FSV-Co-Trainer Tino Rindt, der den verhinderten Chefcoach Wolfgang Juhrsch an der Seitenlinie vertrat. „Es war eine chancenarme Partie, die KW aufgrund der gezeigten Abwehrleistung in Halbzeit zwei zurecht gewonnen hatte“, erkannte SVS-Trainer Karsten Galli.

Ralph Zimmermann brachte die Eintracht mit 1:0 in Front (38.). Kurz nach der Pause erzielte Björn Beutke mit einem verwandelten Handstrafstoß das 2:0 (51.). Julien Kerskes gelang nur noch das 1:2 (66.).

Aktuelles aus dem Fußballkreis Dahme/Fläming

Ruhlsdorfer BC – Ludwigsfelder FC II 6:2 (3:1): „Mein Team hat die Vorgaben super umgesetzt und sich für die investierte Arbeit belohnt“, freute sich RBC-Trainer Marcus Kohl. Etwas schlechtere Laune hatte dagegen sein Gegenüber Christian Breitkopf: „Leider mangelte es heute bei einigen von uns an der nötigen Einstellung. Ruhlsdorf hat das Match verdient gewonnen.“

Die Treffer für die Hausherren erzielten vor 60 Zuschauern Patrick Gruner (12.), Matthias Holz (22., 55.), Tobias Schub (36., 81.) und Jakob von Ostrowski (90.), für den LFC II waren Julian Bosnjak (13.) und Sylwester Szczepanik (89.) erfolgreich.

SV Grün-Weiß Großbeeren – SV Rangsdorf 1:2 (1:2): Alle drei Treffer der Partie fielen vor 30 Zuschauern bereits im ersten Durchgang. Nach der Führung für Großbeeren durch Philip Löbner (28.) waren es für den SV Rangsdorf Manuel Sprenger (30.) und Niclas Tinkl (38.), die mit ihren beiden Treffern für den 2:1-Erfolg sorgten. „Meine Jungs rennen und ackern, aber sie spielen derzeit in der Offensive einfach zu umständlich, um auch mal mehr als einen Treffer im Match zu erzielen“, so Grün-Weiß-Trainer Ronald Schäfer.

SG Schulzendorf – Heideseer SV Fortuna 1:3 (0:1): Eine im Vorfeld sicherlich nicht eingeplante Heimniederlage gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion kassierte das Team von Coach Max Glawe. „Wir waren heute einfach schwach unterwegs. Ein wenig Überheblichkeit und die fehlende Einstellung machte die Niederlage heute perfekt. Mund abputzen und weiter geht es am Wochenende gegen Zellendorf“, so der SGS-Trainer. 

Vor 52 Zuschauern erzielte Bennet Wengler (63.) den einzigen Treffer für die Hausherren. Für die HSV-Mannschaft waren Christopher Henkel (40., 79.) und Jonathan Wodrich (83.) erfolgreich.

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